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Abirechner: Welchen Schnitt bekommst du?
Die Abiturnote entsteht aus zwei Blöcken: den Kursen der Qualifikationsphase und den Prüfungen. Wie gerechnet wird, unterscheidet sich von Land zu Land. Wähl deins aus.
- Kostenlos und ohne Anmeldung
- Regeln je Bundesland
Stand der Regeln
16 von 16 Ländern gegen die geltende Verordnung geprüft.
Jedes Land rechnet nach seiner eigenen Verordnung, das Kürzel steht unter dem Bundesland. Verbindlich sind die Angaben deiner Schule.
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Bundesland wählen
Unter dem Namen steht die Verordnung, nach der das Land die Abiturnote berechnet.
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Berlin
- Brandenburg
- Bremen
- Hamburg
- Hessen
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Saarland
- Sachsen
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Thüringen
Wie die Abiturnote zustande kommt
Die Abiturnote entsteht aus zwei Blöcken. Block I sind deine Noten aus den vier Halbjahren der Qualifikationsphase, also der letzten zwei Schuljahre. Je nach Bundesland zählt eine feste Zahl an Kursen, zusammen höchstens 600 Punkte. Block II sind deine Abiturprüfungen mit höchstens 300 Punkten. Beide Blöcke ergeben zusammen höchstens 900 Punkte, daraus wird die Note von 4,0 bis 1,0. Bestanden hast du ab 300 Punkten, wenn du in Block I mindestens 200 und in Block II mindestens 100 Punkte hast und die übrigen Regeln deines Landes erfüllst. Die 1,0 gibt es ab 823 Punkten.
Warum jedes Bundesland anders rechnet
Eine gemeinsame Formel gibt es nicht. Bayern, Hessen, Berlin, das Saarland und Thüringen zählen die Kurspunkte in Block I einfach zusammen. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein nehmen deinen Punkteschnitt mal 40. Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz teilen die Summe durch eine feste Zahl (48 oder 44) und nehmen sie mal 40. Auch Block II unterscheidet sich: Mal zählen vier Prüfungen je fünffach, mal fünf Prüfungen je vierfach.
Dazu kommen Unterschiede im Detail: welche Fächer doppelt zählen, wie viele Kurse du einbringen musst, wie viele davon unter 5 Punkten liegen dürfen und ob eine Besondere Lernleistung zählt, also eine große eigene Arbeit. Diese Regeln stehen hinter jedem Länderrechner – nachlesbar unter „Welche Regeln der Rechner anwendet“, jeweils mit Verordnung und Prüfdatum.
Was 18 Punkte bedeuten
Zwischen zwei Notenstufen, etwa 2,4 und 2,3, liegen jeweils 18 Punkte. Das klingt nach viel. Es sind aber zum Beispiel vier oder fünf Punkte mehr in einer Abiturprüfung, je nachdem, ob sie vierfach oder fünffach zählt. Wer früh rechnet, sieht genau, wie weit es bis zur nächsten Stufe ist, und kann entscheiden, wo sich Nachlegen lohnt.
Wann du rechnen solltest
Sinnvoll ist der Rechner ab dem zweiten Halbjahr der Qualifikationsphase. Dann stehen genug Noten fest, um eine belastbare Zwischenbilanz zu bekommen, und es bleibt noch Zeit, etwas zu ändern. Vor den Prüfungen hilft er bei der Frage, wie viele Punkte du in welchem Fach brauchst – und ob dein Wunschstudiengang mit diesem Schnitt realistisch ist.
Der Rechner arbeitet mit den Angaben, die du einträgst. Ob du die Belegungs- und Einbringungspflichten deines Landes erfüllst, entscheidet deine Schule.