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Bootsbauer/in

Info
Dauer: 3,5 Jahre
Gehalt während der Ausbildung
1. Ausbildungsjahr: ca. 470€ bis 810€
2. Ausbildungsjahr: ca. 450€ bis 860€
3. Ausbildungsjahr: ca. 500€ bis 890€
4. Ausbildungsjahr: ca. 535€ bis 970€
Gut zu wissen:
Nach der Ausbildung kann man sich zum Techniker der Holztechnik weiterbilden. Man kann auch eine Prüfung zum Boots- und Schiffbaumeister machen. Falls einem das noch nicht reicht, kann man mit einem erfolgreich abgeschlossenen Abitur z.B. einen Bachelor in Schiffbau und Meerestechnik machen.

Bootsbauer/in

Arbeitsalltag

Schon als kleines Kind hattest du dein eigenes kleines Ruderboot, mit dem du so oft es ging auf den Fluss gefahren bist? Oder auch Reportagen mit riesigen Schiffen interessieren dich mehr als irgendein Politik-Format? Dann bist du hier genau richtig. Als Bootsbauer weißt du nämlich nicht nur, wo sich Kapitänsbrücke und Deck befinden, sondern beschreibst Himmelsrichtungen nur mit „Steuerbord“ und „Backbord“. Damit du nicht nur abenteuerliche Geschichten aus „Moby Dick“ oder „Die Schatzinsel“ lesen musst, solltest du dich als Bootsbauer bewerben. Diese arbeiten bei Wind und Wetter an alten Segelbooten, gigantischen Kreuzfahrtschiffen oder den modernsten Yachten der Superreichen. Die Hauptaufgabe eines Bootsbauers ist natürlich das Bauen, Reparieren und Warten. Dabei kann es mitunter recht stürmisch und wackelig werden. Nicht selten müssen die Fachkräfte nämlich bei starkem Wellengang aufs Meer und tatkräftig zur Sache gehen. Daher sind Bootsbauer nicht nur resistent gegen sämtliche Witterungsbedingungen, sondern auch vor allem seetauglich. Wer auf dem Boot arbeiten möchte, muss insbesondere körperlich fit und hochkonzentriert sein. Denn jeder Fehlgriff kann schwere Konsequenzen nach sich ziehen. Langeweile kommt in diesem Beruf sicher nicht auf. So abwechslungsreich die Aufgaben auch sind, so abwechslungsreich ist auch der Alltag. Egal, ob nieten, schrauben oder schweißen – Bootsbauer beherrschen jedes Handwerk wie aus dem Stegreif. Die Arbeit wird unterstützt von modernen Geräten, die natürlich auch bedient werden müssen. Höchste Priorität hat die Liebe zur Seefahrt und das Arbeiten an der frischen Luft. Einen geregelten Tag am Schreibtisch kennen Bootsbauer nicht. Außerdem geraten sie nicht selten mit Schmutz in Kontakt. Daher sind zimperliche Menschen in dieser Branche eher fehl am Platz. Auch mit Lärm und strengen Gerüchen sollte man keine Probleme haben. Bringst du all diese Voraussetzungen mit, dann bewirb dich noch heute für eine Ausbildung zur Bootsbauerin bzw. zum Bootsbauer.

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Ausbildung

Eine Ausbildung zum Bootsbauer dauert 3,5 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Theorie in der Berufsschule paukst. In der Regel genügt ein Hauptschulabschluss, viele Bewerber können allerdings auch die mittlere Reife, also den Realschulabschluss vorweisen. Besonders wichtig ist körperliche Fitness und ein gewisses handwerkliches Geschick. Während der Ausbildung verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 470€ bis 810€
2. Ausbildungsjahr: ca. 450€ bis 860€
3. Ausbildungsjahr: ca. 500€ bis 890€
4. Ausbildungsjahr: ca. 535€ bis 970€

Gehalt

Wie hoch dein Gehalt später ausfällt, hängt von verschieden Faktoren ab. Dazu gehören Berufserfahrung, Arbeitsstandort, Art der Anstellung und Betriebsgröße. Vor allem in dieser Branche verdienen Arbeitskräfte aus dem Westen deutlich mehr als ihre Kollegen im Osten des Landes. Auch die Betriebsgröße spielt eine wichtige Rolle. Sind die Auftraggeber gut betucht, fällt auch auch der Lohn wesentlich höher aus. Einsteiger können mit einem monatlichen Bruttolohn in Höhe von ca. 1.700€ bis 2.330€ rechnen. Nach ein paar Jahren im Job steigt natürlich auch das Gehalt an.

Weiterbildung

Mit entsprechenden Weiterbildungen bist du bestens für den Arbeitsmarkt gewappnet und kannst die Karriereleiter hinaufklettern. Mit einer Fortbildung zum Techniker der Holztechnik übernimmst du bestimmte Funktionen im Unternehmen und bekleidest Positionen in der mittleren Ebene. Möchtest du eines Tages selbst Mitarbeiter anleiten und neue Azubis ausbilden, dann kommt eine Weiterbildung zum Boots- und Schiffsbaumeister in Frage. Zu guter Letzt steht dir noch frei, ein Studium des Schiffbaus oder der Meerestechnik aufzunehmen.

Perspektive

Dank der starken Konjunktur und den starken Exportzahlen von Booten und Schiffen ins Ausland stehen die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt gar nicht mal so schlecht. Auch die zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten machen diesen Beruf besonders attraktiv. Und schöner Nebeneffekt – er hält zudem noch fit.

Wusstest du schon...
Dass das Filmbudget von "Titanic" tatsächlich höher als die Baukosten für die echte Titanic war?
Dass die Menschen schon seit über 40.000 Jahre seetüchtige Schiffe gebaut haben?
Dass Klaus Störtebeker der bekannteste deutsche Pirat war?

Solltest du (nicht) werden, wenn:

  • Du handwerklich geschickt bist.
  • Du gerne draußen arbeitest.
  • Du gut im Team arbeiten kannst.
  • Du auf Schiffen immer seekrank wirst.
  • Du nicht gerne mit anpackst.
  • Dich Mathematik langweilt.

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