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Textilreiniger/in

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Textilreiniger/in

Arbeitsalltag

Wer liebt es nicht? Wenn nach der Schule oder einem langen Tag das frisch bezogene Bett auf einen wartet, dann ist Vorfreude garantiert. Der Geruch von Reinheit und Frische ist für unsere Sinne eine Wohltat. Ebenso verhält es sich mit gereinigter Kleidung, die mit einem angenehm riechenden Weichspüler gewaschen wurde. Doch nicht alles kann einfach so in die Waschmaschine geworfen werden. Scheint die Arbeit noch so banal, gibt es einige Dinge, die man dringend beachten sollte, wenn man lange Freude an seinen Lieblingsstücken haben möchte.
Wenn der Ketchup-Fleck oder Lippenstift nicht ohne Weiteres herausgewaschen werden kann, dann begibt man sich auf den Weg zur Textilreinigung. Dort kann einem in der Regel weitergeholfen und die Jeans gerettet werden. Textilreiniger wissen, wie man Baumwolle, Leder, Pelze und diverse andere Stoffe vorbehandelt, reinigt und anschließend wieder in Form bringt. Natürlich besteht der Arbeitsalltag nicht nur aus bloßem Bügeln und Co. Neben dem Gebrauch von Kernseife müssen die Textilien der Kunden angenommen und sortiert werden. Schmutzwäsche wird nach Farbe geordnet oder eben nach dem Material, aus dem sie bestehen. Bereits beim Anblick des Flecks wissen Textilreiniger sofort, was sie zu tun haben. Bis es so weit ist, muss man ein gewisses Maß an Erfahrung gesammelt haben. Zunächst müssen chemisch-physikalische Grundlagen über Stoffe und deren Gewebestrukturen verinnerlicht werden. Erst dann kann man richtig entscheiden, welches Waschmittel bzw. Bleichmittel eingesetzt werden muss. Während dieser Vorgehensweise müssen verschiedene Vorschriften zum Umweltschutz beachtet werden. Des Weiteren sollten stets die Pflegesymbole auf den Etiketten berücksichtigt werden, denn sie geben Ausschluss über die Art der Reinigung und weisen auf die richtige Pflege hin. Nicht selten müssen auch Maschinen wie Pressen oder Mangeln bedient werden. Hinzu kommt der Kundenkontakt, der ebenfalls geübt sein sollte. Letztlich steht neben sauberer Wäsche nur eines im Vordergrund – die Zufriedenheit des Kunden.
Du kannst dich für den Beruf des Textilreinigers begeistern? Dann lies einfach weiter.

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Ausbildung

Eine Ausbildung zum Textilreiniger dauert drei Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Vorausgesetzt wird meistens der Hauptschulabschluss. Außerdem sollte es dir Spaß bereiten, mit Menschen zu arbeiten. Besonders wichtig ist, dass keine Allergien vorliegen, da der Beruf sonst nicht für dich in Frage kommt. Während der Ausbildungszeit verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 500€
2. Ausbildungsjahr: ca. 560€
3. Ausbildungsjahr: ca. 660€

Angebote

Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Betriebsgröße, Berufserfahrung, Art der Anstellung und Arbeitsstandort. Einsteiger können nach der Lehre mit einem Bruttogehalt zwischen 1.600€ und 1.800€ im Monat rechnen. Mit zunehmender Erfahrung steigt in der Regel auch der Verdienst an. Da das nicht sonderlich viel ist, solltest du dich weiterbilden, um karrieremäßig voranzukommen.

Weiterbildung

Es gibt mehrere Lehrgänge, die man im Laufe der Jahre besuchen kann. Dazu gehören beispielsweise Betrieblicher Umweltschutz oder Warenkunde. Aber auch eine Zusatzqualifikation wie eine Meister-Ausbildung wäre ein Meilenstein für dich. Damit kannst du andere Azubis anlernen und wesentlich mehr Verantwortung übernehmen. Als staatlich geprüfter Techniker mit Fachrichtung Textiltechnik bist du für die Textilerzeugung oder Textilveredelung zuständig. Du übernimmst planende und organisierende Aufgaben innerhalb des Betriebs. Zu guter Letzt hast du außerdem die Möglichkeit, dich selbstständig zu machen und dein eigener Boss zu sein.

Perspektive

Potentielle Arbeitgeber sind Krankenhäuser, Hotels, Wäschereien und Reinigungsbetriebe. Daher sehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt gar nicht mal so übel aus. Nach der Ausbildung solltest du motiviert sein, weitere Fortbildungen wahrzunehmen, um die Karriereleiter hinaufklettern zu können und am Ende des Monats mehr Geld zur Verfügung zu haben.

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