Berufsprofil · Handwerk und Gestaltung
Gestaltungstechnische/r Assistent/in
Gestaltungstechnische Assistentin ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung.
- Weg
- Schulische Ausbildung
- Dauer
- I.d.R. 2 Jahre
Was macht man als Gestaltungstechnische/r Assistent/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man Druckerzeugnisse und Digitalmedien unter Beachtung ästhetischer, technischer und wirtschaftlicher Bedingungen konzipiert
- Welche Grundlagen für die Farb- und Raumgestaltung bei der Umsetzung von Kundenwünschen gelten
- Wie man Text-, Grafik- und Videodaten übernimmt und gestaltet sowie unter grafischen Aspekten für Print- und Digitalprodukte kombiniert
- Wie man Zeichnungen bzw. gestalterische Entwürfe mit verschiedenen Techniken anfertigt (z.B. figürliches Zeichnen, Naturskizzen, Airbrush , CAD , technische Zeichnungen)
- Welche Urheber-, Nutzungs- und Persönlichkeitsrechte sowie Datenschutzregelungen beachtet werden müssen und welche Rolle Medien- und Lizenzrechte spielen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Bildschirmarbeit in Büroräumen
Mehr zum Alltag
Assistent bzw. Sie findet an Berufsfachschulen und Berufskollegs statt.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Was Betriebe erwarten
-
- Kreativität und Sinn für Ästhetikz. B. Entwerfen von Gestaltungselementen
- Räumliches Vorstellungsvermögenz. B. beim Umsetzen von Entwürfen
- Wichtige Schulfächer
-
- Kunst, um Entwürfe zu gestalten
- Mathematik, um Kosten für Online-Produktionen zu ermitteln
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Gestaltungstechnische/r Assistent/in?
Schulische Ausbildung: meist ohne Vergütung, teils mit Schulgeld (Ausnahme Pflegeberufe). Infrage kommen BAföG und Berufsausbildungsbeihilfe.
Ausbildungen werden in der Regel nicht vergütet – anders als die duale Ausbildung im Betrieb. An privaten Schulen kann zusätzlich Schulgeld anfallen; mehrere Bundesländer haben es für Gesundheitsberufe inzwischen abgeschafft.
Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für Schüler und Schülerinnen i.d.R. kostenfrei. Gegebenenfalls fallen Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben meist Lehrgangsgebühren.
Wie läuft die Ausbildung als Gestaltungstechnische/r Assistent/in ab?
Ausbildung dauert i.d.R. 2 Jahre und ist eine landesrechtlich geregelte Ausbildung.
Lernbereich: 320 Stunden Berufsbezogener Lernbereich: 2.240 Stunden Gesamtstundenzahl: 2.560 Stunden Die Einteilung in Fächer, Lernfelder oder Projekte ist in den Berufsfachschulverordnungen der Länder geregelt.
Bildungsabschluss ist erforderlich. Weitere Voraussetzungen können je nach Bundesland und Bildungsangebot vorliegen.
Steckbrief
- Berufstyp
- Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt)
- Lernorte
- Berufsfachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Gestaltungstechnische/r Assistent/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Gestaltungstechnische Assistenten und Assistentinnen z.B. in Werbeagenturen und Verlagen, in Druckereien oder Betrieben der Druck- und Medienvorstufe.
Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Mediengestaltung bis hin zu Produktgestaltung.
Häufige Fragen zum Beruf Gestaltungstechnische/r Assistent/in
Welche Schulfächer sind für Gestaltungstechnische/r Assistent/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Kunst, um Entwürfe zu gestalten; Mathematik, um Kosten für Online-Produktionen zu ermitteln.
Ist Gestaltungstechnische/r Assistent/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Gestaltungstechnische/r Assistent/in ist eine schulische Ausbildung. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt). Lernorte: Berufsfachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb.
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.