Anzeige
Berufstaucherin wird am Hafen für den Einsatz ausgerüstet

Berufsprofil

Taucher/in

Als Taucher/in kontrollierst, prüfst und reparierst du Bauten, Rohre oder Schiffe unter Wasser.

Vergleichen
Weg
Ausbildung
Dauer
1–2 Jahre
Anzeige
Anzeige
Ein typischer Tag

Was macht man als Taucher/in?

Deine Aufgaben können sehr verschieden sein, aber meistens geht es darum Fehler zu finden und diese zu beheben. Einsatzgebiete sind der Tiefbau oder sogar Spezialtiefbau, Kläranlagen, die Kanalisation, Schiffe und deren Wasserstraßen. Schiffe reparierst du oder überprüfst du auf deren Verkehrstauglichkeit. Aufgaben in den Einsatzgebieten sind Schweißarbeiten, Sanierung, Reparatur, Rohre verlegen, Reinigungen und Bergungen.

Anzeige
Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • körperlich sehr fit und tauchtauglich bist.
  • ruhig und diszipliniert nach Sicherheitsregeln arbeitest.
  • handwerklich unter erschwerten Bedingungen arbeiten willst.

Schwierig, wenn du …

  • gesundheitliche Einschränkungen für das Tauchen hast.
  • Risiko und Kälte vermeiden willst.
  • ortsgebunden arbeiten möchtest.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.

Mach den Test (5 Min.)
Anzeige
Gehalt

Wie viel verdient man als Taucher/in?

Während dieser Weiterbildung gehst du einen Vertrag mit deinem Tauchlehrbetrieb ein. Dieser vergütet dich auch. Die genaue Höhe deines Einkommens handelst du mit dem Betrieb aus.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Taucher/in ab?

Um an der Weiterbildung zum Taucher teilnehmen zu können gibt es ein paar Voraussetzungen, die du erfüllen musst. Du musst eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder eine wenigstens vierjährige Berufspraxis absolviert haben und eine mindestens zweijährige betriebliche Praxis in einem Tauchunternehmen vorweisen können. Zudem musst du das deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Bronze haben und nachweisen das du gesundheitlich in der Lage bist Taucherarbeiten durchzuführen. Erst dann kannst du mit der zweijährigen Weiterbildung zum/r Taucher/in beginnen.

Gut zu wissen: Der geregelte Beruf heißt Taucher im gewerblichen Tauchen; Voraussetzung ist die Tauchtauglichkeit nach ärztlicher Untersuchung.

Anzeige

Steckbrief

Berufstyp
Weiterbildungsberuf

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Taucher/in?

Für Taucher/innen ist es extrem wichtig immer auf dem Laufenden zu bleiben was Ausrüstung und Tauchtechniken betrifft. Deswegen solltest du immer wieder Kurse belegen, in denen du dich weiterbildest in Bereichen wie Unfallsicherheit oder Sicherheitsarbeiten unter Wasser.

Weiterlesen

Möchtest du in deinem Beruf aufsteigen ist die beste Lösung die Weiterbildung zum/r Tauchermeister/in abzulegen. Eine weitere Möglichkeit die nach bestandener Prüfung auf dich wartet, ist die Selbstständigkeit. Du kannst deinen eigenes Tauchunternehmen gründen oder ein anderes übernehmen und dich so selbst verwirklichen.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Taucher/in?

Taucher werden in jeder Branche gesucht. Am besten solltest du aber eine handwerkliche Ausbildung vorweisen können. Die Aussichten für Taucher/innen sind sehr gut, denn es wird immer mehr im Meer gebaut.

Weiterlesen

Zum Beispiel gibt es immer mehr Windparks um Energie aus dem Meer zu holen. Doch jeder sollte sich bewusst machen, dass es in diesem Beruf nicht darum geht um Wasser zu planschen sondern wirklich darin zu arbeiten, egal wie schmutzig oder Kalt das Wasser grade ist.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Taucher/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Taucher/in?

Die Ausbildung als Taucher/in dauert 1–2 Jahre.

Für wen ist der Beruf Taucher/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du körperlich sehr fit und tauchtauglich bist; ruhig und diszipliniert nach Sicherheitsregeln arbeitest; handwerklich unter erschwerten Bedingungen arbeiten willst.

Wann passt der Beruf Taucher/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du gesundheitliche Einschränkungen für das Tauchen hast; Risiko und Kälte vermeiden willst; ortsgebunden arbeiten möchtest.

Ist Taucher/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Taucher/in ist ein Ausbildungsberuf.

Anzeige

Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

Anzeige