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Maurer/in

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Arbeitsalltag

Du möchtest am Ende jedes Arbeitstages deine geleistete Arbeit begutachten und anfassen können? Schreibtischarbeit liegt dir nicht? Und sowieso möchtest du keinen Routine-Alltag von 09 Uhr morgens bis 17 Uhr nachmittags ausüben. Dass du im Handwerk tätig sein wirst, war dir bereits als kleines Kind schon bewusst.
Als ausgebildeter Maurer bist du rein theoretisch in der Lage, den Rohbau deines eigenen Hauses fertig zu stellen. So ist der Beruf des Maurers nicht nur irgendeine Tätigkeit, die du ausübst, um Geld zu verdienen, vielmehr bietet der Job auch im Privaten viele Vorteile. Der Aufgabenbereich ist gar nicht so einseitig, wie man sich das auf Anhieb vorstellen mag. Natürlich stellen Maurer in erster Linie Wände aus verschiedenen Materialien her und installieren Fertigteile. Damit ein komplettes Mauerwerk aber mehrere Jahrzehnte heil übersteht, musst du Experte im Betonieren des Fundaments, im Aufbauen von Außen- und Innenwänden, im Einsetzen der Decken, im Dämmen, Isolieren und ein Experte in der Treppenmontage sein. Hinzu kommt die Überprüfung des Zustands eines Mauerwerks und gegebenenfalls Instands- und Sanierungsarbeiten. Nach der Ausbildung zum Maurer arbeitest du in Betonbaufirmen, Sanierungs- und Modernisierungsbetrieben, im Fertighausbau oder auch in Hochbauunternehmen. Eines sollte dir allerdings bewusst sein – Schwindelfreiheit musst du auf jeden Fall mitbringen. Nicht selten kommt es vor, dass du auf Gerüsten oder Leitern arbeiten musst, denn auch in luftiger Höhe wird gearbeitet.

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Ausbildung

Eine Ausbildung zum Maurer verläuft dual und dauert in der Regel 3 Jahre. Das bedeutet, dass du den praktischen Teil im Betrieb absolvierst und dort die nötigen Fertigkeiten erlernst und die fachspezifische Theorie (zum Beispiel Werkstoffkunde) in der Schule vermittelt bekommst. Zuständige Stellen sind die IHK (Industrie- und Handelskammer) und die HWK (Handwerkskammer). Unter bestimmten Bedingungen kann die Lehre auch auf 2 bzw. 2,5 Jahre verkürzt werden. Eine abgeschlossene Schulausbildung benötigst du rein theoretisch nicht, um dich für diesen Beruf bewerben zu können. Trotzdem sind ca. zwei Drittel aller Bewerber ehemalige Hauptschüler und der Rest kann einen Realschulabschluss vorlegen. Der Prozentsatz der eingestellten Schüler ohne Schulabschluss ist sehr gering. Während deiner 3-jährigen Lehre verdienst du im:

1.Ausbildungsjahr: ca. 600€ bis 700€
2.Ausbildungsjahr: ca. 850€ bis 1.050€
Ausbildungsjahr: ca. 1.050€ bis 1.350€

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Gehalt

Das Gehalt eines Maurers richtet sich wie immer nach dem Arbeitsstandort, der Betriebsgröße und deiner Berufserfahrung, die du mitbringst. Einsteiger können vor allem im Westen Deutschlands mit einem monatlichen Bruttogehalt in Höhe von bis zu 2.700€ rechnen. Nicht selten gibt es aber auch Betriebe, die nur den gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von ca. 1720€ brutto im Monat zahlen. Durchschnittlich verdienen Maurer nach der abgeschlossenen Ausbildung ca. 2.300€ brutto monatlich.

Weiterbildung

Vor allem in dieser Branche lohnt es sich, sich weiterzubilden. Zusatzqualifikation halten dich nicht nur geistig fit, sondern bessern dein Monatsgehalt unter Umständen deutlich auf. Als Vorarbeiter oder Werkpolier leitest du andere Mitarbeiter an und zeigst diesen, wie bestimmte Planungen ablaufen sollen. Mit einer Fortbildung zum Technischen Fach- bzw. Betriebswirt hast du die Möglichkeit, Führungspositionen im Unternehmen zu besetzen. Dann verschiebt sich die Arbeit von der Baustelle hinter den Schreibtisch. Diese Positionen kannst du allerdings auch mit einer Weiterbildung zum Maurermeister bekleiden. Dann übernimmst du eine beratende Funktion, entwirfst Baupläne und erstellst Kostenberechnungen. Zu guter Letzt kannst du dich mit dieser Zusatzqualifikation selbstständig machen und dein eigener Chef sein, andere Azubis ausbilden und deinen eigenen Betrieb leiten

Perspektive

Nicht alle freien Ausbildungsplätze werden bundesweit besetzt. Das heißt, dass deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz sehr gut stehen. Nach der Lehre kann es teilweise schwieriger werden, eine Festanstellung zu finden, da die Branche auch von der saisonalen Auftragslage abhängig ist. In Großstädten wie Berlin ist sogar jeder 2. Maurer arbeitslos. Deutschlandweit sieht das Bild aber bei weitem nicht so drastisch aus. Die derzeitige starke Konjunktur ist gleichzeitig auch ein Job-Garant. Und dieses Handwerk wird bekanntlich nie aussterben.

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