schuelerpilot.de - Startklar für die Zukunft!

Bankkaufmann/-frau

Info
Dauer: 2-3 Jahre
Gehalt während der Ausbildung
1. Ausbildungsjahr: ca. 850€
2. Ausbildungsjahr: ca. 920€
3. Ausbildungsjahr: ca. 1.000€
Gut zu wissen:
Nach der Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau kannst du in verschiedenen Bereichen arbeiten (Vertrieb, Börse, Personalabteilung u.v.m.).
1 Freie Stelle

Ausbildung Bankkaufmann/-frau

Arbeitsalltag

Sparkasse, Deutsche Bank, Commerzbank, Santander und wie sie nicht alle heißen. Geht es ums Geld, dann fällt früher oder später einer dieser Namen. Banken gehören zu unserer Gesellschaft wie das Brandenburger Tor zu Berlin. Am Ende des Monats wird in der Regel das Gehalt überwiesen, natürlich an unser Geldinstitut, das damit dann wirtschaftet. Unter bestimmten Konditionen können wir unser Vermögen dort anhäufen und dafür Zinsen kassieren. Zugegeben – allzu hoch fallen diese zum jetzigen Zeitpunkt nicht aus. Eine Bank ist aber nicht nur dafür zuständig, unser Geld zu horten, sondern es im Idealfall für uns „arbeiten“ zu lassen. Der Kunde kann sein Einkommen auch in Fonds oder Aktien investieren und so vielleicht eines Tages ein dickes Plus zu erzielen. Eine Bankkauffrau oder ein Bankkaufmann kann dir in solchen komplexen Angelegenheiten beratend zur Seite stehen. Für die Beratung und einen erfolgreich abgeschlossenen Vertrag werden Gebühren fällig. Ein Bankkaufmann ist folglich auch ein Vermögensverwalter und Experte in puncto Einlagengeschäft. Beim Häuserkauf müssen viele Bauherren vorab ein Gespräch mit ihrer Bank führen, da Geldinstitute Kredite vergeben. Wer das nötige Klimpergeld also nicht zur Verfügung hat, setzt sich mit einem Bank-Angestellten zusammen, der mit einem die günstigsten Konditionen aushandelt. Natürlich stellen Banken und ihre Mitarbeiter zudem einen schnellen Zahlungsverkehr sicher. Mit der richtigen Software bleiben uns inzwischen die Laufwege größtenteils erspart, da wir das Internet Banking nutzen können.
Interessierst du dich für die Welt des Finanzwesens und kannst einfach mit Zahlen jonglieren? Dann bewirb dich noch heute für eine Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann.

Passt dieser Beruf zu mir?

Jetzt Orientierungstest machen

Ausbildung

In erster Linie stehst du als Bank-Mitarbeiter im kontinuierlichen Kundenkontakt. Dabei nimmst du eine beratende und zugleich informierende Position ein, in der du außerdem noch Konten eröffnest, Verkäufe tätigst und für den Kunden maßgeschneiderte Finanzkonzepte erstellst. Während deiner 3-jährigen dualen Ausbildung (schulisch und betrieblich) befasst du dich unter anderem mit den Themenschwerpunkten Personalwesen, Zahlungsverkehr, Kontoführung, Berufsbildung, Marketing und Kreditgeschäft.
Um überhaupt eingestellt zu werden, solltest du gute Noten in den Fächern Mathematik und Deutsch vorweisen können. Darauf legen Personaler besonders großen Wert. Grundvoraussetzung ist ein mittlerer Schulabschluss. Die meisten Azubis können allerdings eine Fachhochschulreife vorweisen. Mit dem Abitur kann eine Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann sogar auf 2 Jahre verkürzt werden. In der Lehre verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 850€
2. Ausbildungsjahr: ca. 920€
3. Ausbildungsjahr: ca. 1.000€

Gehalt

Wie du schon anhand der Ausbildungsvergütung erkennen kannst, verdienen bereits Azubis in der Lehrzeit überdurchschnittlich viel. Das liegt vor allem daran, dass du nach Tarif bezahlt wirst. Auch nach der Ausbildung erhältst du in der Regel einen Tarifvertrag. Als Einsteiger sieht dein Bruttogehalt mit monatlichen 2.400€ brutto doch recht gut aus. Je nach Bankinstitut und Arbeitsstandort kann der Lohn allerdings unterschiedlich hoch ausfallen. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung steigt dein Gehalt auch schnell über 3.000€ brutto im Monat. Filialleiter verdienen dann schon mehr als 4.000€ brutto monatlich. Je höher du in der Hierarchie aufsteigst und je mehr Verantwortung du übernimmst, desto höher fällt schließlich auch dein Einkommen aus.

Weiterbildung

Du hast nach der Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann mehrere Möglichkeiten, dich beruflich weiterzuentwickeln. Als geprüfter Bankfachwirt bist du Experte rund ums Thema Kredite. Meistens dauert diese Fortbildung ca. 2 Jahre. Der nächste Schritt wäre eine Zusatzqualifikation zum Bankbetriebswirten. Und zu guter Letzt bleibt dir noch ein Studium mit dem Schwerpunkt Finanzen.

Perspektive

Im Augenblick sieht es auf dem deutschen Arbeitsmarkt sehr gut aus. Zwar sind Banken nicht selten abhängig von der Konjunktur, trotzdem stellen die Institute immer neue Mitarbeiter ein. Mit speziellen Weiterbildungen sehen deine Berufsaussichten blendend aus. Geregelte Arbeitszeiten sowie ein sicheres und vor allem gutes Einkommen machen diesen Berufszweig zusätzlich besonders attraktiv.

Wusstest du schon...
Frauke Ludowig und Frédéric Prinz von Anhalt vor ihrer Medien-Karriere eine Ausbildung zur/zum Bankkauffrau/-mann abgeschlossen haben.
Im DAX nur die Commerzbank und die Deutsche Bank als Kreditunternehmen gelistet sind.
Im Jahr 1995 insgesamt 67.930 Bankfilialen existierten. Bis 2025 sollen es nur noch 23.334 sein.

Solltest du (nicht) werden, wenn:

  • Du gerne den Kontakt zu Menschen hast und gut beraten kannst.
  • Du generell ein kaufmännisches Interesse besitzt.
  • Du gerne vielfältige Aufgaben übernimmst.
  • Du schnell mal die Kontrolle gegenüber anderen verlierst.
  • Du mit Zahlen nicht gut umgehen kannst.
  • Du ungern nur im Büro arbeiten möchtest.

1 Angebote

  • Bundesweit
  • Bundesland