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Physikalisch-technische/r Assistent/in

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Physikalisch-technische/r Assistent/in

Arbeitsalltag

Bei dem Wort Physik stellen sich bei dir bereits die Nackenhaare auf? Dann solltest du vielleicht besser gleich weiterklicken. Dabei ist Physik nicht nur stures Auswendiglernen von Formeln und Schaltkreisen. Besonders dann, wenn die physikalischen Gegebenheiten unserer Umgebung in einem Labor erforscht werden, wird die Disziplin lebendig. Dann geht es vor allem darum, die Theorie in die Praxis zu befördern. Für viele Bereiche unseres Alltags sind physikalische Experimente irgendwann mal die Grundlage gewesen. Wer sich selbst gerne in einem Kittel mit Schutzbrille sehen möchte, sollte sich intensiver mit einer Ausbildung zum physikalisch-technischen Assistenten auseinandersetzen. Im Labor werden nicht nur irgendwelche Stromkreise geschlossen, vielmehr warten hier etliche Herausforderungen auf einen. Schreibtischarbeit sucht man in diesem Beruf vergeblich. Das Labor ist für einen physikalisch-technischen Assistenten wie ein zweites Zuhause. Dort werden Versuchsanleitungen erstellt, Experimente durchgeführt sowie Ergebnisse untersucht und ausgewertet. Akribie steht dabei an oberster Stelle. Jede kleine Beobachtung muss protokolliert und interpretiert werden. Der Tag beginnt meistens mit dem Vorbereiten von Tests. Materialien müssen bereitgestellt und Geräte aufgebaut werden. Häufig wird bei den Versuchsreihen mit Strom, Säuren oder gar Strahlungen gearbeitet, weswegen man stets die vorgegebenen Sicherheitsvorkehrungen beachten muss. Natürlich wissen die Assistenten, wie die einzelnen Gegenstände in einem Labor funktionieren und wofür sie verwendet werden. Diese müssen fachgerecht bedient werden, um entnommene Proben untersuchen und Messungen durchführen zu können. Wesentlicher Bestandteil dieses Berufs ist Interesse an naturwissenschaftlichen Phänomenen und eine gehörige Portion Neugier. Auch Teamfähigkeit ist essentiell, da bestimmte Projekte nur in einem Kollektiv angegangen werden können. Dann müssen sich deine Kollegen jederzeit auf dich verlassen können. Wer also gerne experimentiert, physikalische Zusammenhänge schnell erfassen kann und stets akribisch sowie verantwortungsbewusst ist, der sollte über eine Ausbildung zum physikalisch-technischen Assistenten nachdenken.

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Ausbildung

Die Ausbildung findet im Gegensatz zu vielen anderen Berufen schulisch statt. Das bedeutet, dass du während dieser Zeit keine Vergütung erhältst. Nach 2 bis 4 Jahren hast du das Abschlusszeugnis in den Händen. Der Zeitraum variiert und ist davon abhängig, ob du in Teil- oder Vollzeit büffelst. Hilfreich sind gute Kenntnisse in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie und Englisch. Vorausgesetzt wird meistens die mittlere Reife, also der Realschulabschluss. Wer möchte, kann gleichzeitig auch noch seine Fachhochschulreife erwerben.

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Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören Berufserfahrung, Art der Anstellung, Arbeitsstandort und Betriebsgröße. Einsteiger können mit einem monatlichen Bruttogehalt von etwa 2.200€ bis 2.400€ rechnen. Durchschnittlich verdienen physikalisch-technische Assistenten in Deutschland derzeit ca. 2.600€ brutto im Monat. Das Einkommen kann noch weiter steigen, sofern man an Fort- sowie Weiterbildungen teilnimmt und diese erfolgreich abschließt.

Weiterbildung

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln. Nach der Ausbildung kann man sich für eine Fachqualifikation entscheiden. In Frage kommen die Gebiete Werkstofftechnik, Werkstoffprüfung, Galvanotechnik, Qualitätssicherung oder statistische Methoden. Als Techniker übernimmst du mehr Verantwortung und bekleidest höhere Positionen innerhalb des Unternehmens. Zu guter Letzt kannst du dich auch noch für ein Studium entscheiden. Interessant sind beispielsweise die Studiengänge Physik oder Werkstofftechnik.

Perspektive

Auf dem Arbeitsmarkt sieht es für physikalisch-technische Assistenten nicht schlecht aus. Potentielle Arbeitgeber können bei Betrieben der Verfahrens- und Regelungstechnik, bei Firmen der Mess- und Elektronikgeräteproduktion, Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik sowie an Hochschulen und diversen Forschungseinrichtungen gefunden werden. Auch die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten und das lukrative Gehalt machen diesen Beruf besonders attraktiv.

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