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Heilpraktiker/in

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Heilpraktiker/in

Arbeitsalltag

Ein Leben ohne Krankheit ist ein wahrer Segen. Nur die wenigsten haben das Glück, frei von sowohl physischen als auch psychischen Leiden bis ins hohe Alter zu bleiben. Für viele bleibt der Weg zum Arzt nicht erspart. Und nicht selten fühlen wir uns von diesem nicht ausreichend informiert, gut behandelt oder überlassen unserer Gesundheit nicht dem Zufall. Eine zweite Meinung ist gefragt. Nicht zuletzt gehen sich immer mehr Menschen einen ergänzenden Rat bei Heilpraktikern einholen.
Erst mit diesem Schritt fühlen sich Patienten oft rundum zufrieden und angemessen versorgt. In Medienberichten wird berichtet, dass vor allem wegen der heilpraktischen Behandlung und Beratung Verbesserungen des Gesundheitszustandes zu verzeichnen sind.
Doch was kann die Naturheilkunde dazu beitragen, einen Menschen wieder gesund zu machen? Diese Form der Alternativmedizin konzentriert sich hauptsächlich auf die Umstände einer Krankheit. Diese wird vor und während der Therapie nicht als isoliert betrachtet. Vielmehr werden auch die Krankheitsvorgeschichte, die Lebensumstände und – bedingungen mit in die Therapie einbezogen. Dabei können deine Behandlungsmethoden als Heilpraktiker sehr verschieden sein. Im Gespräch mit dem Patienten stellst du einen für beide Seiten angebrachten Behandlungsplan auf. Du greifst dabei auf ein umfangreiches Wissen aus den Bereichen der Heilkunde zurück. Zu den Hauptgebieten deines Kernfachs gehören zum Beispiel Akupunktur, Aromatherapie, Blutegel-Therapie, Ernährungstherapie, Homöopathie, Iridologie, Phytotherapie und vieles mehr dazu. Du zielst bewusst darauf ab, die Selbstheilungskräfte deiner Patienten zu aktivieren. Bei bestimmten Krankheitsbildern trägst du auch die Verantwortung dafür, besonders schwere Fälle an einen Arzt weiterzuleiten, da die Arbeit als Heilpraktiker zwar unterstützend bis zur Genesung begleiten kann, es allerdings keine wissenschaftlichen Nachweise für die Wirksamkeit der Naturheilkunde gibt.

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Ausbildung

Rein rechtlich gesehen, benötigst du zur Ausübung des Berufs keine bestimmte Ausbildung. Jedoch ist es ratsam, eine schulische Ausbildung abzuschließen, die je nach Bildungsträger unterschiedlich lange dauern kann. Letztendlich hängt diese von deinem medizinischen Vorwissen und deinem Lerntempo ab. Erst mit dem Ablegen einer Heilpraktikerprüfung und der Zustimmung des Gesundheitsamts erhältst du die Befugnis, Patienten behandeln zu können. Als Heilpraktiker dürfen nur Menschen arbeiten, die mindestens 25 Jahre alt sind, nicht vorbestraft, keine chronischen Krankheiten haben und zudem über zumindest einen Hauptschulabschluss verfügen.

Angebote

Gehalt

Während deiner schulischen Ausbildung erhältst du keine Vergütung. Dein Einstiegsgehalt kann bis zu 2.200€ brutto betragen. Wichtig ist, dass du dir einen festen Stammkundenkreis aufbaust und mit gezielten Anwendungen punktest. Die meisten Heilpraktiker arbeiten selbstständig, da ist es nicht leicht, exakte Gehaltsangaben zu nennen. Hast du dir erst einen Namen in deiner Umgebung gemacht, kannst du auch schnell das Dreifache verdienen.

Weiterbildung

Als Heilpraktiker lernt man nie aus. Du entscheidest, auf welche Fachrichtung du dich spezialisieren möchtest. Nach und nach kannst du dein Fachwissen vertiefen und deine Behandlungsmethoden auf Kernbereiche wie zum Beispiel Massagetherapeut, Shiatsu oder Schmerztherapie ausbauen. Zudem hast du jederzeit die Möglichkeit, dich selbstständig zu machen.

Perspektive

Dem Berufsfeld des Heilpraktikers wurde in den letzten Jahren immer mehr Ansehen zuteil. Die heutige Gesellschaft vertraut in Gesundheitsfragen nicht mehr nur den Ärzten, vielmehr suchen sich Patienten Zweitmeinungen und recherchieren nach alternativen Behandlungsmethoden. Dabei spielen Heilpraktiker eine bedeutende Rolle. Wie hoch die Jobaussichten auf dem Arbeitsmarkt sind, hängt schließlich auch von deiner Fachqualifizierung ab und wo du arbeitest. Als selbstständiger Heilpraktiker hat man es in ländlichen Regionen garantiert einfacher als in Ballungsräumen. Aber auch Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, Arztpraxen und Gesundheitszentren stellen vermehrt Heilpraktiker ein.

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