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Glasmacher/in: Was bei der Schmelzführung

Berufsprofil · Handwerk und Gestaltung

Glasmacher/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man fertige Glasartikel abschlägt und sie zur Kühlung überführt.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Ein typischer Tag

Was macht man als Glasmacher/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Was bei der Schmelzführung, Läuterung und bei der manuellen Heißverarbeitung des Glases zu beachten ist
  • Wie man fertige Glasartikel abschlägt und sie zur Kühlung überführt
  • Worauf beim Anfangen einer Glasmenge und beim Anfertigen eines Kölbels zu achten ist
  • Welche Regeln für die Zusammensetzung mehrerer Glassorten existieren
  • Wie man Glasposten an einen vorgeblasenen Glasrohling ansetzt

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Hitze oder Maschinenlärm in Produktionshallen
  • Z.T. Schichtarbeit
Mehr zum Alltag

Glasmacher bzw. -macherin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Sorgfaltz. B. beim Arbeiten mit dem zerbrechlichen Rohstoff Glas oder Durchführen von Qualitätskontrollen
  • Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordinationz. B. für die manuelle Herstellung von Glasprodukten
  • Technisches Verständnisz. B. um Störungen im Produktionsprozess zu erkennen
  • Gute körperliche Konstitutionz. B. bei Arbeiten im Stehen unter Hitzebelastung
Wichtige Schulfächer
  • Mathematik, um Mischungsverhältnisse von Rohstoffen zu berechnen
  • Chemie, um Stoffzusammensetzungen zu verstehen
  • Werken/Technik, um Schnittzeichnungen anzufertigen und Glasrohlinge zu formen
  • Physik, um Werkstoffeigenschaften richtig zu beurteilen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Glasmacher/in?

Was mindestens gezahlt wird

Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Glasmacher/in ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Wie verbreitet ist der Beruf?

3 neue Azubis im Jahr 2024

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Glasmacher/in?

Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.

Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Glasmacher/in?

Eine gute Startposition können sich angehende Glasmacher/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in“.

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Glasmacher/innen in Betrieben der Glasindustrie, in Glashütten oder in Recyclingbetrieben.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Glasmacher/in

Was verdient man in der Ausbildung als Glasmacher/in?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Welche Schulfächer sind für Glasmacher/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Mischungsverhältnisse von Rohstoffen zu berechnen; Chemie, um Stoffzusammensetzungen zu verstehen; Werken/Technik, um Schnittzeichnungen anzufertigen und Glasrohlinge zu formen; Physik, um Werkstoffeigenschaften richtig zu beurteilen.

Ist Glasmacher/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Glasmacher/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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