- Wege
- Studium · Quereinstieg
Was macht man als Radio-Journalist/in?
Radiojournalistinnen arbeiten mit Sprache und Ton. Sie recherchieren, führen Interviews, schreiben Texte für das Hören, schneiden Beiträge und moderieren. Die Sendung läuft in Echtzeit – Präzision und Ruhe sind Grundvoraussetzung.
Der Tag folgt dem Sendeplan. Frühdienste beginnen mitten in der Nacht, weil die Morgensendung das größte Publikum hat. Podcasts und Audioformate für Mediatheken sind längst Teil des Berufs.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- gern sprichst und gut zuhörst.
- komplizierte Dinge einfach erklären kannst.
- auch früh morgens leistungsfähig bist.
Schwierig, wenn du …
- Frühdienste ausschließt.
- ungern live arbeitest.
- keine Lust auf Technik und Schnitt hast.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Wie finanzierst du das Studium?
BAföG
Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt vor allem vom Einkommen deiner Eltern ab. Die Hälfte ist geschenkt, die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen. Das zahlst du später zurück, aber nur bis zu einer festen Obergrenze.
Alles zum BAföGNebenjob
Viele Studierende jobben nebenbei: als Minijob bis 603 € im Monat oder als Werkstudent:in mit bis zu 20 Stunden pro Woche im Semester. Plan das ein – in Fächern mit vielen Pflichtterminen bleibt dafür wenig Zeit.
Minijob-Grenze Stand 2026. Was du nach dem Studium verdienst, hängt stark von Branche und Stelle ab – belastbare Zahlen dazu haben wir für dieses Profil nicht.
Wie läuft die Ausbildung als Radio-Journalist/in ab?
Üblich sind ein Fachstudium mit Volontariat bei einem Sender, ein Journalistikstudium oder eine Journalistenschule. Bürgerfunk, Campusradio und eigene Podcasts sind bewährte Einstiege.
Eine gute Stimme allein reicht nicht. Was zählt, ist die Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte hörbar einfach zu erklären.
Gut zu wissen: Campusradio, Bürgerfunk und eigene Podcasts sind anerkannte Einstiege ins Feld.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Radio-Journalist/in?
Spezialisierungen sind Moderation, Feature und Hörspiel, Podcastproduktion, Nachrichtenredaktion und Fachressorts.
Podcastproduktion hat sich zu einem eigenen Berufsfeld entwickelt – auch außerhalb von Sendern, etwa bei Verlagen und Unternehmen.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Radio-Journalist/in?
Audio hat durch Podcasts und Sprachassistenten eine neue Bedeutung bekommen. Wer Ton beherrscht, arbeitet heute nicht mehr nur für den Sender.
Im klassischen Rundfunk gibt es weniger feste Stellen als früher. Wer selbst produzieren und veröffentlichen kann, ist unabhängiger.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Radio-Journalist/in
Für wen ist der Beruf Radio-Journalist/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du gern sprichst und gut zuhörst; komplizierte Dinge einfach erklären kannst; auch früh morgens leistungsfähig bist.
Wann passt der Beruf Radio-Journalist/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du Frühdienste ausschließt; ungern live arbeitest; keine Lust auf Technik und Schnitt hast.
Ist Radio-Journalist/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Zu Radio-Journalist/in führen mehrere Wege: ein Studium oder ein Quereinstieg.
Quellen: Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.