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Augenoptiker/in

Info
Dauer: 3 Jahre
Gehalt während der Ausbildung
1. Ausbildungsjahr: ca. 330€ bis 550€
2. Ausbildungsjahr: ca. 450€ bis 600€
3. Ausbildungsjahr: ca. 550€ bis 710€
Gut zu wissen:
Der Beruf des Augenoptikers verbindet die Elemente Stylingexperte, Handwerker und Kundenberater.
1 Freie Stelle

Studium Augenoptiker/in

Arbeitsalltag

Lange Zeit galten sie als verpönt – Brillen. Schaut man sich heute allerdings um, fällt auf, dass sich Brillen mehr und mehr zum Must-have gewandelt haben. Egal, ob filigran, klobig, rahmenlos oder in grellen Farben leuchtend – sie komplettieren unser Styling und lassen uns nebenbei noch scharf sehen. So ziemlich an jeder Straßenecke findet man heutzutage Optiker. Inzwischen gibt es Gestelle fast schon für Hartgeld. Der Konkurrenzkampf scheint unermesslich. Dass der Beruf des Augenoptiker aber wesentlich mehr ist, als nur die Funktion des Verkäufers zu erfüllen, sollte klar sein.

Augenoptiker informieren Kunden über Sehhilfen, die für sie in Frage kommen. Je nach Betrieb sind sie zuständig für die Anfertigung und Bearbeitung der Brillen. Zudem ermitteln sie die Sehwerte des Kunden und finden mit Hilfe von modernen Geräten die passenden Gläser. Diese müssen geschliffen und präzise in eine Fassung eingelassen werden. Zur Hauptaufgabe gehört es, dem Kunden eine individuelle Sehhilfe zu liefern, die den Alltag erleichtert. Wichtig ist dabei vor allem, dass fach- und stilgerecht beraten wird. Natürlich geben Augenoptiker auch Auskunft über die Handhabung und Pflege von Kontaktlinsen. Und was kaum jemand weiß, ist, dass Optiker auch für den Vertrieb von beispielsweise Ferngläsern zuständig sind. Sie sind Experten rund ums Auge führen kaufmännische Arbeiten wie Kalkulation und Buchhaltung aus. Ohne Frage müssen Augenoptiker über ein gewisses handwerkliches Geschick verfügen. Dabei hat Sorgfalt höchste Priorität. Außerdem sollten sie selbst über sehr gute Beobachtungsfähigkeiten verfügen, um Fehler ausmerzen und Korrekturen vornehmen zu können. Um erfolgreich in diesem Beruf durchstarten zu können, ist Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke unabdingbar. Das Ergebnis des Arbeitsalltages ist, dass der Kunde zufrieden den Laden verlässt und sich sichtbar wohl in seiner Haut fühlt.

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Ausbildung

Die Ausbildung zum Augenoptiker verläuft dual und dauert in der Regel 3 Jahre. Bereits ab deinem ersten Arbeitstag sammelst du Erfahrungen im Betrieb und besuchst alle paar Wochen die Berufsschule, in der du das nötige Know-how lernst. Rein rechtlich musst du keinen bestimmten Schulabschluss vorweisen können. Meistens werden aber nur Bewerber mit Realschulabschluss berücksichtigt. Gute Noten sollten in den Fächern Mathematik, Physik und Biologie vorliegen. Innerhalb deiner Ausbildung lernst du, wie man mit Gläsern, Fassungen, Schrauben und Bügeln fachmännisch umgeht. Dabei unterstützen dich sämtliche technische Geräte. Wie diese funktionieren, muss auch erstmal erlernt werden. Zu den Inhalten der Lehre gehören auch kaufmännische Aspekte wie Beratung und Vertrieb. Während der 3-jährigen Ausbildung verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr ca. 330€ bis 550€
2. Ausbildungsjahr ca. 450€ bis 600€
3. Ausbildungsjahr ca. 550€ bis 710€

Gehalt

Es gibt im handwerklichen Bereich nur wenige Betriebe, die nach Tarif bezahlen. Zudem hängt die Höhe deines Verdienst von Faktoren wie Berufserfahrung, Arbeitsstandort und Betriebsgröße ab. Im Westen Deutschlands verdienen Berufseinsteiger ca. 1.700€ brutto im Monat. Im Osten des Landes müssen sich Augenoptiker mit ca. 1.500€ zufrieden geben. Wem das nicht genügt, der sollte offen sein für Weiterbildungen. Natürlich steigt dein Gehalt mit den Jahren an, aber nur mit Fortbildungen kannst du auf der Karriereleiter hinaufklettern.

Weiterbildung

Nach deiner Ausbildung kannst du dich zum Augenoptikermeister weiterbilden. Mit dieser Qualifikation dürfen Sehtests durchgeführt und andere Azubis ausgebildet werden. Natürlich hat man damit auch die Möglichkeit, sich eines Tages selbstständig zu machen und einen eigenen Betrieb zu gründen. Mit der Ausbildung zum Optometristen stellst du eine Schnittstelle zwischen Medizin und Handwerk her. Sie können beispielsweise in Augen- und Rehabilitationskliniken sowie in der Forschung und Entwicklung tätig werden. Mit dem Studiengang Optometrie erweiterst du dein handwerkliches Wissen und eignest dir Spezialwissen im wissenschaftlichen Bereich an. Die Zugangsvoraussetzungen der einzelnen Hochschulen können stark voneinander abweichen.

Perspektive

Vor allem als Optometrist hast du später auf dem Arbeitsmarkt sehr gute Berufsaussichten. Aber auch Augenoptiker können sich auf einen sicheren Job freuen. Der Bedarf an gut ausgebildetem Personal ist nach wie vor sehr groß. Allerdings empfiehlt es sich, Weiterbildungen wahrzunehmen, um nicht nur mehr zu verdienen, sondern um auch Karriere machen zu können.

Wusstest du schon...
Dass über 40 Millionen Menschen in Deutschland eine Brille tragen müssen?
Dass insgesamt sechs Muskeln für die Bewegung des Auges zuständig sind?
Dass Brillen schon im 13. Jahrhundert benutzt wurden?

Solltest du (nicht) werden, wenn:

  • Du in der Schule gerne in den Physikunterricht gegangen bist.
  • Du gerne andere beratest.
  • Du modisch immer auf dem neusten Stand bist.
  • Du Mathe nie mochtest.
  • Du ungern Kontakt zu anderen Menschen hast.
  • Du ungern vielseitig arbeitest.

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