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Fotolaborant/in

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Fotolaborant/in

Arbeitsalltag

Im 19. Jahrhundert wurde die Fotografie erfunden. Natürlich nicht in der Form, wie wir sie heute kennen, sondern ganz in ihrem Ursprung. Das hatte damals noch lange nichts mit digitalen Medien zu tun, vielmehr war das Fotografieren ein echtes Handwerk, das erlernt werden musste. Dank der Erfindung können wir die schönsten Momente unseres Lebens festhalten, ausdrucken oder professionell in einem Labor entwickeln lassen. Wer in einem Fotolabor tätig werden und sein Hobby zum Beruf machen möchte, sollte jetzt weiterlesen. Fotolaboranten entwickeln Filme und stellen in erster Linie Abzüge her. Der Arbeitsalltag findet unter anderem auch im Verkaufsraum statt, wo Kunden beraten und bedient werden müssen. Daher ist es umso wichtiger, serviceorientiert zu handeln und Feingefühl zu besitzen. Fotolaboranten sollten zudem ein gewisses Gespür für Farben und Formen mitbringen, denn letztlich handelt es sich bei dem breiten Thema Fotografie auch um ästhetische Aspekte. Konzentrationsfähigkeit spielt außerdem eine bedeutende Rolle. Was man zunächst gar nicht vermuten mag, ist, dass die Fachkräfte ebenfalls ein gut ausgeprägtes technisches Verständnis haben. Bis heute wird für die Entwicklung der Filme und Fotos mit Chemikalien gearbeitet, daher ist es essentiell, jederzeit die Sicherheitsvorschriften zu beachten. Fotolaboranten sind die ganze Zeit auf den Beinen und arbeiten eher selten am Computer. Sorgfalt hat höchste Priorität. Der Beruf zeichnet sich durch praktische Tätigkeit aus. Ein wesentlicher Vorteil dieses Jobs ist, dass man nicht allzu lange in der Lehre festhängt, ehe man durchstarten kann.
Wenn auch du dich für diesen abwechslungsreichen und spannenden Beruf interessieren kannst, klicke nicht weg und befasse dich intensiver mit diesem Job.

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Ausbildung

Die Ausbildung zum Fotolaboranten dauert 2 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Vorausgesetzt wird in der Regel die mittlere Reife, also der Realschulabschluss. Auch auf gute Noten in den Fächern Mathematik, Chemie und Physik wird viel Wert gelegt. Während der Ausbildungszeit verdienst du im:

1. Ausbildungsjahr: ca. 550€
2. Ausbildungsjahr: ca. 600€

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Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Art der Anstellung, Arbeitsstandort, Berufserfahrung und Betriebsgröße. Einsteiger können mit einem monatlichen Bruttogehalt in Höhe von etwa 1.700€ rechnen. Im Laufe der Zeit und nach ein paar Jahren im Job steigt das Einkommen kontinuierlich an. Wem das nicht ausreicht, der sollte über eine Weiterbildung nachdenken.

Weiterbildung

Da Fotolaboranten nur eine 2-jährige Ausbildung absolvieren müssen, ist man schnell für den Arbeitsmarkt startklar, allerdings kann man gleich eine Weiterbildung zum Fotomedienlaboranten, Chemielaboranten, Mediengestalter in Bild und Ton, Film- und Videoeditor, Fotomedienfachmann, Mediengestalter in Digital und Print sowie zum Physiklaboranten machen. Natürlich musst du dich unabhängig davon auch immer auf dem Laufenden halten, denn gefühlt jeden Tag gibt es Innovationen, die den Markt bereichern.

Perspektive

Nach der Ausbildung finden Fotolaboranten eine Anstellung bei Fotofachgeschäften, industriellen Großlabors, allgemein in Labors und in Verkaufsräumen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Dank der starken deutschen Konjunktur, solltest du nicht allzu lange auf der Suche sein, ehe du eine passende Stelle ergattert hast. Wer möchte, kann sich auch selbstständig machen und später sein eigener Chef sein.
Na, immer noch neugierig? Dann bewirb dich doch einfach für eine Ausbildung zum Fotolaboranten.

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