Berufsprofil · Handwerk und Gestaltung
Produktgestalter/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie Rapporte bestimmt und berechnet und wie technische Zeichnungen erstellt werden.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Produktgestalter/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Welche zeichnerischen und malerischen Grundtechniken es gibt und wie man Zeichengeräte und -material handhabt
- Wie man Ideen sammelt, Skizzen anfertigt, Grundformen variiert, Vorlagen gestaltet, variiert oder verfremdet, Dessins entwickelt und ausarbeitet
- Wie Rapporte bestimmt und berechnet und wie technische Zeichnungen erstellt werden
- Wie man Bilddaten am Bildschirm bearbeitet, korrigiert, verändert und wie man rechnergestützte Programme kreativ und technisch zur Entwurfsbearbeitung nutzt
- Welche textilen Rohstoffe und Produkte es gibt und wie man sie unterscheidet
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Bildschirmarbeit in Büroräumen
- Maschinenlärm in Produktionshallen
Mehr zum Alltag
Produktgestalter bzw. -gestalterin - Textil ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Kreativität und Sinn für Ästhetikz. B. beim Entwickeln von Entwürfen, beim Entwerfen eigener Dessins
- Technisches Verständnisz. B. beim Berücksichtigen der Fertigungsmöglichkeiten bei der Musterentwicklung
- Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeitz. B. bei der Kundenberatung
- Sorgfaltz. B. beim Erarbeiten technischer Unterlagen
- Wichtige Schulfächer
-
- Kunst, um Skizzen und Vorlagen zu gestalten
- Werken/Technik, um Prototypen anzufertigen
- Mathematik, um Materialmengen für die Serienproduktion zu berechnen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Produktgestalter/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Produktgestalter/in ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
6 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Produktgestalter/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Produktgestalter/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Produktgestalter/innen - Textil vor allem in Unternehmen der Textilindustrie.
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Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Produktgestalter/in
Was verdient man in der Ausbildung als Produktgestalter/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Produktgestalter/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Kunst, um Skizzen und Vorlagen zu gestalten; Werken/Technik, um Prototypen anzufertigen; Mathematik, um Materialmengen für die Serienproduktion zu berechnen.
Ist Produktgestalter/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Produktgestalter/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.