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Chemisch-technische/r Assistent/in

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Chemisch-technische/r Assistent/in

Arbeitsalltag

In der Schule von den meisten gehasst, verachtet und verpönt – das Fach Chemie. Dabei ist die Welt der Elemente viel spannender, als uns die Schule manchmal vermittelt. Vor allem das Experimentieren und Forschen bringt der Menschheit nützliche Erkenntnisse, die eines Tages unser Leben entscheidend beeinflussen können. Gehörst du auch zu den Personen, die die Chemie schon immer geliebt haben? Dann kommt für dich vielleicht eine Ausbildung zum Chemisch-technischen Assistenten in Frage.

In der Chemie beginnt der Fortschritt immer im Labor. Hier wird unter Umständen Geschichte geschrieben. Chemisch-technische Assistenten unterstützen beim Planen und Analysieren von Versuchen, die wiederum einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer Produkte beisteuern. Das Periodensystem kennst du natürlich aus dem Effeff und chemische Gleichungen gehören für dich zum Alltag wie für den Koch die Suppe. Während deines Arbeitsalltages prüfst du, wie verschiedene Elemente miteinander korrelieren und welche chemischen Prozesse dabei ablaufen. Diese Ergebnisse hältst du in einem Protokoll fest und beschreibst deine Beobachtungen. Ziel ist es, Produkte herzustellen, die der Menschheit nützlich sind. Dabei bist du im Bereich Forschung, Entwicklung und Analyse im Labor tätig. Mit Hilfe modernster Maschinen arbeitest du eng mit Chemikern, Pharmazeuten und Biologen zusammen. Teamwork sollte dir also kein Fremdwort sein. Außerdem können Chemisch-technische Assistenten hervorragend mit Erlenmeyerkolben, Pipetten, Bunsenbrenner und Mikroskopen umgehen. Auch der Umgang mit dem Computer sollte geübt sein. Die Ergebnisse werden schließlich in Excel-Tabellen und anderen Software-Anwendungen festgehalten. Zu den Hauptaufgaben gehört ebenfalls, die zahlreichen Geräte zu warten und gegebenenfalls zu reinigen. Chemisch-technische Assistenten sind zudem Experten, wenn es um Umweltschutz geht, da nicht jede Chemikalie einfach in den Mülleimer geworfen werden kann. Daher übernehmen die Fachkräfte im Arbeitsalltag auch ein hohes Maß an Verantwortung.

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Ausbildung

Während der Ausbildung zum Chemisch-technischen Assistenten gehst du ausschließlich zur Berufsfachschule und paukst dort die Theorie. Innerhalb dieses Zeitraums führst du mehrere Praktika durch, um ein wenig die Praxis kennenzulernen und gelerntes Wissen anzuwenden. Die schulische Ausbildung dauert 2 Jahre, entscheidest du dich noch dafür, die Fachhochschulreife oder das Abitur nachzuholen, dann sind es maximal 4 Jahre. Leider wird keine Vergütung gezahlt. Erkundige dich daher unbedingt, welche Finanzierungsmöglichkeiten für dich in Frage kommen. Grundvoraussetzung, um sich überhaupt zum Chemisch-technischen Assistenten ausbilden zu lassen, ist die mittlere Reife, also der Realschulabschluss.

Angebote

Gehalt

Grundsätzlich sind die Gehälter in der Branche sehr gut. Hast du während der Ausbildung noch nichts verdient, musst du dir im Anschluss keine Gedanken über Finanzen machen. Natürlich hängt die Höhe des Gehalts auch immer von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören Berufserfahrung, Art der Anstellung, Betriebsgröße und Arbeitsstandort. In Unternehmen, die nach Tarif zahlen, kannst du mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.500€ und 3.000€ rechnen. Kleinere Betriebe zahlen häufig weniger. Nach ein paar Jahren im Job steigt der Verdienst kontinuierlich an. Wer an Weiterbildungen teilnimmt, hat am Ende des Monats dementsprechend mehr in der Haushaltskasse zur Verfügung.

Weiterbildung

Möchtest du eines Tages mehr Verantwortung übernehmen und dich auf ein Themengebiet spezialisieren, dann empfiehlt sich eine Weiterbildung zum Techniker mit Fachrichtung Chemietechnik. Diese Fortbildung dauert in Vollzeit 2 Jahre. Mögliche Spezialgebiete sind Umweltschutz, Betriebstechnik, Laboratoriumstechnik und Biochemie. Wem die Arbeit im Büro mehr liegt, der sollte an einer Weiterbildung zum Technischen Fachwirt teilnehmen, die 2 bis 8 Monate in Vollzeit in Anspruch nimmt. Anschließend kannst du Führungspositionen im Unternehmen bekleiden. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann außerdem noch ein Studium begonnen werden. Interessant sind die Studiengänge Chemie, Biochemie oder Pharmatechnik.

Perspektive

Nicht nur die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten machen diesen Beruf so attraktiv, sondern auch die guten finanziellen Aussichten. Nach der Ausbildung wird es nicht lange dauern, ehe du eine Festanstellung ergattert hast. Dank der positiven Konjunktur und einem Fachkräftemangel in der Branche wirst du dich über fehlende Arbeit nicht beklagen müssen. Hört sich alles nicht schlecht an, oder? Wenn du auch mal im Labor arbeiten möchtest, dann bewirb dich noch heute für eine Ausbildung zum Chemisch-technischen Assistenten.

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