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Kunsttherapie

Info

Kunsttherapie

Allgemeines

Das eigenständige Therapieverfahren kombiniert künstlerische Fähigkeiten mit psychisch-klinischen Aspekten. Das Verfahren beruht auf der Ausdrucksweise von Gedanken und Gefühlen mittels der Kunst. Sie ist sozusagen ein Medium und bietet dem Therapierten die Möglichkeit, seine Wünsche und Ängste zu verbildlichen. Außerdem ist die kreative Arbeit fordernd und motivierend. Dementsprechend kommunikativ treten die Therapeuten mit ihren Klienten in Kontakt.
Wie solche sozialen Ausdrucksformen interpretiert und gefördert werden, lernst du in dem sechs- bis achtsemestrigen kunsttherapeutischen Studiengang.
Die Möglichkeiten der Arbeitsbereiche sind sehr weitläufig. Ein/e Kunsttherapeut/in muss nicht zwangsläufig im Gesundheitsbereich arbeiten. Genauso gut kann man sich eine Anstellung außerhalb suchen. Beispielsweise in der Supervision oder der Entwicklungshilfe.

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Studieninhalte

Viele angehende Kunsttherapeuten starten mit einer großen Vorerfahrung im kreativen Bereich. Deshalb wird sich häufig innerhalb des Studiums vorrangig auf die Fremdwahrnehmung konzentriert. Du bekommst Grundwissen mitgeteilt. Wie unterschiedliche Krankheitsbilder aussehen, wie diese entstehen und therapiert werden können. Außerdem wirst du speziell in Methoden gelehrt, die dich auf deinen Berufseinstieg vorbereiten sollen.

Zu deinen möglichen Studienfächern gehören:

  • Psychologische Grundlagen
  • Psychosomatik
  • Entwicklungspsychologie
  • Methodenlehre
  • Pädagogik
  • Krankheitsbilder
  • Supervision
  • Klinische Psychologie
  • Malerei

Angebote

Wer sollte das studieren?

Ein grundlegendes Kunstinteresse sollte gegeben sein. Ohne jegliches Verständnis für kreatives Schaffen wirst du dich hier nicht wohlfühlen. Hast du allerdingst das Gefühl, dich ausdrücken zu können über die Leinwand oder einen Ausgleich zum Alltag zu schaffen, indem du töpferst, bist du hier richtig.
Ein weiterer, wichtiger Punkt ist Kommunikation. Zwar wird es Momente geben, in denen du einfach ruhig bist und dich auf die Therapie konzentrierst, aber genauso gut solltest du Empathie mitbringen und zuhören sowie reden können, wenn es nötig ist. Keine Meinung zu haben oder aus Schüchternheit nicht sprechen zu wollen, ist hier der falsche Weg.
Wenn du planst dich selbstständig zu machen, musst du darauf achten, dass du dazu befugt bist. Für ein eigenständiges Therapieren braucht man eine Heilbehandlungserlaubnis. Diese erlangst du bei diesem Studiengang nicht. Du kannst einen Heilpraktikerschein machen oder musst noch einen anderen Studiengang, wie den der klinischen Psychologie, abschließen.

Abschluss

Bei erfolgreichem Abschluss wirst du mit einem Bachelor of Arts (B.A.) belohnt.
Wenn du dich auch für eine Weiterbildung als Kunsttherapeut/in interessierst, kannst du dich folgend für einen Master of Arts (M.A.) einschreiben.

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