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Tourismuskaufmann/-frau

Info
Dauer: 3 Jahre
Gehalt während der Ausbildung
1. Ausbildungsjahr: ca. 550€
2. Ausbildungsjahr: ca. 650€
3. Ausbildungsjahr: ca. 770€
Gut zu wissen:
Bis 2011 nannte sich der Ausbildungsberuf noch Reiseverkehrskaufmann/-kauffrau.

Tourismuskaufmann/-frau

Arbeitsalltag

Träumen wir nicht alle von Sommer, Sonne und Strand? Im Prinzip könnten wir jederzeit verreisen, denn eigentlich haben wir uns eine kleine Auszeit vom Alltag doch verdient. Cocktails bei 30 Grad Celsius schlürfen, zwischendurch mal ins kühle Nass springen, um sich anschließend wieder die Sonne auf den Bauch scheinen lassen - was wäre das für ein erstrebenswertes Leben? Dabei ist diese Traumvorstellung gar nicht so weit entfernt. Als Tourismuskaufmann bzw. Tourismuskauffrau sitzt du direkt an der Quelle und vermittelst nicht nur Reisen, sondern kannst unter Umständen selber von preiswerten Angeboten profitieren. Nicht selten gibt es nämlich einen Mitarbeiterrabatt. Egal, ob Klassenfahrt, Pauschalreise, Städtetrip oder Kreuzfahrt – Tourismuskaufleute kennen sich in jedem Bereich bestens aus. Sie organisieren, planen und verwalten die Reisen des Kunden. Hauptsächlich übernehmen sie dabei eine beratende Funktion. Touristik-Fachleute wissen Bescheid, zu welcher Reisezeit welches Reiseziel am besten geeignet ist und geben dem Kunden besonders wertvolle Ratschläge mit auf den Weg. Natürlich sind sie auch Experten, wenn es um geografische Angelegenheiten geht. So können Reisen in traumhafte Länder vermittelt werden, von denen der Urlauber noch nie etwas gehört hat. Palau, Patagonien oder das Great Barrier Reef – auf der stummen Karte können Tourismuskaufleute in Nullkommanix die entsprechende Destination zeigen. Der Beruf lässt sich grob in zwei Richtungen einteilen. Es gibt Fachleute in den Bereichen Reisevermittlung und Reiseveranstaltung. In der Reisevermittlung geht es vordergründig darum, den Kunden fachgerecht zu beraten und Reisen zu verkaufen. Dabei wird eng mit bestimmten Betriebssystemen zusammengearbeitet, die du wie aus dem Schlaf beherrschen kannst. Außerdem kennen sich Reisevermittler sehr gut mit den unterschiedlichen Arten eines Urlaubs aus. Sie finden heraus, ob eher ein Pauschalurlaub oder eher ein Städtetrip das Richtige für den Kunden ist. Zum Arbeitsalltag gehört auch, Buchungen durchzuführen und Belege zu erstellen. Die Facetten im Bereich Reiseveranstaltung sehen etwas anders aus. Hier werden verschiedene Stationen innerhalb eines Unternehmens durchlaufen. Im Fokus steht dabei häufig das Erstellen von Katalogen. So schreiben Reiseveranstalter Texte, bearbeiten Bilder und recherchieren Informationen. Wie du siehst, ist der Beruf des Tourismuskaufmanns bzw. der Tourismuskauffrau vielseitig. Hast du auch Fernweh und beschäftigst dich gerne mit Reisen? Dann bewirb dich noch heute.

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Ausbildung

Wie bereits erwähnt, gibt es zwei Fachrichtungen, zum einen die Reiseveranstaltung und zum anderen die Reisevermittlung. Eine Ausbildung zum Tourismuskaufmann dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Tag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Theorie in der Berufsschule paukst. Besonders wichtig ist Interesse an anderen Ländern und Kulturen, ein gewisses Geschick, wenn es um Planung und Organisation geht sowie Verkaufstalent. Grundvoraussetzung ist in der Regel die mittlere Reife. In letzter Zeit hat sich nämlich herauskristallisiert, dass vor allem Bewerber mit einem Realschulabschluss oder besser bevorzugt wurden. Während der Ausbildung verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 550€
2. Ausbildungsjahr: ca. 650€
3. Ausbildungsjahr: ca. 770€

Gehalt

Wie so oft hängt die Höhe deines Gehalts von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören Berufserfahrung, Art der Anstellung, Betriebsgröße und Arbeitsstandort. Häufig wird in der Reiseveranstaltung mehr verdient als in der Reisevermittlung. Einsteiger können mit einem Lohn von ca. 1.820€ brutto im Monat rechnen. Dieses steigt mit zunehmender Berufserfahrung an. Bis zu 3.000€ brutto monatlich sind eines Tages drin. Wem das nicht ausreicht oder wer mehr Verantwortung übernehmen möchte, der sollte an Weiterbildungen teilnehmen.

Weiterbildung

Nach 2 Jahren im Beruf hast du die Möglichkeit, dich innerhalb von 18 Monaten zum Tourismusfachwirt ausbilden zu lassen. Damit können später Führungspositionen bekleidet werden. Mehr Verantwortung wird auch mit einer Fortbildung zum Tourismusbetriebswirt übernommen. Damit kommen Positionen vor allem in der Marketingabteilung oder im Management in Frage. Wer das Abitur in der Tasche hat, der kann auch noch ein Studium der Betriebswirtschaft oder des Tourismusmanagements aufnehmen.

Perspektive

Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt nach der Ausbildung stehen nicht schlecht. Vor allem Reiseunternehmen stellen Azubis ein und garantieren häufig die Übernahme. Weitere Arbeitgeber sind Flughäfen oder Reisebüros. Auch die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten und die Aufstiegschancen machen den Beruf besonders attraktiv. Und wenn zu guter Letzt dann noch alle paar Wochen ein toller Urlaub herausspringt, kann man sich doch eigentlich nicht beschweren.

Wusstest du schon...
Dass das eigene Land vor Spanien und Italien das Lieblingsreiseziel der Deutschen ist?
dass das eigene Land vor Spanien und Italien das Lieblingsreiseziel der Deutschen ist? … dass der Tourismus in Deutschland insgesamt 2,9 Millionen Arbeitsplätze bietet? Damit sind 7% aller Erwerbstätigen in Deutschland im Tourismus beschäftigt. … dass die Deutschen trotz der vielfältigen Reiseangebote im Internet die meisten Pauschalreisen weiterhin im Reisebüro buchen?
Dass die Deutschen trotz der vielfältigen Reiseangebote im Internet die meisten Pauschalreisen weiterhin im Reisebüro buchen?

Solltest du (nicht) werden, wenn:

  • Du gut auf Menschen und ihre individuellen Bedürfnisse eingehen kannst.
  • Du eine offene und einnehmende Persönlichkeit besitzt.
  • Du Kreativität, Eigeninitiative und Begeisterungsfähigkeit mitbringst.
  • Du dich geographisch gesehen auf der Weltkarte überhaupt nicht auskennst.
  • Es dir schwerfällt, überzeugend zu argumentieren und für etwas zu werben.
  • Du eher ein Chaot als ein Organisationstalent bist.

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