Studienprofil · Soziales und Bildung
Wirtschaftspädagogik
Wirtschaftspädagogik verbindet ein vollwertiges wirtschaftswissenschaftliches Studium mit Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik.
- Wege
- Studium · Beamtenlaufbahn
- Dauer
- 6 Semester Bachelor, 4 Semester Master
Was lernt man im Studium Wirtschaftspädagogik?
Du lernst also Rechnungswesen, Volkswirtschaft und Controlling und zusätzlich, wie man das anderen beibringt.
Schulpraktika gehören dazu, meist an kaufmännischen Berufsschulen. Der zweite Studienschwerpunkt ist frei wählbar – ein Zweitfach für den Schuldienst oder eine wirtschaftliche Vertiefung für den Weg in Unternehmen.
Passt das Fach zu dir?
Passt, wenn du …
- wirtschaftliche Inhalte verständlich vermitteln willst.
- gern mit jungen Menschen arbeitest.
- dir beide Wege – Schule und Unternehmen – offenhalten möchtest.
Schwierig, wenn du …
- kein Interesse an Pädagogik hast.
- Rechnungswesen und Statistik meiden willst.
- Unterrichtspraktika vermeiden möchtest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Fach?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Wie finanzierst du das Studium Wirtschaftspädagogik?
BAföG
Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt vor allem vom Einkommen deiner Eltern ab. Die Hälfte ist geschenkt, die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen. Das zahlst du später zurück, aber nur bis zu einer festen Obergrenze.
Alles zum BAföGNebenjob
Viele Studierende jobben nebenbei: als Minijob bis 603 € im Monat oder als Werkstudent:in mit bis zu 20 Stunden pro Woche im Semester. Plan das ein – in Fächern mit vielen Pflichtterminen bleibt dafür wenig Zeit.
Minijob-Grenze Stand 2026. Was du nach dem Studium verdienst, hängt stark von Branche und Stelle ab – belastbare Zahlen dazu haben wir für dieses Profil nicht.
Im Vorbereitungsdienst bekommst du als Beamtenanwärter:in Anwärterbezüge nach dem Besoldungsrecht. Wie hoch sie sind, hängt vom Dienstherrn ab – Bund oder Bundesland.
Wie kommst du an einen Studienplatz in Wirtschaftspädagogik?
Abitur ist Voraussetzung. Der Bachelor dauert sechs Semester, der Master vier; für den Schuldienst ist der Master obligatorisch, gefolgt vom Referendariat.
Der Abschluss ist bewusst zweigleisig: Er berechtigt zum Lehramt an beruflichen Schulen und qualifiziert zugleich für die betriebliche Aus- und Weiterbildung.
Gut zu wissen: Der Abschluss qualifiziert gleichzeitig für den Schuldienst und für die betriebliche Personalentwicklung.
Erst reinschnuppern, dann einschreiben
Ob dir das Fach liegt, merkst du am ehesten in einer offenen Vorlesung, beim Studieninfotag oder in einem Praktikum im Berufsfeld.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Berufe kannst du mit Wirtschaftspädagogik ergreifen?
Der erste Weg führt an kaufmännische Berufsschulen und Wirtschaftsgymnasien. Handelslehrkräfte werden bundesweit gesucht, die Einstellungschancen gelten als sehr gut.
Der zweite Weg führt in Unternehmen: Ausbildungsleitung, Personalentwicklung, betriebliche Weiterbildung. Auch Kammern und Bildungsträger stellen ein.
Welche Zukunftsaussichten hat Wirtschaftspädagogik?
Der Lehrkräftemangel an beruflichen Schulen ist besonders ausgeprägt, weil viele Absolventinnen in die Wirtschaft gehen. Wer sich für den Schuldienst entscheidet, hat eine sehr sichere Perspektive und Verbeamtungsaussichten.
Die Doppelqualifikation ist der eigentliche Vorteil: Du kannst dich nach dem Studium noch entscheiden, ohne neu anzufangen.
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Alle BerufeHäufige Fragen zum Studium Wirtschaftspädagogik
Wie lange dauert das Studium Wirtschaftspädagogik?
Das Studium Wirtschaftspädagogik dauert 6 Semester Bachelor, 4 Semester Master.
Für wen ist das Studium Wirtschaftspädagogik geeignet?
Das Fach passt zu dir, wenn du wirtschaftliche Inhalte verständlich vermitteln willst; gern mit jungen Menschen arbeitest; dir beide Wege – Schule und Unternehmen – offenhalten möchtest.
Wann passt das Studium Wirtschaftspädagogik eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du kein Interesse an Pädagogik hast; Rechnungswesen und Statistik meiden willst; Unterrichtspraktika vermeiden möchtest.
Ist Wirtschaftspädagogik eine Ausbildung oder ein Studium?
Zu Wirtschaftspädagogik führen mehrere Wege: ein Studium oder die Beamtenlaufbahn.
Wusstest du schon?
- dass an beruflichen Schulen der Lehrkräftemangel größer ist als an allgemeinbildenden?
- dass Wirtschaftspädagoginnen in Unternehmen oft die Ausbildungsleitung übernehmen?
- dass das Studium in den wirtschaftswissenschaftlichen Anteilen dem BWL-Studium entspricht?
Quellen: Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.