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Maßschneider steckt in der Schneiderei ein Jackett an einer Schneiderbüste ab, auf dem Tisch liegen Kreide und Schere KI-generiert

Berufsprofil · Handwerk und Gestaltung

Maßschneider/in

Du fertigst Kleidung, die nach Maß für einen einzelnen Menschen entsteht.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Kurz gesagt

Du fertigst Kleidung nach den Wünschen und Maßen einzelner Kunden. Dafür berätst du bei Stoff und Form, entwirfst Modelle, erstellst Schnitte, nähst die Teile zusammen und änderst bei der Anprobe alles, was noch nicht richtig sitzt. Maßschneider/in: Duale Ausbildung im Handwerk. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 168 Menschen diese Ausbildung.

Quelle: BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.

Ein typischer Tag

Was macht man als Maßschneider/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Skizzen und Zeichnungen erstellt und anwendet
  • Wie man Schnittschablonen erstellt, Schnittteile zuordnet und die Werkteile ausschneidet
  • Mit welchen Sticharten verschiedene Näharbeiten ausgeführt werden
  • Wie Entwürfe gestaltet und ausgearbeitet und den Kunden präsentiert werden
  • Wie man Kundenwünsche ermittelt, Körpermaße feststellt, die Kunden berät und Modellschnitte erstellt

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Textilstaub
  • Dampf oder chemische Gerüche in der Werkstatt
Mehr zum Alltag

Zuerst sprichst du mit den Kunden über ihre Wünsche, nimmst Körpermaße und berätst zu Stoff und Form. Dann entwirfst du Skizzen, erstellst Schnittmuster, schneidest die Stoffteile zu und nähst sie mit unterschiedlichen Stichen zusammen, etwa Kragen, Ärmel oder Taschen.

Bei der Anprobe prüfst du den Sitz und änderst, was noch nicht passt. Danach präsentierst du das fertige Stück. Du reparierst und modernisierst auch Kleidung und passt sie an neue Wünsche an. Du arbeitest in der Werkstatt einer Schneiderei, mit Nähmaschinen, Schere und Bügeleisen, wo Textilstaub und Dampf zum Alltag gehören.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • gern nähst und Kleidung selbst entwerfen und gestalten möchtest.
  • Freude am direkten Kontakt mit Kunden hast, die du individuell beraten willst.
  • sorgfältig und mit viel Geschick im Detail arbeitest.

Schwierig, wenn du …

  • lieber mit Maschinen in großen Stückzahlen arbeitest als an Einzelstücken.
  • Textilstaub und Dampf in der Werkstatt nicht magst.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.

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Alltag

Das gehört dazu

Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Maßschneider/in unter anderem dazu:

  • Kreativ gestalten
  • Staub, Gerüche oder Dämpfe
  • Kontakt zu Kundschaft, Gästen oder Publikum
  • Mit den Händen und mit Technik arbeiten
  • Werkstatt, Halle oder Labor

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, kreativ zu gestalten und eigene Ideen einzubringen?
Wäre es okay für dich, mit Staub, Gerüchen oder Dämpfen zu tun zu haben?
Wäre es okay für dich, viel Kontakt mit Kundschaft, Gästen oder Publikum zu haben?
Wäre es okay für dich, mit den Händen und mit Technik zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, in einer Werkstatt, Halle oder einem Labor zu arbeiten?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Kreativität und Sinn für Ästhetikz. B. bei Entwurf und Herstellung von Kleidungsstücken
  • Kundenorientierungz. B. beim Eingehen auf Kundenwünsche
  • Handwerkliches Geschickz. B. beim Einrichten, Bedienen, Warten von Nähmaschinen
Wichtige Schulfächer
  • Werken/Textiles Gestalten, um Stoffe für ein Bekleidungsstück zuzuschneiden
  • Kunst, um Skizzen anzufertigen
  • Mathematik, um Preise für Änderungen zu kalkulieren
  • Deutsch, um Kunden/Kundinnen zu geeigneten Schnitten zu beraten

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Maßschneider/in?

Was mindestens gezahlt wird

Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Und danach?

Was Ausgelernte verdienen

Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 2.839 € brutto im Monat.

Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 2.409 € und 3.480 € (der Rahmen im Balken).

Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.

Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Maßschneider/in ab?

Die Ausbildung ist staatlich anerkannt und dauert drei Jahre. Der Beruf gehört zum Handwerk. Du lernst in einer Schneiderei und in der Berufsschule. In der Werkstatt übst du Zuschneiden, Nähen und Anprobe, in der Schule lernst du Material, Schnittlehre und Gestaltung.

Du lernst, Entwürfe zu gestalten und Kunden zu präsentieren, Modellschnitte zu erstellen und Näharbeiten mit verschiedenen Verarbeitungsweisen auszuführen. Eine bestimmte Vorbildung ist rechtlich nicht vorgeschrieben. Kreativität, Sinn für Ästhetik und handwerkliches Geschick sind hilfreich.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Wie verbreitet ist der Beruf?

168 neue Azubis im Jahr 2024

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.

Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Maßschneider/in?

Nach der Ausbildung kannst du dich weiterbilden, zum Beispiel zum Europaassistenten oder zur Europaassistentin. Auch eine Weiterbildung zum Betriebsassistenten oder zur Betriebsassistentin im Handwerk ist möglich. Auch ohne Abitur kannst du nach einem Meister- oder Technikerabschluss in ganz Deutschland studieren.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Maßschneider/in?

Zusatzqualifikationen aus der Ausbildungszeit, etwa im europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, verbessern deine Startposition. Stellen findest du vor allem in Schneidereien, die Kleidung nach Maß anfertigen oder ändern.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Maßschneider/in

Was verdient man in der Ausbildung als Maßschneider/in?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.

Für wen ist der Beruf Maßschneider/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du gern nähst und Kleidung selbst entwerfen und gestalten möchtest; Freude am direkten Kontakt mit Kunden hast, die du individuell beraten willst; sorgfältig und mit viel Geschick im Detail arbeitest.

Wann passt der Beruf Maßschneider/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du lieber mit Maschinen in großen Stückzahlen arbeitest als an Einzelstücken; Textilstaub und Dampf in der Werkstatt nicht magst.

Welche Schulfächer sind für Maßschneider/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Textiles Gestalten, um Stoffe für ein Bekleidungsstück zuzuschneiden; Kunst, um Skizzen anzufertigen; Mathematik, um Preise für Änderungen zu kalkulieren; Deutsch, um Kunden/Kundinnen zu geeigneten Schnitten zu beraten.

Ist Maßschneider/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Maßschneider/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen und Methode
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Gehalt nach der Ausbildung
Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Maßschneider/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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