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Rettungsassistent/in

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Studium Rettungsassistent/in

Arbeitsalltag

Von einer Sekunde auf die nächste kann sich der Alltag aber verändern. Beim Überqueren der Straße kann uns ein Auto überfahren, weil der Schulterblick vergessen wurde oder man bricht sich das Bein, nachdem man die Treppe heruntergestürzt ist. Hoffentlich bleibt jeder davon verschont. Dass die Realität jedoch anders aussieht, weiß wohl jeder.
Doch was tun in solch einer schwierigen Situation? Binnen Minuten trifft normalerweise der Rettungsassistent ein, der sich um uns kümmert und die Erstversorgung vornimmt. Furcht und Abscheu kennt der Helfer in Not nicht. Trotz 24-Stunden-Schicht und Müdigkeit treibt das Adrenalin ihn zu Höchstleistungen. Rettungsassistenten wissen sofort, was erledigt werden muss und behalten immer die Ruhe. Jeder Tag kann verschieden sein. Mal sitzen Rettungsassistenten die meiste Zeit in der Notfallzentrale und nichts passiert, an anderen Tagen können sie sich vor Einsätzen wiederum kaum retten. Im Durchschnitt sind allerdings nur 20% aller Einsätze auch Notfälle. Bei den restlichen 80% handelt es sich oft um einfache Krankenhausfahrten etc.
Als Rettungsassistent musst du äußerst stressresistent sein und solltest in hektischen sowie unübersichtlichen Situationen einen kühlen Kopf bewahren. In deinen Händen liegt nicht selten das Leben fremder Menschen. Auch mit diesem hohen Maß an Verantwortung musst du umgehen können. Am Ende einer jeden Schicht kannst du dir aber getrost auf die eigene Schulter klopfen, weil du wieder Leben gerettet und die Welt ein Stück besser gemacht hast.

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Ausbildung

Nach nur 2 Jahren Ausbildung darfst du dich als Rettungsassistenten bezeichnen. Dabei paukst du im ersten Jahr ausschließlich die Theorie in der Schule. Anschließend folgt das praktische Jahr, in dem du bereits erste Erfahrungen sammelst. In der Theorie setzt du dich mit den medizinischen Themen auseinander und lernst Basiswissen zu den taktischen und organisatorischen Vorgehensweisen. Während des ersten Jahres eignest du dir sehr viel Wissen an. Die Schulstunden müssen intensiv vor- und nachbereitet werden. Zu den Ausbildungsschwerpunkten gehört außerdem, wie du in einer nicht sterilen Umgebung wie einem Unfallort hygienisch einwandfrei arbeitest und lernst Gefahrenquellen besser zu erkennen. Nach den erfolgreich bestandenen Prüfungen geht es für dich an eine Lehrrettungswache, wo du deine Theorie in die Praxis umsetzen kannst.
Grundvoraussetzung für eine Karriere als Rettungsassistent ist mindestens ein Hauptschulabschluss und die Volljährigkeit. Zudem musst du körperlich fit sein und dies mit einem sportlichen Attest belegen können. Nur im zweiten Ausbildungsjahr erhältst du eine Vergütung:


1. Ausbildungsjahr: unvergütet
2. Ausbildungsjahr: ca. 500€ bis 1.300€

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Gehalt

Arbeitest du nach deiner Ausbildung im öffentlichen Dienst, was in der Regel die Norm ist, erhältst du einen Tarifvertrag. Als Berufseinsteiger wirst du der Entgeltgruppe 6 zugeordnet. Demnach verdienst du im ersten Jahr ca. 2.022€ brutto im Monat. Natürlich steigt die Höhe deines Gehalts mit mehr Berufserfahrung. Bis zu 2.600€ sind rein theoretisch möglich. Hinzu kommen etliche Sonderzahlungen. Mit Spät- oder Nachtschichten und Einsätzen an Feiertagen kannst du dein Einkommen außerdem erhöhen.

Weiterbildung

Das Spektrum der Weiterbildungsmöglichkeiten ist fast unbegrenzt. Mit einer 3-monatigen Fortbildung zum Lehrrettungsassistenten zum Beispiel kannst du andere Azubis ausbilden und dein Gehalt aufbessern. Um den Rahmen nicht zu sprengen, sollen hier nur einige der vielen möglichen Weiterbildungen aufgelistet werden: Desinfektor, Leitstellendisponent, Rettungswachenleiter, Fachberater für Krisenintervention und Notfallnachsorge, Basic Trauma Life Support Provider, European Pediatric Life Support Provider und viele mehr.

Perspektive

Die freien Ausbildungsplätze sind jedes Jahr heiß begehrt. Wer diese Hürde allerdings gemeistert hat und sich zum Rettungsassistenten ausbilden lässt, darf sich auf einen krisensicheren und abwechslungsreichen Beruf mit Job-Garantie freuen. Zwar ist die Arbeit unter Umständen körperlich sehr anstrengend, nach einem Arbeitstag wird man jedoch mit einem tollen Glücksgefühl belohnt. Und gibt es etwas Schöneres als Menschen in Not zu helfen?

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