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Ausbaufacharbeiterin schraubt auf einer Baustelle im Innenraum eine Trockenbauplatte an ein Metallprofil KI-generiert

Berufsprofil · Bau und Ausbau

Ausbaufacharbeiter/in

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Weg
Ausbildung
Dauer
2 Jahre
Vergütung
Ø 1.171 €im Monat, Tarif 2025
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Kurz gesagt

Du baust Gebäude im Innenbereich aus, je nach Schwerpunkt mit Estrich, Fliesen, Putz, Trockenbau, Dämmung oder Holzbauteilen. Du richtest die Baustelle ein, liest Pläne, berechnest Mengen und führst die Arbeiten aus. Ausbaufacharbeiter/in: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk. Die Ausbildung dauert 2 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.171 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 1.065 €.

Quelle: BIBB 2025, BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.

Ein typischer Tag

Was macht man als Ausbaufacharbeiter/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Arbeitsaufträge übernehmen, Arbeiten vorbereiten
  • Baustellen einrichten und sichern
  • Bau- und Bauhilfsstoffe, Fertigteile, Ein-, Anbauteile auswählen, prüfen und bereitstellen
  • Pläne und Zeichnungen anwenden, Skizzen anfertigen, Mengen berechnen, Aufmaß erstellen
  • Holz bearbeiten, Holzverbindungen herstellen, Holzbauteile montieren

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Wechselnde Baustellen
  • Zugluft
  • Baustaub und Baulärm
  • Feuchtigkeit beim Einbau von Estrichen
Mehr zum Alltag

Du baust Gebäude im Innenbereich aus. Je nach Schwerpunkt verlegst du Estrich oder Fliesen, trägst Putz auf, baust Trockenbauwände, dämmst gegen Wärme, Kälte und Schall oder bringst Holzbauteile an. Du übernimmst Arbeitsaufträge, bereitest sie vor, richtest die Baustelle ein und sicherst sie ab.

Baustoffe, Fertigteile und Einbauteile wählst du aus, prüfst sie und legst sie bereit. Du liest Pläne und Zeichnungen, fertigst Skizzen an, berechnest Mengen und erstellst das Aufmaß. Auch Grundtätigkeiten am Bau wie Holz bearbeiten, Mauern oder Beton einbringen gehören dazu. Du arbeitest auf wechselnden Baustellen mit Staub, Lärm und Zugluft und hebst und trägst Material.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • gern auf wechselnden Baustellen arbeitest.
  • Pläne lesen und Mengen berechnen magst.
  • körperlich anpacken kannst und sorgfältig arbeitest.

Schwierig, wenn du …

  • Staub, Lärm und Zugluft meiden möchtest.
  • lieber im Büro statt auf der Baustelle arbeitest.
  • schweres Material nicht heben und tragen willst.

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Alltag

Das gehört dazu

Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Ausbaufacharbeiter/in unter anderem dazu:

  • Körperlich anstrengende Arbeit
  • Staub, Gerüche oder Dämpfe
  • Wechselnde Arbeitsorte oder Baustellen
  • Lärm
  • Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, körperlich anzupacken, zum Beispiel zu heben und zu tragen?
Wäre es okay für dich, mit Staub, Gerüchen oder Dämpfen zu tun zu haben?
Wäre es okay für dich, an wechselnden Orten oder auf Baustellen zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, bei Lärm zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, sehr genau und sorgfältig zu arbeiten?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Sorgfalt und Umsichtz. B. beim Vermessen, beim Auftragen von Estrich
  • Räumliches Vorstellungsvermögenz. B. beim Anfertigen von Verlegeplänen
  • Gute körperliche Konstitutionz. B. beim Heben und Tragen von Baumaterial
Wichtige Schulfächer
  • Mathematik, um Flächen oder Mengen zu berechnen
  • Werken/Technik – Maschinen zu bedienen oder um Skizzen und Werkzeichnungen anzufertigen
  • Physik, um bauphysikalische Sachverhalte wie Wärme-, Schalldämmung, Isolierung zu verstehen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Ausbaufacharbeiter/in?

Ausbildungsvergütung je Jahr

Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.171 € über die ganze Ausbildung.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.

  1. 1.065 € 1. Jahr
  2. 1.262 € 2. Jahr

Ist das viel oder wenig?

Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 38 € unter dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.

