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Fertigungsmechaniker/in

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Fertigungsmechaniker/in

Arbeitsalltag

Wenn ihr als Kind schon gerne mit Lego, Playmobil und Co. gespielt habt, dann seid ihr auf dieser Seite genau richtig. Waren in der Kindheit aufgrund fehlender Bauteile deiner Vorstellungskraft noch Grenzen gesetzt, kannst du dich als Fertigungsmechaniker voll austoben und industrielle Erzeugnisse im großen Stil zusammenbauen. Der Beruf eignet sich vor allem für diejenigen, die gerne tüfteln und kleine Bestandteile zu einem großen Ganzen zusammensetzen. Fertigungsmechaniker montieren verschiedene Produkte. Egal, ob Geschirrspüler, Auto oder Windräder – kein Projekt ist für dich zu groß. Doch der Beruf ist wesentlich vielfältiger, als man auf den ersten Blick meinen mag. Neben der Montage gehört zum Arbeitsalltag auch, die Produktionsabläufe vor und nach der Herstellung zu kontrollieren. Dabei werden die einzelnen Prozesse geprüft und die industriellen Serienerzeugnisse gewartet. Besonders wichtig ist Handarbeit. Aber auch der Umgang mit zum Teil schweren Geräten, die dich unterstützen, sollte geübt sein. Ein wesentlicher Bestandteil deiner Tätigkeit ist das Ausmessen der Erzeugnisse, da kein Teil zu groß bzw. zu klein sein darf. Das würde den Produktionsprozess beeinträchtigen. Daher ist exaktes und millimetergenaues Arbeiten essentiell. Bei größeren Bauteilen gibt es Prüfstrecken, auf denen kontinuierlich geprüft wird, ob alle Handlungsvorgänge sorgfältig ausgeführt werden. Daher haben einwandfreie Abläufe höchste Priorität. Fertigungsmechaniker sind dafür verantwortlich, dass die Qualitätsstandards während der Montage eingehalten werden. Als verantwortungsbewusster Angestellter bringst du noch Verbesserungsvorschläge ein, die den gesamten Produktionsprozess verbessern können. Du interessierst dich für einen Job, bei dem du am Ende des Tages siehst, was du geleistet hast? Dann bewirb dich doch einfach für eine Ausbildung zum Fertigungsmechaniker.

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Ausbildung

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Theorie in der Berufsschule paukst. Mögliche Ausbildungsstätten findest du im Maschinen- und Anlagenbau, in der Haushaltsindustrie und auch bei Herstellern medizinischer Erzeugnisse. Jeder kann Fertigungsmechaniker werden. In der Regel werden aber nur Bewerber mit Realschulabschluss berücksichtigt. Vorausgesetzt werden gute Kenntnisse vor allem in den Fächern Mathematik und Physik. Außerdem sollten Statistiken und Datenbanken analysiert und ausgewertet werden können. Während der Ausbildungszeit verdienst du im:

1. Ausbildungsjahr: ca. 700€ bis 900€
2. Ausbildungsjahr: ca. 800€ bis 1000€
3. Ausbildungsjahr: ca. 900€ bis 1050€

Gehalt

Wie hoch dein Gehalt als Fertigungsmechaniker später ausfallen wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören Berufserfahrung, Betriebsgröße, Art der Anstellung und Arbeitsstandort. Als Einsteiger kannst du mit einem Mindestgehalt in Höhe von 1.700€ brutto monatlich rechnen. Aber auch 2.200€ brutto im Monat sind zu Beginn deiner Karriere keine Seltenheit. Nach ein paar Jahren im Beruf steigt das Einkommen auf bis zu 2.700€ brutto monatlich an. Wem das zu wenig ist, der sollte sich weiterbilden.

Weiterbildung

Nach der Ausbildung hast du noch lange nicht ausgelernt. Sofern du daran interessierst bist, deinen Horizont zu erweitern, steht dir neben zahlreichen Fortbildungen innerhalb des Betriebes noch die Weiterbildung zum Industriemeister in einer bestimmten Richtung offen. Damit bist du die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Produktion. Wer planende und organisatorische Tätigkeiten übernehmen möchte, der sollte sich zum Technischen Fachwirt ausbilden lassen. Als Techniker mit der Fachrichtung Maschinentechnik unterstützt du später Ingenieure und Fertigungsplaner bei deren Arbeit. Zu guter Letzt bleibt noch die Weiterbildung zum Industriebetriebswirt, dessen Arbeit hauptsächlich im Büro hinter dem Schreibtisch stattfindet. Am meisten Verantwortung wird übernommen, wenn man sich selbstständig macht und andere Mitarbeiter anleitet. Aber auch ein Studium im Bereich Maschinenbau könnte eines Tages für dich in Frage kommen, sofern du die Hochschulzugangsberechtigung vorweisen kannst.

Perspektive

Als Fertigungsmechaniker kannst du in sämtlichen Branchen der Industrie eine Festanstellung finden. Und auch die geringe Arbeitslosenquote spricht für diesen Job. Unersetzlich machst du dich, indem du dich weiterbildest. Somit bist du später heiß begehrt auf dem Arbeitsmarkt. Gar keine allzu schlechten Aussichten, oder?

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