Berufsprofil · Handwerk und Gestaltung
Änderungsschneider/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Näharbeiten von Hand ausführt, Kleidungstücke ändert und ausbessert.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 2 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Änderungsschneider/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man Kunden berät, ihre Änderungswünsche entgegennimmt, die Änderungen absteckt und markiert
- Wie Kleinteile und Hilfsstoffe zugeschnitten werden und Kleidungsstücke aufzutrennen sind
- Wie man Näharbeiten von Hand ausführt, Kleidungstücke ändert und ausbessert
- Wie man Nähmaschinen handhabt und was bei der Pflege von Maschinen und Geräten zu beachten ist
- Wie man Knöpfe, Borten, Haken sowie Druckknöpfe anbringt oder Kleidungsstücke mit einem Futter ausstaffiert
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Textilstaub
- Dampf oder chemische Gerüche in der Werkstatt
Mehr zum Alltag
Änderungsschneider bzw. -schneiderin ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Handwerkliches Geschickz. B. bei Wartung von Nähmaschinen
- Kreativitätz. B. beim Umarbeiten von Kleidungsstücken
- Sorgfalt und Beobachtungsgenauigkeitz. B. beim Maßnehmen, beim Verbessern der Passform von Kleidungsstücken
- Kundenorientierungz. B. beim Eingehen auf Kundenwünsche
- Wichtige Schulfächer
-
- Werken/Textiles Gestalten, um Hosen zu kürzen
- Mathematik, um Materialbedarfe zu berechnen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Änderungsschneider/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Änderungsschneider/in ab?
Die Ausbildung dauert 2 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Änderungsschneider/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Änderungsschneider/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Änderungsschneider/innen in handwerklichen Änderungs- bzw. Maßschneidereien sowie in großen Bekleidungshäusern mit integriertem Änderungsdienst.
Häufige Fragen zum Beruf Änderungsschneider/in
Was verdient man in der Ausbildung als Änderungsschneider/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Änderungsschneider/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Textiles Gestalten, um Hosen zu kürzen; Mathematik, um Materialbedarfe zu berechnen.
Ist Änderungsschneider/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Änderungsschneider/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.