  • Ausbaufacharbeiter/in (Tarif 2025) 1.171 €
  • Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €

Platz 15 von 23 in Bau und Ausbau

  1. 13. Hochbaufacharbeiter/in 1.183 €*
  2. 14. Tiefbaufacharbeiter/in 1.175 €*
  3. 15. Ausbaufacharbeiter/in 1.171 €
  4. 16. Baustoffprüfer/in 1.144 €
  5. 17. Metallbauer/in 1.086 €
  6. 18. Schlosser/in (Metallbauer/in) 1.086 €

Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. * Beruf wird in mehreren Bereichen ausgebildet, gezeigt ist der höchste. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich

Mehr zum Gehalt

Die Ausbildungsvergütung liegt nach den tariflichen Durchschnittswerten des Bundesinstituts für Berufsbildung zwischen 1.065 € im ersten und 1.262 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto im Monat.

Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. Was du nach der Ausbildung verdienst, hängt von Branche, Region und Betriebsgröße ab.

Wie oft Ausbildungen vorzeitig enden

Im Bereich Handwerk: 36,7 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge

36,7 % im Bereich

Das liegt über dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).

Uns liegt kein eigener Wert für diesen Beruf vor. Die Zahl gilt für den ganzen Zuständigkeitsbereich und sagt über diesen Beruf nur wenig.

Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen. Quelle: BIBB-Datenreport 2026.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Ausbaufacharbeiter/in ab?

Bis zum Abschluss vergehen 24 Monate, also zwei Jahre. Den Beruf gibt es in Industrie und Handwerk. Du lernst im Ausbildungsbetrieb und besuchst parallel die Berufsschule.

Der Beruf ist in Schwerpunkte gegliedert, nämlich Estrich, Fliesen, Platten und Mosaik, Stuckateurarbeiten, Trockenbau, Wärme-, Kälte- und Schallschutz sowie Zimmererarbeiten. Welchen du wählst, bestimmt, welche Arbeiten du besonders lernst.

Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Gefragt sind Sorgfalt, Umsicht, räumliches Vorstellungsvermögen und körperliche Belastbarkeit, etwa beim Vermessen und beim Tragen von Baumaterial.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Ausbaufacharbeiter/in?

Nach bestandener Abschluss- oder Gesellenprüfung kannst du unter bestimmten Voraussetzungen länger lernen und zum Beispiel im Schwerpunkt Estrich einen Gesellenbrief als Estrichleger oder Estrichlegerin erwerben.

Zum Aufstieg passt zum Beispiel die Meisterprüfung im Estrichlegerhandwerk. Mit Hochschulzugangsberechtigung kannst du Bauingenieurwesen mit Bachelorabschluss studieren. Anpassungsweiterbildungen gibt es von der Estrichlegerei bis zur Bausanierung.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Ausbaufacharbeiter/in?

Du arbeitest in Ausbauunternehmen. Im Schwerpunkt Estrich sind das zum Beispiel Betriebe, die Böden einbauen.

Zusatzqualifikationen aus der Ausbildung, etwa im europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, können deinen Einstieg ins Berufsleben erleichtern.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Ausbaufacharbeiter/in

Was verdient man in der Ausbildung als Ausbaufacharbeiter/in?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.065 € im ersten und 1.262 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.171 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 38 € unter dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.

Für wen ist der Beruf Ausbaufacharbeiter/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du gern auf wechselnden Baustellen arbeitest; Pläne lesen und Mengen berechnen magst; körperlich anpacken kannst und sorgfältig arbeitest.

Wann passt der Beruf Ausbaufacharbeiter/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du Staub, Lärm und Zugluft meiden möchtest; lieber im Büro statt auf der Baustelle arbeitest; schweres Material nicht heben und tragen willst.

Welche Schulfächer sind für Ausbaufacharbeiter/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Flächen oder Mengen zu berechnen; Werken/Technik – Maschinen zu bedienen oder um Skizzen und Werkzeichnungen anzufertigen; Physik, um bauphysikalische Sachverhalte wie Wärme-, Schalldämmung, Isolierung zu verstehen.

Ist Ausbaufacharbeiter/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Ausbaufacharbeiter/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen und Methode
Ausbildungsvergütung
Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Vorzeitig gelöste Verträge
BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Für diesen Beruf einzeln veröffentlicht das BIBB keinen Wert, die Zahl gilt für den Zuständigkeitsbereich. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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