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Florist/in

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Arbeitsalltag

Ob Muttertag, Geburtstag oder Hochzeit – ein Blumenstrauß ist zu jedem Anlass ein gern gesehenes Geschenk. Maler aus jedem Jahrhundert der Kunstgeschichte konnten sich für Stillleben, auf den Blumen zu sehen sind, begeistern. Zu den berühmtesten Gemälden gehören van Goghs Sonnenblumen. Eine Wohnung oder ein Büro wirken ungemütlich und ein wenig fad, sofern keine Hyazinthen, Rosen oder Tulpen den Raum farbenfroher machen.
Floristen sorgen dafür, dass wir uns lange an den Gestecken erfreuen können. All ihre Kreativität spiegelt sich in den Blumensträußen wider. Sie gestalten diese die Sträuße nach den Wünschen und Vorlieben des Kunden. Dabei gehen sie im Beratungsgespräch auf die Bedürfnisse ein. Floristen wissen, welches Gewächs zu welchem Anlass passt und wie die verschiedenartige Pflanzenwelt gepflegt wird. Aber nicht nur das Binden des Straußes steht im Vordergrund des Arbeitsalltags, sondern auch kaufmännische Tätigkeiten. Dazu gehören der Einkauf und Verkauf der Waren. Um ein lohnendes Geschäft florieren zu lassen, müssen Preise für die Blumen und Materialien kalkuliert werden. Floristen müssen körperlich fit sein, da sie nicht selten schwer tragen müssen. Häufig findet der Arbeitsablauf im Stehen statt. Natürlich musst du auch ein Gespür dafür haben, welche Farben und Formen zueinander passen und im Raum zur Geltung kommen. Ein Sinn für Ästhetik ist also Grundvoraussetzung. Wer sich den wunderbaren Gerüchen der Pflanzenwelt nicht erwehren kann, der sollte sich das Berufsbild des Floristen genauer ansehen.

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Ausbildung

Die Ausbildung zum Floristen findet dual statt und dauert 3 Jahre. Das heißt, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und nebenbei die Theorie in der Berufsschule paukst. Vorausgesetzt wird in der Regel mindestens der Hauptschulabschluss. Einrichtungen, die Floristen ausbilden, sind beispielsweise Blumenfachgeschäfte, Gartencenter, Gärtnereien, Bestattungsunternehmen und Blumenhäuser. Zu den theoretischen Lehrinhalten gehören Farbenlehre, Stilkunde, kaufmännische Tätigkeiten und Grundlagen der Botanik. In der Praxis lernst du, wie man Kränze fachgerecht bindet, Tischschmuck gekonnt in Szene setzt und was es mit der Trauerfloristik auf sich hat. Während der Ausbildung verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 300€ bis 400€
2. Ausbildungsjahr: ca. 400€ bis 500€
3. Ausbildungsjahr: ca. 500€ bis 600€

Angebote

Gehalt

Nach deiner abgeschlossenen Ausbildung fällt das Gehalt natürlich höher aus. Einige Betriebe sind an Gewerkschaften gebunden. Das bedeutet, dass sie Tarifverträge anbieten. Diese garantieren dir ein Einstiegsgehalt in Höhe von 1.650€ brutto im Monat. Im zweiten Jahr sind es 1.730€. Betriebe, die zu keiner Gewerkschaft gehören, verhandeln mit den Arbeitnehmern das Gehalt frei. Nicht selten wird allerdings nur der Mindestlohn gezahlt. Dieser liegt ab November 2017 bei einer 40-Stunden-Woche bei 1.580€ brutto monatlich. Wie hoch das Gehalt später tatsächlich ausfällt, hängt auch von Faktoren wie Berufserfahrung, Betriebsgröße und Arbeitsstandort ab.

Weiterbildung

Als Wirtschafter für Floristik und als Gestalter für Blumenkunst qualifizierst du dich für führende Positionen im Betrieb. Beide Fortbildungen finden an Fachschulen statt. Eine Weiterbildung zum Meister befähigt dich dazu, leitende Positionen im Bereich der Herstellung und des Verkaufs einzunehmen. Ebenfalls kommt mit dieser Zusatzqualifikation auch eine Selbstständigkeit in Frage. Kannst du die Fachhochschulreife vorweisen, dann könnte vielleicht auch ein Studium der Landschaftsarchitektur oder der Studiengang Garten- und Landschaftsbau interessant sein.

Perspektive

Floristen haben nach der Ausbildung eine gute Perspektive auf dem Arbeitsmarkt. Damit das Gehalt am Ende des Monats höher ausfällt, sollten Weiterbildungen abgeschlossen werden. Da die Ausbildung in Deutschland hoch angesehen ist, ist es relativ einfach, eine Festanstellung im Ausland zu ergattern. Aber auch hierzulande werden jedes Jahr viele Floristen auf dem Arbeitsmarkt fündig.

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