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Politikwissenschaften

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Studium Politikwissenschaften

Arbeitsalltag

Schalten wir den Fernseher ein, ist Politik Thema Nummer 1. Das TV-Programm ist voll mit Nachrichtensendungen, Talkshows und Reportagen. Selbst wer sich nicht für den Bereich des Weltgeschehens interessiert, kommt fast nicht daran vorbei, wenigstens ein paar Informationshappen aufzunehmen. In der Politik wird diskutiert, gestritten und an Lösungsansätzen gearbeitet. Dabei ist das Thema nicht immer einfach zu greifen. Mal geht es um Milchpreise, mal um Terrorabwehr und ein anderes Mal wieder um Rentenkürzungen. Politiker müssen sich bestens in ihrem Fachbereich auskennen, um das Volk ordentlich vertreten zu können. Geht es heute noch um vermeintlich kleinere Themen, kann morgen schon die Hölle los sein. Womit sich die Realpolitik auseinandersetzt, kann man nicht vorhersagen. Ob Wahlen, Finanzkrise, Globalisierung oder Arbeitslosigkeit – der Arbeitsbereich ist schier unermesslich. Mit all den komplexen Gebieten beschäftigen sich auch Politikwissenschaftler. Sie ermitteln effektive Wege, um Lösungen zu finden. Diese müssen immer mit der Verfassung des jeweiligen Landes übereinstimmen. Politikwissenschaftler nutzen für ihre Arbeit meistens empirische Forschungsergebnisse, Statistiken, Gesetze und Gutachten. Neben einem breit gefächerten Wissen in politischer Theorie, Ideengeschichte, Regierungslehre und Außenpolitik sind sie Experten, wenn es um internationale Beziehungen geht. Sie analysieren das soziale, wirtschaftliche, rechtliche und politische System Deutschlands und vergleichen dieses gegebenenfalls mit anderen Staaten. Auch die vergangenen Ereignisse werden von Politikwissenschaftlern untersucht und anschließend daraus Konsequenzen gezogen. Grundlage für den Beruf des Politikwissenschaftlers ist Interesse an politischen Themen und Geschichte. Im Vorteil ist derjenige, der sich hervorragend in Wort und Schrift artikulieren kann. Hinzu kommt ein gut ausgeprägtes analytisches Verständnis, da oft Statistiken ausgewertet werden müssen. Auch der Erwerb einer Fremdsprache, insbesondere Englisch, spielt zusätzlich eine wesentliche Rolle im Arbeitsalltag. Wer sich ebenfalls mit den ganz großen und wichtigen Themen unserer Gesellschaft auseinandersetzen möchte, der sollte vielleicht darüber nachdenken, Politikwissenschaftler zu werden.

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Ausbildung

Politikwissenschaft kann nur an einer Hochschule studiert werden. Das bedeutet, dass du auf jeden Fall das Abitur vorlegen können musst. In der Regel dauert das Studium 6 bis 8 Semester und wird mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts abgeschlossen. Während der Ausbildung wird meistens ein Auslandssemester durchgeführt. Darauf solltest du dich einstellen. Der Studiengang an sich wird meistens als Kombinationsfach angeboten, demzufolge handelt es sich um einen Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang. Folgende Themen gehören beispielsweise zum Schwerpunkt des Studiums: Politische Theorie, Politische Systeme, Wirtschaftspolitik, Politische Philosophie, Rechtliche Grundlagen, Politikfeldanalyse, Politikanalyse sowie Friedens- und Konfliktforschung.

Angebote

Gehalt

Wie hoch dein Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Dazu gehören unter anderem Berufserfahrung, Art der Anstellung, Betriebsgröße und Arbeitsstandort. Außerdem ist es auch von Bedeutung, in welcher Position du angestellt bist. Referenten verdienen demnach weniger als zum Beispiel Angestellte in der kommunalen Politik. Einsteiger können im Allgemeinen mit einem Bruttogehalt in Höhe von ca. 2.100€ monatlich rechnen. Dieser Betrag kann allerdings stark abweichen. Es gibt auch Einsteiger, die bis zu 3.300€ brutto im Monat verdienen. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt auch das Gehalt kontinuierlich an. Nach oben sind quasi keine Grenzen gesetzt. Spitzengehälter bis zu 10.000€ brutto im Monat sind keine Seltenheit.

Weiterbildung

Klassische Weiterbildungen gibt es nicht. Vielmehr nehmen Politikwissenschaftler häufig an Kursen und Seminaren teil. Sie bilden sich in den Bereichen Meinungsforschung, Journalismus, Soziologie oder Redaktion fort. Außerdem hast du die Möglichkeit, ein Master-Studium aufzunehmen und anschließend gegebenenfalls noch zu promovieren. Damit erhöhst du deine Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Je nach Branche werden unterschiedliche Ansprüche an den Arbeitnehmer vorausgesetzt.

Perspektive

Wer Politikwissenschaft studiert, muss sich auch mit der Realität nach dem Studium auseinandersetzen. Diese sieht nicht für jeden rosig aus. Vor allem in den ersten 3 Jahren nach der Ausbildung fällt es Bewerbern nicht leicht, nahtlos ins Berufsleben einzusteigen. Natürlich ist das Einsatzgebiet äußerst vielseitig, was für dich von Vorteil ist. Mögliche Arbeitgeber findest du bei Stiftungen, Verbänden, Parteien, gesellschaftlichen Organisationen und in der öffentlichen Verwaltung. Auch im Bildungssektor oder der Forschung gibt es potentielle Arbeitsplätze.

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