Studienprofil
Erneuerbare Energien
Das Fach behandelt die Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie aus Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Geothermie.
- Weg
- Studium
- Dauer
- 6–7 Semester Bachelor, 3–4 Semester Master
Was lernt man im Studium Erneuerbare Energien?
Das Fach behandelt die Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie aus Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Geothermie. Grundlagen sind Elektrotechnik, Thermodynamik, Strömungsmechanik und Regelungstechnik, dazu Energiewirtschaft und Recht.
Ein zentraler Teil ist die Systemfrage: Wie hält man ein Netz stabil, wenn Erzeugung schwankt? Speicher, Lastmanagement und Sektorenkopplung sind deshalb feste Bestandteile.
Passt das Fach zu dir?
Passt, wenn du …
- technisch denkst und an der Energiewende arbeiten willst.
- Systeme statt Einzelteile betrachten magst.
- dich auf Genehmigungsrecht einlassen kannst.
Schwierig, wenn du …
- technische Grundlagen meiden willst.
- keine Lust auf Verwaltungsverfahren hast.
- ein rein kaufmännisches Fach suchst.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Fach?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik und Physik, um anwendungsbezogene Mathematik und physikalische Grundlagen sicher anzuwenden
- Chemie und Biologie, um Inhalte aus Biotechnologie , Physikalischer Chemie oder Umweltchemie zu verstehen
- Informatik, um Datenstrukturen, Algorithmen und Programmiersprachen anzuwenden
- Englisch, um englischsprachige Fachliteratur zu verstehen und eigene Texte zu verfassen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie finanzierst du das Studium Erneuerbare Energien?
BAföG
Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt vor allem vom Einkommen deiner Eltern ab. Die Hälfte ist geschenkt, die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen. Das zahlst du später zurück, aber nur bis zu einer festen Obergrenze.
Alles zum BAföGNebenjob
Viele Studierende jobben nebenbei: als Minijob bis 603 € im Monat oder als Werkstudent:in mit bis zu 20 Stunden pro Woche im Semester. Plan das ein – in Fächern mit vielen Pflichtterminen bleibt dafür wenig Zeit.
Minijob-Grenze Stand 2026. Was du nach dem Studium verdienst, hängt stark von Branche und Stelle ab – belastbare Zahlen dazu haben wir für dieses Profil nicht.
Wie kommst du an einen Studienplatz in Erneuerbare Energien?
Angeboten überwiegend an Fachhochschulen, oft unter Namen wie Energietechnik, Regenerative Energien oder Energiesystemtechnik. Fachhochschulreife genügt meist.
Bachelor sechs bis sieben Semester, Master drei bis vier. Praxissemester bei Projektierern oder Netzbetreibern sind der übliche Einstieg.
Gut zu wissen: Genehmigungsplanung und Netzanschluss sind aktuell die größten Engpässe – dort ist der Bedarf am höchsten.
Erst reinschnuppern, dann einschreiben
Ob dir das Fach liegt, merkst du am ehesten in einer offenen Vorlesung, beim Studieninfotag oder in einem Praktikum im Berufsfeld.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Berufe kannst du mit Erneuerbare Energien ergreifen?
Arbeitgeber sind Projektierer für Wind- und Solarparks, Anlagenhersteller, Netzbetreiber, Stadtwerke, Energieversorger, Ingenieurbüros und Betreiber von Speicheranlagen.
Aufgaben reichen von der Standortplanung über Genehmigungsverfahren und technische Auslegung bis zu Betriebsführung und Instandhaltung. Auch Energieberatung für Gebäude und Industrie gehört dazu.
Welche Zukunftsaussichten hat Erneuerbare Energien?
Der Ausbau von Erzeugung, Netzen und Speichern ist politisch verbindlich festgelegt und läuft über Jahrzehnte. Der Fachkräftebedarf ist einer der größten im technischen Bereich.
Genehmigungsplanung und Netzanschluss sind derzeit die Engpässe – wer sich dort auskennt, wird sofort gebraucht.
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Alle BerufeHäufige Fragen zum Studium Erneuerbare Energien
Wie lange dauert das Studium Erneuerbare Energien?
Das Studium Erneuerbare Energien dauert 6–7 Semester Bachelor, 3–4 Semester Master.
Für wen ist das Studium Erneuerbare Energien geeignet?
Das Fach passt zu dir, wenn du technisch denkst und an der Energiewende arbeiten willst; Systeme statt Einzelteile betrachten magst; dich auf Genehmigungsrecht einlassen kannst.
Wann passt das Studium Erneuerbare Energien eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du technische Grundlagen meiden willst; keine Lust auf Verwaltungsverfahren hast; ein rein kaufmännisches Fach suchst.
Welche Schulfächer helfen im Studium Erneuerbare Energien?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik und Physik, um anwendungsbezogene Mathematik und physikalische Grundlagen sicher anzuwenden; Chemie und Biologie, um Inhalte aus Biotechnologie , Physikalischer Chemie oder Umweltchemie zu verstehen; Informatik, um Datenstrukturen, Algorithmen und Programmiersprachen anzuwenden; Englisch, um englischsprachige Fachliteratur zu verstehen und eigene Texte zu verfassen.
Ist Erneuerbare Energien eine Ausbildung oder ein Studium?
Erneuerbare Energien ist ein Studienfach.
Wusstest du schon?
- dass erneuerbare Energien inzwischen den größten Teil der Stromerzeugung in Deutschland ausmachen?
- dass die Genehmigung einer Windenergieanlage in der Regel deutlich länger dauert als ihr Bau?
- dass Netzausbau und Speicher inzwischen die größeren Engpässe sind als die Erzeugung selbst?
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.