- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 2 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Hufschmied/in?
Dein Alltag könnte darin bestehen, die Reitställe anzusteuern, die Hufe der tierischen Kundschaft in Form zu feilen und ihnen neue Hufeisen zu verpassen. Es handelt sich um einen körperlich anstrengenden Beruf. Du solltest keine Scheu vor dem Schmiedeofen haben, in dem die Eisen erhitzt werden.
Diese musst du dann kräftig mit dem Hammer bearbeiten und an den Hufen aufnageln. Auf der anderen Seite brauchst du Feingefühl, um mit den Pferden umzugehen, denn es sind sehr sensible Tiere.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- körperlich sehr belastbar bist und mit Pferden umgehen kannst.
- handwerklich arbeitest und mit Metall umgehst.
- selbstständig und mobil arbeiten willst.
Schwierig, wenn du …
- schwere körperliche Arbeit vermeiden musst.
- Angst vor großen Tieren hast.
- feste Arbeitszeiten an einem Ort brauchst.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Wie viel verdient man als Hufschmied/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
Mehr zum Gehalt
In der Ausbildung erhältst du keine Vergütung, du musst sogar für die Kosten der Ausbildung bei den Hufbeschlagsschulen selbst aufkommen. Danach arbeiten die meisten Hufschmiede als Selbstständige, haben also kein geregeltes Einkommen.
Wie läuft die Ausbildung als Hufschmied/in ab?
Als Hufschmied musst du eine dreijährige Ausbildung einplanen. Zunächst absolvierst du einen 4-wöchigen Einführungslehrgang, der sowohl theoretische, als auch praktische Elemente enthält. Danach beginnst du mit dem Praktikum, welches 2 Jahre in Anspruch nimmt und während dem du alle praktischen Fertigkeiten erwirbst, die man als Hufschmied im Alltag braucht. Abschließend durchläufst du einen 4-monatigen Intensivkurs in einer Hufbeschlagslehrschmiede. Eine zweitägige Prüfung beendet deine Ausbildungszeit. Allerdings ist die Voraussetzung für die Ausbildung, dass du bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung hast, vorzugsweise in der Metallverarbeitung.
Gut zu wissen: Für die selbstständige Tätigkeit brauchst du die Anerkennung nach dem Hufbeschlaggesetz.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Hufschmied/in?
Du arbeitest als Hufschmied grundsätzlich selbstständig. Aufgrund dessen hängen deine Chancen davon ab, wieviele Kunden du für dich gewinnen kannst.
Häufige Fragen zum Beruf Hufschmied/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Hufschmied/in?
Die Ausbildung als Hufschmied/in dauert 2 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Hufschmied/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Für wen ist der Beruf Hufschmied/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du körperlich sehr belastbar bist und mit Pferden umgehen kannst; handwerklich arbeitest und mit Metall umgehst; selbstständig und mobil arbeiten willst.
Wann passt der Beruf Hufschmied/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du schwere körperliche Arbeit vermeiden musst; Angst vor großen Tieren hast; feste Arbeitszeiten an einem Ort brauchst.
Ist Hufschmied/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Hufschmied/in ist ein Ausbildungsberuf.
Quellen: Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.