Berufsprofil · Soziales und Bildung
Sozialassistent/in
Sozialassistent bzw. -assistentin ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung.
- Weg
- Schulische Ausbildung
- Dauer
- 2 Jahre (Vollzeit), 2-3 Jahre (Teilzeit)
Was macht man als Sozialassistent/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Grundlagen des Sozialwesens
- Grundlagen der sozialen Betreuung
- Gesundheits- und Krankheitslehre
- Erziehung/Pflege/Arbeit mit sozial Benachteiligten
- Hauswirtschaft, Ernährungslehre, Nahrungszubereitung
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Wechselnde Arbeitsorte: in den Räumlichkeiten der sozialen Einrichtungen
- In privaten Haushalten
- Z.T. unregelmäßige Arbeitszeiten
- Schichtarbeit
Mehr zum Alltag
Sie findet an Berufsfachschulen und Berufskollegs statt.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Was Betriebe erwarten
-
- Handgeschickz. B. bei der Haushaltsführung und Zubereitung der Mahlzeiten
- Verantwortungsbewusstseinz. B. beim Mithelfen bei der Durchführung einfacher ärztlicher Verordnungen
- Sorgfaltz. B. beim Ausführen von Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen
- Wichtige Schulfächer
-
- Deutsch, um Jugendliche in Schul- oder Berufsangelegenheiten zu beraten
- Pädagogik/Psychologie, um Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen
- Hauswirtschaftslehre, um Haushaltsbudgets für Einkäufe einzuhalten
- Kunst/Musik, um Kinder zum Basteln oder Musizieren anzuleiten
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Sozialassistent/in?
Schulische Ausbildung: meist ohne Vergütung, teils mit Schulgeld (Ausnahme Pflegeberufe). Infrage kommen BAföG und Berufsausbildungsbeihilfe.
Ausbildungen werden in der Regel nicht vergütet – anders als die duale Ausbildung im Betrieb. An privaten Schulen kann zusätzlich Schulgeld anfallen; mehrere Bundesländer haben es für Gesundheitsberufe inzwischen abgeschafft.
Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für Schüler und Schülerinnen i.d.R. kostenfrei. Gegebenenfalls fallen Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben meist Lehrgangsgebühren.
Wie läuft die Ausbildung als Sozialassistent/in ab?
Ausbildung dauert Vollzeit: 2 Jahre Teilzeit: 2-3 Jahre und ist eine landesrechtlich geregelte Ausbildung.
Stundenverteilung (beispielhaft) Pflichtunterricht 1.
Regel ist die beendigte Vollzeitschulpflicht, ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich.
Steckbrief
- Berufstyp
- Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt), ggf. in praxisintegrierter Form (PiA)
- Lernorte
- Berufsfachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Sozialassistent/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Sozialassistenten und -assistentinnen in Wohnheimen für alte und junge Menschen, in Kindergärten sowie in Einrichtungen zur Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderungen.
Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Kranken- und Altenpflege bis hin zu Hauswirtschaft.
Häufige Fragen zum Beruf Sozialassistent/in
Welche Schulfächer sind für Sozialassistent/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Deutsch, um Jugendliche in Schul- oder Berufsangelegenheiten zu beraten; Pädagogik/Psychologie, um Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen; Hauswirtschaftslehre, um Haushaltsbudgets für Einkäufe einzuhalten; Kunst/Musik, um Kinder zum Basteln oder Musizieren anzuleiten.
Ist Sozialassistent/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Sozialassistent/in ist eine schulische Ausbildung. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt), ggf. in praxisintegrierter Form (PiA). Lernorte: Berufsfachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb.
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.