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IT-System-Elektroniker/in

Info
Dauer: 3,5 Jahre
Gehalt während der Ausbildung
1. Ausbildungsjahr: ca. 850€ bis 900€
2. Ausbildungsjahr: ca. 900€ bis 970€
3. Ausbildungsjahr: ca. 970€ bis 1.050€
4. Ausbildungsjahr: ca. 1.000€ bis 1.110€
Gut zu wissen:
Nach deiner Ausbildung kannst du dich z.B. zum Meister oder Techniker weiterbilden. Eine andere Möglichkeit wäre es dich in einen Studium weiter zu spezialisieren.
1 Freie Stelle

Studium IT-System-Elektroniker/in

Arbeitsalltag

Technik bedeutet kontinuierlicher Fortschritt. Ist eben noch das neueste Smartphone auf den Markt gekommen, ist das nächste mit neuen Gadgets bereits in Planung. Um der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein, müssen Innovationen her, die die nächste Revolution bedeuten können. Doch wer gewährleistet eigentlich, dass all die neuen Errungenschaften auch funktionieren und ihren Dienst leisten? Darauf kann es nur eine Antwort geben: Informationselektroniker im Bereich Geräte und Systeme. Sie sorgen in erster Linie dafür, dass unsere Computer mit entsprechender Hardware und Software harmonieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Fernseher, Unterhaltungselektronik oder komplexe Systeme geht – kein Defekt bleibt vor dir sicher und kann in Nullkommanix behoben werden. Hauptaufgabe ist nicht nur der Verkauf solcher Geräte, sondern auch das Installieren, Warten und Reparieren. Der Arbeitsstandort kann sich demnach ändern. Mal sind Informationselektroniker in Werkstätten tätig, mal aber auch im Außendienst bei Kunden. Wichtig ist deswegen, nicht nur ein Experte hinter dem Gerät zu sein, vielmehr kommt es auch auf ein freundliches Auftreten an. Auch kaufmännisches Geschick ist sehr wichtig in diesem Beruf. Unternehmen können nur existieren, wenn sie ihre Produkte bzw. Dienstleistungen verkaufen können. Abnehmer sind vor allem Privatpersonen oder andere Unternehmen, die auf den jeweiligen Service angewiesen sind. Denn keine Firma und kein Privathaushalt kann heutzutage mehr ohne moderne Elektronik funktionieren. Nach dem Verkauf ist es essentiell, auch darüber hinaus die Geräte zu warten und zu prüfen. Natürlich kann sich jederzeit ein Defekt einschleichen, den es dann schnellstmöglich zu beheben gilt. Nicht jeder Kunde hat einen 7. Sinn für technische Angelegenheiten, daher sollten Informationselektroniker auch auf die Bedürfnisse und Fragen eingehen können, um ein wenig Licht im Dunkel der Elektronik-Branche zu bringen. Wer also Freude und Interesse für Hard- und Software hat, der sollte nicht davor zurückschrecken, sein Können an komplizierter Technik unter Beweis zu stellen.

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Ausbildung

Eine Ausbildung zum Informationselektroniker im Bereich Geräte und Systeme dauert 3,5 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und nebenbei blockweise die Berufsschule besuchst. Grundvoraussetzung ist in der Regel die mittlere Reife, also der Realschulabschluss. Aber auch Bewerber mit Hauptschulabschluss werden berücksichtigt. Sie müssen dann besonders gute Noten in Mathematik und Physik vorweisen können. Während der Ausbildung verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 850€ bis 900€
2. Ausbildungsjahr: ca. 900€ bis 970€
3. Ausbildungsjahr: ca. 970€ bis 1.050€
4. Ausbildungsjahr: ca. 1.000€ bis 1.110€

Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Berufserfahrung, Art der Anstellung, Arbeitsstandort und Betriebsgröße. In diesem Beruf kommt es insbesondere auch darauf an, in welchem Bereich du tätig bist. Im technischen Sektor verdienen Angestellte mehr als beispielsweise im Verkauf. Im Durchschnitt können Informationselektroniker mit einem Einstiegsgehalt in Höhe von ca. 2.000€ brutto im Monat rechnen. Nach ein paar Jahren im Job steigt der Verdienst kontinuierlich an. Wem das nicht schnell genug geht, der sollte an Weiterbildungen teilnehmen.

Weiterbildung

Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, ist es wichtig, immer an Weiterbildungen teilzunehmen. In Workshops und Seminaren hältst du mit dem technischen Progress Schritt. Mit einer Fortbildung zum Techniker übernimmst du mehr Verantwortung und führst Personal. Mit einem Meistertitel bekleidest du Führungspositionen im Unternehmen und kannst neue Azubis ausbilden. Auch eine Selbstständigkeit kommt dann in Frage. Wer die Hochschulzugangsberechtigung in der Tasche hat, der kann sich auch für ein Studium der Ingenieurwissenschaften an einer Universität einschreiben.

Perspektive

Nach der Ausbildung stehen die Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt sehr gut. Potentielle Arbeitgeber sind vor allem Elektronikunternehmen, die sich auf Verkauf und Installation von Geräten und System spezialisiert haben. Auch die zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Jobs sind besonders attraktiv. Wer ein Gespür für Elektronik hat, sollte sich noch heute für eine Ausbildung zum Informationselektroniker bewerben.

Wusstest du schon...
Dass Südkorea den schnellsten Internetzugriff mit durchschnittlich 23,6 Mbit/s hat? In Deutschland liegt die Geschwindigkeit bei 8,1 Mbit/s.
Dass die erste Festplatte „IBM 350“ aus dem Jahre 1956 eine Kapazität von 4,4 Megabytes hat?
Dass der Computer in Deutschland erfunden wurde?

Solltest du (nicht) werden, wenn:

  • Es dir leicht fällt, komplizierte Dinge einfach zu erklären.
  • Du gerne Bauteile eines Computers genauer kennenlernen willst.
  • Du dich für die technischen Aspekte einer Maschine interessierst.
  • Dir Mathe und Physik nicht liegen.
  • Du unvorsichtig arbeitest.
  • Du nicht gut mit technischen Bauteilen umgehen kannst.

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