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Werkzeugmechaniker/in

Info
Dauer: 3,5 Jahre
Gehalt während der Ausbildung
1. Ausbildungsjahr: ca. 850€ bis 900€
2. Ausbildungsjahr: ca. 900€ bis 970€
3. Ausbildungsjahr: ca. 1.000€ bis 1.050€
4. Ausbildungsjahr: ca. 1.050€ bis 1.120€
Werkzeugmechaniker haben die Möglichkeit sich als Meister, Techniker weiterzubilden oder ein Studium im Bereich Maschinenbau zu absolvieren.

Werkzeugmechaniker/in

Arbeitsalltag

Hattest du früher ein eigenes Baumhaus? Oder hast du mit deinen Freunden auch gemeinsam eine Höhle gebaut? Wer eine der Fragen mit „Ja“ beantworten kann, weiß nur zu gut, dass man dafür Werkzeug verschiedenster Art benötigt. Ohne Hammer, Nägel und Schrauben geht nämlich nichts. Für uns ist es selbstverständlich, in den Baumarkt zu gehen und alles Mögliche kaufen zu können, um etwas zu bauen. Doch wer produziert das Werkzeug eigentlich? Sind es nur Maschinen, die Bohrer und Co. Serienmäßig produzieren? Natürlich nicht. Denn am Anfang eines jedes Werkzeugs steht eine Idee, die von Werkzeugmechanikern in die Realität umgesetzt wird.
Diese stellen vor allem Metall- und Kunststoffteile her. Aber auch die Herstellung von chirurgischen Instrumenten gehört zu den Hauptaufgaben. Der Arbeitsalltag besteht dabei nicht nur aus Lärm, Schmutz und grober Handwerkskunst, vielmehr arbeiten Werkzeugmechaniker mit feinen Maschinen, die bedient werden müssen. Dabei ist es wichtig, bis auf den Millimeter genau perfekte Produkte herzustellen. Daher ist eine gewisse Computer-Affinität unabdingbar. Nur in enger Zusammenarbeit mit Computern und Fertigungsanlagen entstehen Erzeugnisse nach Maß. Werkzeugmechaniker beweisen tagtäglich zudem mentale Fitness, da sie meist schwer verständliche technische Zeichnungen richtig interpretieren müssen. Neben der Herstellung von Präzisionswerkzeugen und dem Zusammensetzen von filigranen Einzelteilen spielen die Prüfung sowie Instandhaltung der Erzeugnisse eine große Rolle. Sie müssen Mess- und Prüfgeräte bedienen und die Produktionsprozesse kontrollieren können. Ab und zu haben Werkzeugmechaniker auch Kundenkontakt. So erklären sie den Kunden, wie bestimmte Maschinen oder Produkte im Alltag angewandt werden.
Wie du siehst, ist der Beruf des Werkzeugmechanikers vielseitiger, als man gemeinläufig annehmen mag. Konnten wir deine Neugier auf weitere interessante Infos rund um diesen Beruf wecken?

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Ausbildung

Für die duale Ausbildung zum Werkzeugmechaniker wird in der Regel mindestens die mittlere Reife empfohlen, also der Realschulabschluss. Während der 3,5-jährigen Lehrzeit wird dir alles von dir Pike auf beigebracht. Neben handwerklichem Geschick und guten Grundkenntnissen in den Fächern Mathematik und Physik wird nur noch Interesse an technischen Produktionsabläufen vorausgesetzt. Da du in der Industriebranche arbeiten wirst, unserem wichtigsten Sektor in der Wirtschaft, bekommst du im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen eine hohe Vergütung. Während der Lehre verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 850€ bis 900€
2. Ausbildungsjahr: ca. 900€ bis 970€
3. Ausbildungsjahr: ca. 1.000€ bis 1.050€
4. Ausbildungsjahr: ca. 1.050€ bis 1.120€

Gehalt

Nach deiner Ausbildung kannst du als Berufseinsteiger mit einem monatlichen Bruttogehalt zwischen 1.500€ und 2.100€ brutto rechnen. Die Höhe deines Gehalts wird allerdings von mehreren Faktoren beeinflusst. Dazu zählen beispielsweise deine Berufserfahrung, der Arbeitsstandort, die Betriebsgröße und die Art der Festanstellung. Manchmal zahlen Unternehmen nach tariflichen Verträgen, manchmal orientieren sich Betriebe nur an diesen. Nach ein paar Jahren steigt dein Verdienst natürlich an. Möchtest du jedoch nicht so lange warten, dann lohnen sich Weiterbildungen.

Weiterbildung

Bei bestimmten Fortbildungseinrichtungen kannst du zahlreiche Kurse und Seminare belegen, in denen du dein Wissen beispielsweise in den Bereichen Ausbildungseignungsverordnung, im Bereich der EDV oder im Management vertiefen kannst. Empfehlenswert ist auf jeden Fall eine Weiterbildung zum Industriemeister, mit dem du nicht nur mehr verdienst, sondern auch andere Mitarbeiter anleiten und neue Azubis ausbilden kannst. Zudem hast du mit dieser Qualifikation die Möglichkeit, dich selbstständig zu machen. An einer Fachhochschule steht dir frei, eine Zusatzqualifikation zum Techniker zu erwerben. Diese Fortbildung dauert zwischen 2 und 4 Jahren, je nachdem, ob du sie in Teil- oder Vollzeit absolvierst. Zu guter Letzt kannst du nach der Ausbildung oder direkt nach dem Abitur studieren. In Frage kommen unter anderem die Studiengänge Maschinenbau und Kunststofftechnik.

Perspektive

In Deutschland haben wir derzeit eine geringe Arbeitslosenquote und auch die Konjunktur brummt. Die Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz stehen daher sehr gut. Viele Industrie-Betriebe können gar nicht so viele Bewerber einstellen, wie sie gerne möchten. Jedes Jahr bleiben einige Ausbildungsplätze unbesetzt. Besonders interessant ist der Beruf auch wegen der zahlreichen Möglichkeiten, sich weiterzubilden, um eine beeindruckende Karriere zu starten.

Wusstest du schon...
Zu den Aufgaben eines/r Werkzeugmechaniker/-in gehört Bohren, Sägen, Schleifen, Drehen und Fräsen, auch an computergesteuerten Maschinen.
Dass Werkzeugmechaniker/-in sich je nach Ausbildungsbetrieb in einem Einsatzgebiet vertiefen können. Zu diesen zählen Formtechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik und Vorrichtungstechnik.
Werkzeugmechaniker sind dafür verantwortlich, dass Telefone und Kugelschreiber tausendfach produziert werden.
Der Beruf des/r Werkzeugmechanikers/-in ist ein bekannter Männerberuf, trotzdem sind Frauen in diesem Beruf sehr erwünscht.

Solltest du (nicht) werden, wenn:

  • Du fit in Mathe und Physik bist.
  • Du ein gutes technisches Verständnis mitbringst.
  • Du die Herausforderung liebst und den nötigen Ehrgeiz besitzt.
  • Du nicht lange bei der Arbeit stehen kannst.
  • Du nicht gerne im Team arbeitest.
  • Du keine Maschinen bedienen und programmieren möchtest.

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