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Vermessungstechniker/in

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Vermessungstechniker/in

Arbeitsalltag

Alle, die einen Führerschein besitzen, kennen vielleicht die Situation, wenn sie seelenruhig mit dem Auto durch die Straßen düsen und plötzlich ein Gerät aus dem Nichts auftaucht und man ruckartig auf die Bremse tritt. Und plötzlich stellt man fest, dass es gar kein Blitzer war, sondern einfach nur ein Vermessungstechniker, der die Straße ausmisst. Geht man ein wenig spazieren, trifft man garantiert auf Menschen, die in Warnwesten an Straßenecken mit modernen Geräten Gebäude und Flächen ausloten. Dabei geht es exakt und millimetergenau zu. Gründlich ermittelte Daten sind wichtig für geplante Bauvorhaben. Messtrupps sammeln diese und stellen sie mit Hilfe von Software grafisch dar. Nur noch selten müssen Vermessungstechniker zu Zettel und Stift greifen, um die Ergebnisse zu protokollieren. Die Fachkräfte werden jeden Tag mit Zahlen konfrontiert. Dabei müssen sie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben sowie präzise und konzentriert arbeiten. Vor allem der ständige Wechsel zwischen Bürotätigkeit und der Arbeit im Freien machen den Job so abwechslungsreich. Da kann es schon mal vorkommen, dass Vermessungstechniker bei Wind und Wetter ihren Mann stehen müssen. Besonders wichtig ist Teamwork, da Vermessungstechniker immer in einer Gruppe zusammen agieren. Des Weiteren muss ein enger Kontakt zu Baubehörden, Eigentümern und anderen Arbeitskräften gepflegt werden. Technikaffin solltest du als angehender Vermessungstechniker ebenfalls sein, da die notwendigen Daten nur mit technischen Geräten gesammelt und in Datenbanken eingepflegt werden können. Wie du siehst, kommt keine Langeweile in diesem Beruf auf. Du suchst nach Abwechslung und möchtest an der frischen Luft arbeiten, dann bewirb dich für eine Ausbildung zum Vermessungstechniker.

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Ausbildung

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab deinem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und nebenbei in der Schule blockweise die Theorie vermittelt bekommst. Vorausgesetzt wird in der Regel mindestens die mittlere Reife, also der Realschulabschluss. Außerdem sollten gute Noten in den Fächern Mathematik und Physik vorliegen. Es gibt 2 Varianten dieser Lehre. Zum einen die hier beschriebene Ausbildung zum Vermessungstechniker und zum anderen eine speziellere zur Bergvermessung. Letztere ist ähnlich wie die Lehre zum Vermessungstechniker. Während der 3-jährigen Ausbildung verdienst du durchschnittlich im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 700€ bis 800€
2. Ausbildungsjahr: ca. 740€ bis 850€
3. Ausbildungsjahr: ca. 800€ bis 950€

Angebote

Gehalt

Die Höhe deines Gehaltes richtet sich nach mehreren Faktoren. Kriterien, die den Verdienst beeinflussen können, sind Berufserfahrung, die Art der Anstellung, Arbeitsstandort und die Betriebsgröße. Im öffentlichen Dienst fällt der Verdienst höher aus. Nach der Ausbildung wirst du in die Entgeltgruppe 8 eingeordnet und bekommst ein Gehalt in Höhe von ca. 2.600€ brutto im Monat. Als technischer Angestellter verdienst du in der freien Wirtschaft im Monat zwischen 1.600€ und 2.400€ brutto. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Gehalt natürlich an. Auch Weiterbildungen spülen nicht nur mehr Geld in die Haushaltskasse, vielmehr erweitern sie auch deinen Horizont.

Weiterbildung

Nach der Ausbildung kannst du dich auf ein bestimmtes Gebiet konzentrieren. In Frage kommende Bereiche sind beispielsweise Kartografie, Geologie, Bergbau oder Geografie. Als staatlich geprüfter Techniker kletterst du die Karriereleiter hinauf und übernimmst mehr Verantwortung. Mit dem Meistertitel kannst du später andere Mitarbeiter anleiten und neue Azubis ausbilden. Mit dieser Qualifikation könnte auch eine Selbstständigkeit interessant sein. Mit entsprechendem Schulabschluss hast du zudem noch die Möglichkeit, an einer Fachhochschule Vermessungstechnik oder sämtliche Ingenieurstudiengänge zu studieren.

Perspektive

Die Vielfalt an möglichen Arbeitgebern ist nach der Ausbildung groß. Egal, ob im öffentlichen Dienst, Architekturbüros, Planungsbüros oder Ingenieurbüros – Arbeit wartet garantiert auf dich. Mit abgeschlossenen Zusatzqualifikationen bist du unersetzlich auf dem Arbeitsmarkt. Hau also noch heute in die Tasten und setze deine Bewerbung zum Vermessungstechniker auf.

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