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Orgelbauer/in: wie man Fertigungs-, Entwurfszeichnungen, Schnitte und Schaltpläne erstellt, auch rechnergestützt, und wie man sie

Berufsprofil · Bau und Ausbau

Orgelbauer/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Orgeln und Harmonien wartet, reinigt, Reparaturbedarf feststellt und Reparaturen ausführt.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3,5 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Ein typischer Tag

Was macht man als Orgelbauer/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Fertigungs-, Entwurfszeichnungen, Schnitte und Schaltpläne erstellt, auch rechnergestützt, und wie man sie umsetzt
  • Hölzer, Metalle, Kunststoffe und sonstige Werk- und Hilfsstoffe manuell sowie maschinell zu be- und verarbeiten und Oberflächen zu gestalten
  • Welche Arten von Windversorgungsanlagen es gibt und wie man sie herstellt, zusammenfügt und montiert, wie man Windladen baut
  • Wie man Orgeln und Harmonien wartet, reinigt, Reparaturbedarf feststellt und Reparaturen ausführt
  • Wie Orgeln in der Werkstatt vormontiert und geprüft werden und wie man Orgelpfeifen intoniert

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Staub und Lärm in Werkstätten
  • Ungeheizte Kirchenräume
  • Konzertsäle
Mehr zum Alltag

Orgelbauer bzw. Orgelbauerin der Fachrichtung Orgelbau ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Passt das zu mir?

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Gutes Gehörz. B. für das Prüfen und Stimmen der Instrumente
  • Sinn für Ästhetikz. B. bei der Oberflächengestaltung und -verzierung
  • Flexibilität
  • Teamfähigkeit und Ausdauerz. B. bei Montage, Reparatur und Stimmen von Instrumenten vor Ort
Wichtige Schulfächer
  • Werken/Technik, um elektronische Bauteile zu installieren
  • Physik/Mathematik, um Werkstoffe nach ihren akustischen Eigenschaften einzusetzen
  • Musik, um Orgelpfeifen zu stimmen
  • Deutsch, um Kunden/Kundinnen zu Instrumenten zu beraten

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Orgelbauer/in?

Was mindestens gezahlt wird

Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
  4. mind. 1.014 € 4. Jahr
Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Orgelbauer/in ab?

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Orgelbauer/in?

Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.

Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Orgelbauer/in?

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau vor allem in Betrieben des Musikinstrumentenbaus.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Orgelbauer/in

Was verdient man in der Ausbildung als Orgelbauer/in?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Welche Schulfächer sind für Orgelbauer/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik, um elektronische Bauteile zu installieren; Physik/Mathematik, um Werkstoffe nach ihren akustischen Eigenschaften einzusetzen; Musik, um Orgelpfeifen zu stimmen; Deutsch, um Kunden/Kundinnen zu Instrumenten zu beraten.

Ist Orgelbauer/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Orgelbauer/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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