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Chemielaborant/in

Info
Dauer: 3,5 Jahre
Gehalt während der Ausbildung
1. Ausbildungsjahr: € 753 bis € 854
2. Ausbildungsjahr: € 791 bis € 936
3. Ausbildungsjahr: € 853 bis € 1.020
4. Ausbildungsjahr: € 891 bis € 1.094
Gut zu wissen:
Nach der Ausbildung kann man sich in verschiedenen Bereichen spezialisieren. Zu diesen zählen die Herstellung von Arzneien, Kosmetika, Kunststoffe oder Nahrungsmittel.

Chemielaborant/in

Arbeitsalltag

Chemie war schon immer dein Lieblingsfach und chemische Experimente faszinieren dich jedes Mal aufs Neue? Wie wäre es dann mit einer Ausbildung zum Chemielaborant! Die Ausbildung bietet dir vielfältige und interessante Tätigkeitsfelder in Industrie und Forschung. Während deiner Arbeitszeit führst du chemische Untersuchungen und Versuche durch und bereitest diese vor. Außerdem trennst du Stoffgemische, analysierst Materien und stellst Substanzen her. Anschließend ist es deine Aufgabe dein Vorgehen zu dokumentieren und die Ergebnisse auszuwerten. Auch qualitative und quantitative Analysen fallen in deinen Aufgabenbereich. Da du als Chemielaborant viel mit gefährlichen Stoffen zu tun hast, müssen Vorschriften eingehalten werden, etwa in Bezug auf Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz. Hierfür ziehst du gegebenenfalls Mundschutz, Schutzkittel und -brillen heran. Verantwortungsbewusstsein und Genauigkeit solltest du daher in jedem Fall mitbringen. Mögliche Arbeitsbereiche wären u.a. Chemielabore von Getränke-, Medikamenten- und Kosmetikherstellern, Forschungs- und Entwicklungslaboratorien oder die chemische und pharmazeutische Industrie. Zum Schluss ist es noch wichtig, dass du geschickt bist, was den Umgang mit Substanzen angeht, dass du also keine Gegenstände fallen lässt oder diese umstößt. Ein Gespür für naturwissenschaftliches Verständnis solltest du ebenfalls mitbringen.

Noch nicht sicher, was du in Zukunft machen willst?

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Ausbildung

Deine Ausbildung findet dual statt, du lernst also abwechselnd im Betrieb und in der Schule. Einen Teil verbringst du auch im Lehrlabor und im Berufsbildungswerk. In der Regel dauert die Ausbildung dreieinhalb Jahre, falls du sie nicht aufgrund von sehr guten Schulnoten verkürzen kannst. Um deine Ausbildung zu beginnen, benötigst du mindestens einen Realschulabschluss, bevorzugt werden allerdings meist (Fach)Abiturienten.

Weiterbildung

Auf dich als Chemielaborant warten eine Fülle an Fortbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zum einen ist es möglich, staatlich geprüfter Techniker in der Fachrichtung Chemietechnik zu werden. Erstrebenswert ist auch die Weiterbildung zum technischen Fachwirt oder zum Betriebswirt. Übernomen werden hier überwiegend Aufgaben in organisatorischen und kaufmännischen Bereichen. Der Aufstieg zum Industriemeister, Fachrichtung Chemie, ist ebenfalls möglich.

Perspektive

Die Chemieindustrie ist eine der größten und wichtigsten Industrien der Welt und Chemielaboranten werden eigentlich immer gebraucht. Zwar wird immer mehr auf technische Geräte gesetzt, dein Know-how ist aber auch in Zukunft von großer Bedeutung. Im aktuellen Kampf gegen Allergien und Unverträglichkeiten bist du auf jeden Fall gefragt. Auf dich warten also vielfältige Aufgabenfelder!

Wusstest du schon...
Dass unter anderem die Elemente Gold, Silber, Kupfer, Eisen, Arsen, Schwefel, Blei und Quecksilber schon in der Antike als Elemente identifiziert wurden?
Dass bei sogenannten MINT-Berufen, zu denen auch der des Chemielaboranten gehört, die Nachfrage stetig steigt? MINT eröffnet Perspektiven!
Dass das Ehepaar Curie den Begriff der ‚Radioaktivität‘ nachhaltig prägte? Entdecker dieses Phänomens ist übrigens Antoine Henri Becquerel im Jahr 1896.

Solltest du (nicht) werden, wenn:

  • Du fit im Umgang mit technischen Geräten, beziehungsweise offen und lernfähig, bist.
  • Du ein naturwissenschaftliches Verständnis aufweist und du Interesse für diese Themen hast.
  • Dir Organisation und Koordination deiner eigenen Arbeit und auch der deines Teams nicht schwer fallen.
  • Laborarbeit dir nicht zusagt.
  • Der mögliche Umgang mit gefährlichen Chemikalien, Rauch und Dämpfen dir Angst macht.
  • Dir die Sorgfalt während der vielfältigen Arbeit vom Labor bis hin zu der detaillierten Auflistung der Ergebnisse schwer fällt.

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