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Biologisch-technische/r Assistent/in

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Biologisch-technische/r Assistent/in

Arbeitsalltag

Erinnert ihr euch noch an das Mikroskopieren im Biologieunterricht? Egal, ob Querschnitte von Blättern, Skizzen von Zellen oder das Analysieren von anderen Organismen – wir haben alles haargenau unter die Lupe genommen. Und so manch einem ist dabei das Herz aufgegangen. Grund genug also, sich intensiver mit dem Beruf des Biologisch-technischen Assistenten zu beschäftigen. Biologisch-technische Assistenten kooperieren mit Naturwissenschaftlern und führen Experimente mit und an Pflanzen, Mikroorganismen, Zellen und Tieren durch. Dabei steht die Analyse der Untersuchungsergebnisse im Vordergrund. Komplexe biologische Fragen werden beantwortet. Dazu gehört zum Beispiel der Einfluss bestimmter Organismen auf die Umwelt. So können mitunter entsprechende Pflanzenschutzmittel oder innovative medizinische Verfahren entwickelt werden. Vorab müssen natürlich Proben organisiert werden, um die Zellen bzw. Bakterien exakt bestimmen zu können. Hauptbestandteil ist dabei die Arbeit am Mikroskop. Aber auch andere Mess- und Arbeitsgeräte kommen zum Einsatz, die Biologisch-technische Assistenten perfekt bedienen können. Anschließend findet der Arbeitsalltag am Computer statt, wo die Untersuchungsergebnisse protokolliert und ausgewertet werden. Biologisch-technische Assistenten wissen, wie man Proben entnimmt und aufbereitet. Hinzu kommen Kenntnisse über die Anatomie von Tieren und wie diese seziert werden. Zudem kennen sie nach der Ausbildung die Unterschiede zwischen einer gravimetrischen und volumetrischen Analyse. Hauptsächlich findet die Arbeit im Labor statt, wo die verschiedenen Tests durchgeführt werden. Mitunter müssen Proben aber auch im Freien entnommen werden. Dies trifft insbesondere in der Pflanzenzucht zu. Der ständige Wechsel des Arbeitsplatzes zwischen Natur, Labor und Büro lässt in diesem Job keine Langeweile aufkommen.

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Ausbildung

Eine Ausbildung zum Biologisch-technischen Assistenten dauert in der Regel 2 Jahre und findet schulisch in der Berufsfachschule statt. In dieser Zeit sammelst du erste praktische Erfahrungen während mehrerer Praktika. Unter Umständen kann die Ausbildungszeit auch verkürzt werden. Grundvoraussetzung für Bewerber ist meistens die mittlere Reife, also der Realschulabschluss. Wer möchte, kann nebenbei gleich noch die Fachhochschulreife oder das Abitur erwerben. Manchmal wird außerdem noch ein Gesundheitszeugnis verlangt. Diese Form der Ausbildung ist unvergütet.

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Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Dazu gehören Berufserfahrung, Art der Anstellung, Betriebsgröße und Arbeitsstandort. Nach der Ausbildung wirst du beispielsweise im öffentlichen Dienst in eine bestimmte Entgeltgruppe eingeordnet. Aus dieser geht dann auch die Höhe des Verdienstes hervor. Einsteiger können in der Regel mit einem Gehalt zwischen 2.000€ und 3.100€ brutto im Monat rechnen. In der Chemie und Pharmazie beträgt der Durchschnittslohn ca. 2.750€ brutto im monatlich. Wer am Ende des Monats mehr rausbekommen möchte, sollte an Weiterbildungen teilnehmen.

Weiterbildung

Nach der Ausbildung hast du noch nicht ausgelernt. Ratsam ist es, sich auf ein bestimmtes Gebiet zu fokussieren. In Frage kommen zum Beispiel die Fachbereiche Genetik, Chemie oder Biologie. Möchtest du allerdings Spitzenpositionen im Unternehmen bekleiden, dann solltest du dich entweder zum Meister, Techniker oder Fachwirt ausbilden lassen. Mit diesen Zusatzqualifikationen übernimmst du später wesentlich mehr Verantwortung und bist für organisatorische, planende und verwalterische Tätigkeiten zuständig. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung steht dir letztlich noch frei, ein Studium aufzunehmen. Interessant wären da beispielsweise die Studiengänge Pharmazie, Lebensmittelchemie, Ökotrophologie, Mikrobiologie, Biochemie und Biologie.

Perspektive

Die Zukunft auf dem Arbeitsmarkt als Biologisch-technischer Assistent sieht rosig aus. Vor allem im Chemie- und Pharmaziesektor stehen die Chancen auf eine Festanstellung sehr gut. Mit entsprechenden Weiterbildungen bist du unersetzbar. Auch die zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten machen diesen Beruf besonders attraktiv. Lass deinen Traum wahr werden und bewirb dich noch heute.

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