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Eisenbahner/in im Betriebsdienst

Info
Dauer: 3 Jahre
Gehalt während der Ausbildung
1. Ausbildungsjahr: € 685
2. Ausbildungsjahr: € 740
3. Ausbildungsjahr: € 796
Gut zu wissen:
In den folgenden Weiterbildungsmöglichkeiten können sich die Eisenbahner im Betriebsdienst weiterbilden:
  • Wagenmeister/in
  • Fachwirt/in Eisenbahnbetrieb (IHK)
  • Geprüfte/r Technische/r Fachwirt/in (IHK)
  • Staatlich geprüfte/r Techniker/in, Fachrichtung Verkehrstechnik (Fachschule)
  • Staatlich geprüfte/r Verkehrsassistent/in (Fachschule)
  • Verschiedene Betriebswirt/in-Ausbildungen an Fachschulen und Hochschulen

Eisenbahner/in im Betriebsdienst

Arbeitsalltag

Es ist schon faszinierend, mit welcher Geschwindigkeit die Züge durchs Land rauschen und Personen sowie Güter von A nach B transportieren. Innerhalb weniger Stunden hat man mehrere hundert Kilometer zurückgelegt. War man eben noch in Hamburg, ist man kurze Zeit später schon in München. Aber auch Ware wird auf den Schienen vertrieben. Eisenbahner im Betriebsdienst sorgen dafür, dass die Fahrpläne eingehalten werden und der Gast letztlich zufrieden ans Ziel gelangt.
Nicht selten möchten Kinder Lokomotivführer werden oder im Allgemeinen irgendetwas mit den Schwergewichten zu tun haben. Wer diesen Wunsch bis heute hat, der sollte sich intensiver mit einer Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst auseinandersetzen.
Prinzipiell lässt sich dieser Beruf in 2 Fachrichtungen einteilen. Zum einen in den Bereich Lokführer und Transport, zum anderen in den Sektor Fahrweg. Als Eisenbahner mit dem Schwerpunkt Lokführer und Transport hast du die Aufgabe, Züge zu kontrollieren und zu warten. Das bedeutet, dass Eisenbahner die Züge zusammenstellen und auf ihre Sicherheit hin überprüfen. Dabei stehen sie jederzeit im engen Kontakt mit den Stellwerken, da die Züge von dort aus gesteuert werden. Nachdem alles seine Ordnung hat, kann grünes Licht gegeben werden. Ab und zu gibt es Probleme während einer Fahrt. Dann heißt es, schnell zu sein, damit die Ursachen geklärt und behoben werden können. Oberste Priorität hat nämlich die Aufrechterhaltung des Fahrplans.
Eisenbahner mit der Fachrichtung Fahrweg arbeiten weniger am Zug, sondern vielmehr in Stellwerken. Sollte es Schwierigkeiten mit dem Fahrplan geben, ziehst du die Fäden im Hintergrund und suchst Alternativrouten raus. Natürlich sind Eisenbahner dann auch Experten, wenn es um Vorschriften geht. Weichen müssen gestellt, Signale richtig getaktet und ein kühler Kopf bewahrt werden. Vor allem im Winter kann es aufgrund der verschiedenen Witterungsbedingungen mitunter sehr stressig werden. Eisenbahner im Betriebsdienst müssen häufig im Schichtdienst und an Wochen- sowie Feiertagen arbeiten.

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Ausbildung

Eine Ausbildung zum Eisenbahner dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und nebenbei die Berufsschule besuchst. Vorab musst du dir darüber im Klaren sein, welche der beiden Fachrichtungen für dich in Frage kommt. Vorausgesetzt wird in der Regel mindestens die mittlere Reife, also der Realschulabschluss. Auch analytisches Denken und technisches Verständnis sind in diesem Beruf von großer Bedeutung. Während der Ausbildungszeit verdienst du im:

1. Ausbildungsjahr: ca. 700€
2. Ausbildungsjahr: ca. 760€
3. Ausbildungsjahr: ca. 820€

Gehalt

Wie hoch später das Gehalt ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Betriebsgröße, Art der Anstellung, Berufserfahrung und Arbeitsstandort. Das Einstiegsgehalt liegt derzeit bei etwa 2.400€ brutto im Monat. Nach ein paar Jahren im Job steigt der Verdienst kontinuierlich an. Bis zu 2.800€ brutto sind somit im Monat eines Tages drin. Wem das nicht ausreicht, der sollte an Weiterbildungen teilnehmen.

Weiterbildung

Nach der Ausbildung hast du noch lange nicht ausgelernt. Mit einem Meister für Bahnverkehr übernimmst du mehr Verantwortung und bist für Fach- und Führungsaufgaben zuständig. Als Techniker der Fachrichtung Verkehrstechnik mit dem Schwerpunkt Eisenbahnbetrieb und als Fachwirt für den Bahnbetrieb bekleidest du ebenfalls höhere Positionen innerhalb des Unternehmens. Dort entwickelst, planst und betreibst du Netzkonzepte sowie Verkehrsmanagementsysteme für den Bahnbetrieb. Zu guter Letzt kann auch noch ein Verkehrssystemmanagement-Studium aufgenommen werden.

Perspektive

Die Berufsaussichten stehen als Eisenbahner im Betriebsdienst sehr gut. Arbeitgeber suchen händeringend nach gut ausgebildetem Personal. Viele gehen in den nächsten Jahren in Rente und es gibt nicht genügend Nachwuchs. Auch die zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten machen diesen Beruf besonders attraktiv.

Wusstest du schon...
Dass die erste deutsche Dampflokomotive „Adler“ hieß und sie aus England nach Deutschland bestellt wurde?
Dass der größte Bahnhof der Welt der Grand Central Terminal ist?
Dass die Eisenbahner für die Deutsche Bahn AG, private Bahnen, Werksbahnen und Hafenbahnen arbeiten?

Solltest du (nicht) werden, wenn:

  • Du eine hohe Bereitschaft zur Aufmerksamkeit hast.
  • Du eine sehr gute Reaktionsgeschwindigkeit besitzt.
  • Du über Verantwortungsbewusstsein verfügst.
  • Du über kein gutes Hör- und Sehvermögen verfügst.
  • Du mit schwierigen Situationen nicht umgehen kannst.
  • Du dir nicht zutrauen kannst eine Eisenbahn zu fahren.

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