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Maler/in und Lackierer/in

Info
Dauer: 3 Jahre
Gehalt während der Ausbildung
1.Ausbildungsjahr: ca. 500€
2.Ausbildungsjahr: ca. 600€
3.Ausbildungsjahr: ca. 700€
Gut zu wissen:
Nach der Ausbildung gibt es vier verschiedene Studiengänge zur Weiterbildung.

Maler/in und Lackierer/in

Arbeitsalltag

Du fühlst dich in deinen eigenen 4 Wänden nicht mehr wohl oder der nächste Umzug in eine andere Stadt ist geplant? Wer eine dieser 2 Fragen mit „ja“ beantworten kann, muss sich demnächst vermutlich mit einem Maler und Lackierer zusammensetzen. Sofern das Endergebnis nicht in die Hose gehen soll.

Je nachdem, wo du angestellt bist, kann es vorkommen, dass du in Werkstätten, im öffentlichen Bereich, auf verschiedenen Baustellen oder in bzw. an Gebäuden im Freien eingesetzt wirst. Das Arbeitsspektrum dieses Berufs ist äußerst vielseitig. Jeder Tag sieht anders aus. Es warten stets neue Herausforderungen auf dich. Im unmittelbaren Kontakt mit dem Kunden realisierst du deren Wünsche. Du bist Experte in Sachen Farbgestaltung, Dekoration und anderen Arbeiten. Dabei stehst du immer beratend zur Seite. Welche Tapete harmoniert am besten zum Dielenboden und welche Putzverzierungen kommen für den Auftraggeber in Frage – alles kein Problem für dich. Dein geschultes Auge sieht vorab schon das Endergebnis. Unter Umständen kann es aber auch sein, dass Maler und Lackierer bei schlechten Wetterverhältnissen im Freien arbeiten müssen. So kann es vorkommen, dass du bei starkem Wind die Fassade eines Mehrfamilienhauses gestalten musst. Der Arbeitsalltag ist kein Zuckerschlecken. Du solltest körperlich fit sein, damit du den Anforderungen gewachsen bist. Zum Teil müssen Maler und Lackierer viel über Kopf arbeiten, was zu Verspannungen führen kann. Dafür bietet dieser Beruf Abwechslung und Kundenkontakt. Wer zudem noch kreativ ist, dem steht einer erfolgreichen Karriere nichts mehr im Wege.

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Ausbildung

Die Ausbildung zum Maler und Lackierer verläuft dual, das heißt, dass du zum Teil im Betrieb arbeitest und nebenbei die Theorie in der Schule lernst. Nach drei Jahren beendest du in der Regel mit einer Abschlussprüfung bei der HWK (Handwerkskammer) deine Lehre. Im Prinzip benötigst du aus rechtlicher Sicht keinen bestimmten Schulabschluss. Mehr als 2 Drittel der Bewerber können jedoch mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen. Mit einem höheren Abschlusszeugnis kannst du unter Umständen sogar die Ausbildungszeit von 3 auf 2 bzw. 2,5 Jahre verkürzen. Zu den Inhalten gehören grob gesagt drei Fachrichtungen. Dazu zählen Bauten- und Korrosionsschutz, Gestaltung und Instandhaltung sowie Kirchenmalerei und Denkmalpflege. Während deiner Ausbildung verdienst du im:

1.Ausbildungsjahr: ca. 500€
2.Ausbildungsjahr: ca. 600€
3.Ausbildungsjahr: ca. 700€

Gehalt

Diesen Satz wirst du sicherlich schon öfter gelesen haben: „Die Höhe deines Gehaltes hängt von verschiedenen Faktoren wie Standort, Berufserfahrung und Branche ab.“ Dem ist auch in Bezug auf diesen Beruf so. Hinzu kommt das Kriterium, ob dein Arbeitgeber seine Angestellten mit Tarifverträgen ausstattet. Das Einstiegsgehalt variiert bei den Malern und Lackierern besonders stark. So kannst du mit einem monatlichen Bruttogehalt zwischen 1.500€ und 2.700€ rechnen. Bedenke aber bitte, dass du die Zahlen mit Vorsicht genießen solltest.

Weiterbildung

Als ausgebildeter Maler und Lackierer kannst du dich in mehreren Bereichen spezialisieren. Deine Fertigkeiten können in den Schwerpunkten Restauration, Maler und Tapezierer, Wärmeisolation oder Betonsanierer verbessert werden. Mit einer Fortbildung zum Technischen Fachwirt kannst du später in der Farbindustrie an der Gestaltung und Produktion von Farben, Lacken und Tapeten kreativ tätig werden. Diese Weiterbildung dauert in Vollzeit ca. 2 Jahre. Und schließlich hast du noch die Möglichkeit, einen Meistertitel zu erwerben, mit dem du leitende Positionen einnehmen und andere Azubis ausbilden kannst. Natürlich steht dir mit dem Titel auch frei, einen eigenen Betrieb zu eröffnen, in dem du dann dein eigener Chef bist.

Perspektive

Die Berufsaussichten nach deiner Ausbildung stehen gar nicht mal so schlecht. Mit deiner breit gefächerten Lehre kannst du in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden. Damit hast du im Vergleich zu anderen Mitstreitern einen klaren Vorteil. Es muss jedoch auch gesagt werden, dass vor allem die Arbeiten im Freien oft den Witterungsbedingungen zum Opfer fallen. Das bedeutet, dass zum Beispiel Fassadenarbeiten im Winter schlecht durchgeführt werden können und folglich die Auftragslage zu dieser Zeit nicht sehr gut aussieht. Wer in diesem Bereich als Maler und Lackierer tätig ist, muss mit Zeitverträgen rechnen. Mit Weiterbildungen erhöhst du deine Chancen jedoch. Mach dich also nicht verrückt und stürz dich in eine abwechslungsreiche Berufswelt.

Wusstest du schon...
Es gibt drei verschiedene Fachrichtungen bei der Ausbildung: Bauten- und Korrosionsschutz, Gestaltung und Instandhaltung, sowie Kirchenmalerei und Denkmalpflege.
Das Tätigkeitsfeld eines Malers zwei Felder umfasst: zum einen das Beschichten (Oberflächenbehandlung) und zum anderen das Bemalen (Anstrich, Fassung).
Du in der Ausbildung zum/zur Maler/in und Lackierer/in lernst, Putz-, Dämm- und Trockenarbeiten durchzuführen.

Solltest du (nicht) werden, wenn:

  • Dir Höhe nichts ausmacht.
  • Du auch feinmotorisch arbeiten kannst.
  • Wenn du gerne an vielen verschieden Orten arbeiten möchtest.
  • Nicht mit Höhe zurechtkommst.
  • Du lieber nur im Büro sitzen möchtest.
  • Früh aufstehen für dich ein Problem ist.

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