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Beamte/r beim Bundesgrenzschutz

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Beamte/r beim Bundesgrenzschutz

Arbeitsalltag

Du bist im Ausland und machst die Shoppingmeile unsicher. In einem abseits gelegenem Geschäft werden dir Luxus-Uhren zu einem Spottpreis angeboten. Du kannst deinen Augen kaum trauen und schlägst bei dem Rabatt sofort zu und freust dich über das Schnäppchen des Jahres. Mit dem neuen Accessoire am Handgelenk geht es zurück in die Heimat und plötzlich kommt unerwartet ein Zollbeamter auf dich zu und bittet dich, ihm zu folgen. Wie sich herausstellt, ist die Uhr ein billiges Imitat, das zu deinem Verdruss auch noch konfisziert wird. Mit Erstaunen musst du feststellen, dass Zollbeamte ein wahres Gespür für gefälschte Waren haben. Das ist natürlich nicht deren einziges Spezialgebiet. Im Fokus steht außerdem das Aufdecken von Straftaten. Zollbeamte decken Vergehen gegen das Import- und Exportgesetz auf. Sie sind überall dort zu finden, wo Waren transportiert und Grenzen überquert werden. Oft halten sie sich verdeckt im Hintergrund auf und kaum jemand nimmt Notiz von ihnen. Zollbeamte haben eine sehr gute Beobachtungsgabe. Eine Hauptaufgabe ist, Menschen zu observieren, die nach Deutschland mit Gepäckstücken einreisen. Einsatzgebiete sind meistens Flughäfen, Seehäfen und Autobahnen. Natürlich müssen Beamte im mittleren Zolldienst auch im Schichtdienst arbeiten. Wie du dir denken kannst, schlagen Kriminelle rund um die Uhr zu. Dein Tagesablauf sieht immer anders aus. Klar, die Geräte und Handgriffe ähneln sich, aber da Zollbeamte häufig im Kontakt mit Menschen stehen, kommt keine Langeweile auf. Die Ideenvielfalt der Schmuggler ist grenzenlos. Beamte müssen den Gaunern immer einen Schritt voraus sein. Dabei untersuchen sie Gepäck, Pässe, Genehmigungen, Unternehmen und sogar Baustellen. Zudem müssen sie kontrollieren, ob bestimmte Waren auch versteuert wurden. Dabei gibt es etliche Vorschriften, die es zu beachten gilt. Hast du auch eine Spürnase? Dann bewirb dich noch heute für eine Laufbahn als Zollbeamter im mittleren Dienst.

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Ausbildung

Eine Ausbildung zum Beamten im mittleren Zolldienst dauert 2 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen sammelst und die Theorie in der Schule vermittelt bekommst. Grundvoraussetzung ist mindestens der Realschulabschluss. Als Beamter genießt du einen besonderen Status. Du bist quasi unkündbar, darfst aber auch nicht streiken. Insgesamt gibt es 4 Ebenen, in denen man sich zum Zollbeamten ausbilden lassen kann: den einfachen, mittleren, gehobenen und höheren Dienst. Die Lehre setzt sich aus 2 Teilen zusammen. Die Praxis erlernst du in Hauptzollämtern, Zollämtern, Zollkriminalämtern oder beim Wasserzoll. Der theoretische Part wird dir in einem der Bildungs- und Wissenschaftszentren der Bundesfinanzverwaltung beigebracht. Dazu gehören unter anderem rechtliche Grundlagen und Gesetzestexte. Weitere Voraussetzungen sind die EU-Staatsbürgerschaft und keine Vorstrafen. Außerdem wird auch der Bronze-Rang als Deutsches Sportabzeichen verlangt. Während der Ausbildungszeit verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: 1.100€
2. Ausbildungsjahr: 1.100€

Angebote

Gehalt

Nach der Vorbereitungszeit werden Beamte tariflich entlohnt. Als Zollbeamter im mittleren Dienst landest du in der Besoldungsgruppe A, die wiederum von A2 bis A16 reicht. Je höher du die Karriereleiter steigst, umso höher fällt auch der Verdienst aus. Mit ein paar Jahren im Beruf steigst du automatisch in den Besoldungsgruppen auf. Einsteiger verdienen zu Beginn ihrer Laufbahn knapp 2.200€ Brutto. Mit der höchsten Erfahrungsstufe 8 in der Ebene A9 verdienst du schon 3.340€ brutto monatlich. Hinzu kommen Sonderzahlungen wie Überstunden, Nachtarbeit und Familienzuschläge.

Weiterbildung

Mit zunehmender Berufserfahrung steigst du nicht nur in den Besoldungsgruppen auf, vielmehr ändert sich damit auch deine Berufsbezeichnung. So steigst du im Laufe der Zeit vom Zollobersekretär über Zollhauptsekretär bis hin zum Zollamtsinspektor auf. Einhergehend mit dem beruflichen Werdegang steigt proportional auch der Verdienst. Außerdem wirst du dann mehr Verantwortung übernehmen müssen. Um in den gehobenen Dienst aufsteigen zu können, benötigst du mindestens die Fachhochschulreife und musst verschiedene Prüfungen ablegen. Gelingt dir das, dann bist du Diplom-Finanzwirt.

Perspektive

Die Perspektiven sind nach der Ausbildung natürlich sehr gut. Es werden immer nur so viel Bewerber eingestellt, wie der Staat auch tatsächlich benötigt. Daher hast du quasi eine Jobgarantie und kannst fast nicht gekündigt werden. Die Aufstiegsmöglichkeiten machen den Beruf zusätzlich besonders attraktiv. Wie sieht es aus? Konnten wir dich für das Zollamt begeistern?

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