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Kosmetiker/in

Info
Dauer: 3 Jahre
Gehalt während der Ausbildung
1. Ausbildungsjahr: ca. 590€ bis 700€
2. Ausbildungsjahr: ca. 620€ bis 800€
3. Ausbildungsjahr: ca. 700€ bis 980€
Gut zu wissen:
2013 gab es in den Ausbildungsbereichen Handwerk sowie Industrie und Handel insgesamt 294 Ausbildungsanfänger/-innen.

Kosmetiker/in

Arbeitsalltag

Schönheit – für viele das Maß aller Dinge. Dreht sich doch gefühlt die halbe Welt um Themen wie perfekte Haut, atemberaubende Wimpernaufschläge und gepflegte Hände. Auch das Haar muss glänzen und gestylt sein und die Härchen, die an bestimmten Stellen wachsen, sollte man am besten gar nicht erst sehen. Schon seit Jahrtausenden gibt es Beauty-Produkte, die über unsere kleineren Makel hinwegtäuschen und uns selbstbewusster auftreten lassen. Puder, Cremes, Mascara und was es nicht alles auf dem Markt gibt – da kann man schnell den Überblick verlieren. Damit das nicht passiert und man immer dem neuesten Trend folgen kann, ist ein Besuch bei einer Kosmetikerin gar nicht mal so verkehrt. Sie kümmert sich um all die Bedürfnisse, die es im Schönheits-Sektor gibt. Der Aufgabenbereich einer Kosmetikerin ist schier grenzenlos. Fast täglich gibt es Innovationen, die pure Schönheit versprechen und das Leben von Grund auf verändern können. Besonders häufig beschäftigen sich Kosmetikerinnen mit Haarentfernungen, der Hautpflege sowie der Hand- und Fußpflege. Nicht selten wird zudem ein Massage-Programm angeboten, bei dem der Kunde abschalten kann. Zum Arbeitsalltag gehört neben Einfühlungsvermögen auch ein freundliches Auftreten und der Umgang mit Kunden. Meistens werden die Behandlungen direkt an einer dir fremden Person durchgeführt. Dabei sollten Berührungsängste Fehlanzeige sein. Kosmetikerinnen können die verschiedenen Hauttypen unterscheiden und wissen, welche Produkte gezielt wirken und das Hautbild verbessern. Was wirklich hilft und dem Kunden gut tut, wird vorab abgesprochen. Das können Packungen, Moor- oder Dampfbäder, Masken oder Kompressen sein. Es gibt eine große Palette an möglichen Anwendungen. Immer wichtiger wird das Aufgabenfeld der Haarentfernung. Heutzutage ist es möglich, unerwünschte Härchen zu entfernen, damit sich die Menschen wieder wohler in ihrer Haut fühlen. Dafür werden Wachs, bestimmte Cremes oder Pinzetten angewandt. Aber auch Maniküre und Pediküre gehört zum Arbeitsalltag. Dabei darf man keine Scheu zeigen, wenn beispielsweise Hautprobleme analysiert und behandelt werden müssen. Im Vordergrund steht immer das Wohlbefinden der Gäste, die den Salon aufsuchen. Sie sollen sich schöner fühlen, wenn sie unter die Menschen gehen. Du könntest der Garant dafür sein. Bewirb dich noch heute für eine Ausbildung zur Kosmetikerin.

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Ausbildung

Grundsätzlich kann eine Ausbildung dual oder rein schulisch stattfinden. Die duale Lehre dauert 3 Jahre. Bei dieser Variante sammelst du praktische Erfahrungen bereits ab dem ersten Arbeitstag im Betrieb und besuchst blockweise die Berufsschule. Eine schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule dauert nur 1 Jahr, wird allerdings auch nicht vergütet. Während der dualen Ausbildung verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 590€ bis 700€
2. Ausbildungsjahr: ca. 620€ bis 800€
3. Ausbildungsjahr: ca. 700€ bis 980€

Gehalt

Wie hoch das Gehalt nach der Ausbildung ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Art der Anstellung, Betriebsgröße, Arbeitsstandort und Berufserfahrung. Einsteiger verdienen in einem Angestellten-Verhältnis mindestens 1.400€ brutto monatlich. Durchschnittlich sind es derzeit aber bis zu 1.700€ brutto im Monat. Nach ein paar Jahren im Job steigt auch die Höhe des Gehalts. Selbstständige können natürlich weitaus mehr verdienen, indem sie ihren Stammkundenkreis vergrößern. Nach oben sind gehaltstechnisch keine Grenzen gesetzt. Wer sich auf dem Arbeitsmarkt unabdingbar machen möchte, sollte an Weiterbildungen teilnehmen.

Weiterbildung

Für Kosmetikerinnen ist es nach der Ausbildung besonders wichtig, regelmäßig an Weiterbildungen teilzunehmen. Die vielen Trends bringen automatisch auch viele neue Produkte hervor, mit denen man sich erst einmal auseinandersetzen muss. Man kann sich allerdings auch auf bestimmte Bereiche konzentrieren. In Frage kommen Nageldesign, Fußpflege, Waren- und Verkaufskunde sowie Friseurkosmetik. Mit einer Weiterbildung zur Fachwirtin in Kosmetik und Wellness kannst du später führende Positionen innerhalb des Betriebs einnehmen. Wer die Hochschulzugangsberechtigung in der Tasche hat, der kann ein Studium mit dem Schwerpunkt Maskenbild aufnehmen. Zu guter Letzt gibt es noch die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen und sein eigener Chef zu sein.

Perspektive

Leider sieht es derzeit auf dem Arbeitsmarkt so aus, dass es Kosmetiker, Make-up-Artisten und weitere Fachkräfte in diesem Segment fast wie Sand am Meer gibt. Einziger Hoffnungsschimmer ist, dass die Beauty-Industrie immer mehr Umsätze verzeichnet und weiter wachsen wird. Daher wird auch die Nachfrage stetig vorhanden sein. Wichtig ist, sich bereits während der Ausbildung von der Konkurrenz abzuheben und sich schnell einen Namen zu machen. Abwechslung steht auf der Tagesordnung. Wer sein Hobby zum Beruf machen und dem Kunden ein Strahlen ins Gesicht zaubern möchte, der sollte sich für diese Ausbildung entscheiden.

Wusstest du schon...
Dass ein Deutscher jährlich im Schnitt 153 Euro für Kosmetikprodukte ausgibt?
Dass die Umweltschutzorganisation BUND eine Smartphone-App entwickelt hat mit der man Kosmetikprodukte direkt im Laden auf hormonell wirksame Inhaltsstoffe überprüfen kann?
Dass der Ausdruck Kosmetik von den griechischen Verb kosméo kommt, was so viel wie „schmücken“ oder „ordnen“ bedeutet?
Dass der Frauenanteil der Kosmetiker/-innen 2010 in Deutschland zwischen 95 und 100 Prozent lag?
Dass es bereits 1912 sechsmonatige Lehrgänge zum/r Kosmetiker/-in gab?

Solltest du (nicht) werden, wenn:

  • Du ein Gespür für Trends und einen Sinn für Ästhetik besitzt.
  • Du gerne Neues ausprobierst.
  • Du Lust auf direkte Arbeit mit unterschiedlichsten Kunden hast.
  • Du allergisch auf chemische Inhaltsstoffe reagierst.
  • Körperpflege für dich mehr notwendiges Übel als angenehme Beschäftigung ist.
  • Dir kaufmännisches Denken fremd ist.

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