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Gleisbauer/in

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Gleisbauer/in

Arbeitsalltag

Vor allem Kinder aus ländlichen Regionen lieben die Bahn. Nicht den Konzern, sondern einfach nur Züge. Sie bringen dich von A nach B und beenden die Langeweile, die eben noch herrschte. Züge stehen für Abschiede, aber auch für Freudentränen. Dank fortschrittlichster Technologie kann man innerhalb weniger Stunden quer durchs ganze Land reisen, mitunter auch über Tage hinweg in andere Staaten. Eine Fahrt mit dem Zug ist für manche auch die letzte Chance, die Welt zu entdecken. Vor allem für diejenigen, die zum Beispiel Flugangst haben.
Einige möchten ihre Leidenschaft und ihr Hobby auch zum Beruf machen. Wer zudem noch handwerklich tätig werden möchte, der sollte sich intensiver mit der Ausbildung zum Gleisbauer beschäftigen. Gleisbauer treten dann auf den Plan, wenn neue Linien gebaut werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie Gleise, Weichen oder Kreuzungen installieren müssen. Sie sind vielmehr sogar Experten im Tiefbau, da der Verkehr nicht selten unterirdisch stattfindet. Ohne Frage ist dieser Beruf körperlich sehr anstrengend. Das heißt, dass man top fit sein muss, um dem Alltag gewachsen zu sein. Gleisbauer stellen Baugruben und Schalungen her, außerdem produzieren sie Dämmungen und Betonmischungen. Sie können ebenfalls Skizzen und Pläne einwandfrei lesen und in die Realität umsetzen. Auch der Umgang mit schweren Geräten sollte geübt sein. Häufig wird nachts gearbeitet, da dann der Fernverkehr nicht genutzt wird. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist das Prüfen und Warten der Schienen. Zudem können Gleisbauer auch Straßen pflastern und Bohrlöcher verdichten. Auch der Abnutzungsgrad der Schienen muss richtig beurteilt werden, da es letztlich immer um die Sicherheit geht. Wer dann noch über ein technisches Verständnis verfügt, der ist in diesem Job goldrichtig. Bewirb dich noch heute für eine Ausbildung zur Gleisbauerin bzw. zum Gleisbauer.

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Ausbildung

Eine Ausbildung zum Gleisbauer dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Einen bestimmten Schulabschluss benötigst du nicht, was dich allerdings nicht davon abhalten soll, dir in der Schule Mühe zu geben. Immerhin können die meisten Bewerber mindestens den Hauptschulabschluss vorlegen. Neben körperlicher Fitness ist außerdem ein technisches Verständnis von großer Bedeutung. Während deiner Ausbildungszeit verdienst du im:

1. Ausbildungsjahr: ca. 650€
2. Ausbildungsjahr: ca. 780€
3. Ausbildungsjahr: ca. 940€

Angebote

Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Art der Anstellung, Berufserfahrung, Betriebsgröße und Arbeitsstandort. Das Einstiegsgehalt liegt derzeit bei etwas 2.300€ brutto monatlich. Nach ein paar Jahren steigt das Einkommen kontinuierlich an. Wenn du tariflich angestellt bist, erhältst du zudem noch Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie etwaige Schichtzulagen. Wem das nicht genügt, der kann an Weiterbildungen teilnehmen.

Weiterbildung

Als Industriemeister der Fachrichtung Gleisbau bekleidest du nicht nur höhere Positionen, du bist vielmehr auch für Fach- und Führungsaufgaben verantwortlich. Eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker mit Fachrichtung Bautechnik und Schwerpunkt Tiefbau dauert in Vollzeit 2 Jahre. Damit bist du für geplante Baumaßnahmen zuständig. Natürlich hast du auch die Möglichkeit, ein Maschinenbau-Studium aufzunehmen. Dieses dauert je nach Ausbildungsstätte 6 bis 8 Semester.

Perspektive

Nach deiner Ausbildung stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt gar nicht mal so schlecht. Aufgrund der vielseitigen Einsetzbarkeit bist du heiß begehrt. Wer allerdings viel Geld verdienen möchte, der sollte eine der zahlreichen Fortbildungen wahrnehmen. Zudem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass der Beruf einiges von dir abverlangt. Wer sich davon nicht abhalten lässt, sollte sich direkt in den Job stürzen.

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