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Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in

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Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in

Arbeitsalltag

Von jetzt auf gleich kann es jeden treffen. Ist man eben noch kerngesund gewesen, liegt man im nächsten Moment schon im Krankenhaus. Manchmal können wir uns nicht zu 100% erholen und wir sind auf fremde Hilfe angewiesen. Einige Menschen teilen das Schicksal, von Geburt an mit einer Behinderung leben zu müssen. In beiden Fällen steht eines fest – Menschen mit körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen brauchen Hilfe. An dieser Stelle setzen Heilerziehungspfleger an. Sie betreuen die Patienten und assistieren den Ärzten bei Behandlungen. Außerdem sind Heilerziehungspfleger, auch kurz Heilpfleger genannt, dafür zuständig, dass Akten ordnungsgemäß auf dem laufenden Stand gehalten und kontinuierlich aktualisiert werden. Hilfebedürftige Menschen gibt es in jeder sozialen Schicht unserer Gesellschaft. Daher ist auch das Aufgabengebiet der Pfleger umfangreich und vielseitig. Der Arbeitsalltag findet in Krankenhäuser, Pflegeheimen, Wohnheimen, Hospitälern und bestimmten Pflegeeinrichtungen statt. Zum Naturell eines Heilpflegers sollten Verantwortungsbewusstsein und Stressresistenz gehören. Die Patienten stehen jederzeit im Vordergrund. Und diese können sehr verschieden sein. Mit der Zeit lernt man, auf die Bedürfnisse der einzelnen Patienten einzugehen und ihnen mit Geduld zu begegnen. Nicht selten ist der Alltag von Hektik geprägt. In diesen Situationen ist es wichtig, den Überblick zu behalten und das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren. Blut zu sehen und den forschen Anweisungen des Arztes zu folgen, machen dir nichts aus. Ganz im Gegenteil – mit deiner lockeren und hilfsbereiten Art zauberst du den Patienten ein Lächeln ins Gesicht. Du wolltest auch schon immer Hilfsbedürftigen unter die Arme greifen und sie im Alltag unterstützen? Dann bewirb dich noch heute für eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger.

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Ausbildung

Eine Ausbildung zum Heilpfleger findet nicht dual statt, sondern ausschließlich in der Berufsschule. Sie dauert in der Regel 2 bis 3 Jahre. Während dieser Zeit werden mehrere Praktika abgelegt, um einen Einblick in die Praxis zu erhalten. Dabei unterstützt du bereits die Pflegekräfte im Arbeitsalltag. Unter Umständen erhältst du für die Praktika eine Vergütung. Ansonsten verdienst du während der Ausbildungszeit nichts. Erkundige dich daher, welche Möglichkeiten der Finanzierung für dich in Frage kommen. Vorausgesetzt wird meistens die mittlere Reife, also der Realschulabschluss. Besonders wichtig ist Durchhaltevermögen, Einfühlungskraft, Merkfähigkeit und Beobachtungsgabe. Im Vordergrund der Lehre steht der Umgang mit behinderten Menschen. Du lernst, wie du den Patienten helfen und im Leben unterstützen kannst. Auch der fachgerechte Umgang mit Senioren steht auf dem Programm. Anschließend kannst du verantwortungsbewusst tätig werden und dich auf ein abwechslungsreiches Berufsleben freuen.

Angebote

Gehalt

Wie hoch das Gehalt nach der Ausbildung ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören Art der Anstellung, Betriebsgröße, Berufserfahrung und Arbeitsstandort. Bist du tariflich beim Bund, Land oder Kommune angestellt, beläuft sich das Einstiegsgehalt auf etwa 1.850€ brutto im Monat. In privaten Unternehmen wird nicht selten nur der Mindestlohn gezahlt. Auch das Gefälle zwischen Ost und West in Deutschland ist in dieser Branche besonders groß. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt der Verdienst an. Wem das nicht schnell genug geht, der sollte an Weiterbildungen teilnehmen.

Weiterbildung

Nach der Ausbildung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Zum Beispiel kommen die Bereiche Sprachförderung oder Heilpädagogik in Frage. Mit einer Fortbildung zum Fach- und Betriebswirt im Sozial- und Gesundheitswesen übernimmst du mehr Verantwortung und bekleidest Führungspositionen innerhalb des Betriebs. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann ein Studium aufgenommen werden. In Frage kommen beispielsweise die Studiengänge Gesundheits- und Rehabilitationspsychologie, Soziale Arbeit, Heilpädagogik oder Rehabilitations- und Sonderpädagogik.

Perspektive

Gut ausgebildete Arbeitskräfte in der Gesundheitsbranche werden händeringend gesucht. In vielen Einrichtungen ist das Personal knapp. Um fehlende Arbeit wirst du dich somit später nicht beklagen müssen. Allerdings ist die Tätigkeit körperlich sehr anstrengend und nicht immer gut bezahlt. Mit entsprechenden Weiterbildungen kannst du dein Gehalt aufbessern. Wem Hilfsbereitschaft jedoch wichtiger ist als der finanzielle Aspekt, der ist in diesem Beruf bestens aufgehoben. Denn der Mensch steht bei dir immer an erster Stelle.

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