KI-generiert Berufsprofil · Bau und Ausbau
Metallbauer/in
Du fertigst Bauteile und Konstruktionen aus Metall.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3,5 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.086 €im Monat, Tarif 2025
Kurz gesagt
Du stellst Konstruktionen und Bauteile aus Metall her, schweißt, schraubst und montierst sie. Dabei arbeitest du nach technischen Zeichnungen, in der Werkstatt oder auf der Baustelle, prüfst deine Werkstücke mit Messlehren und schützt die fertigen Oberflächen vor Schäden. Metallbauer/in: Duale Ausbildung im Handwerk. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.086 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 968 €. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 3.408 Menschen diese Ausbildung.
Quelle: BIBB 2025, BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.
Was macht man als Metallbauer/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Worauf man bei der Prüfung von Werkstücken mit Winkeln, Grenz- und Gewinde lehren achten muss
- Wie man technische Unterlagen, z.B. Betriebsanleitungen, Kataloge, Stücklisten, liest und anwendet
- Wie unterschiedliche Werkstoffe durch Schrauben und Nieten verbunden werden
- Wie man Bauteile und Baugruppen heftet und Bleche und Profile geschweißt werden
- Was bei der thermischen Trennung von Blechen und Profilen aus legiertem Stahl und Aluminium zu beachten ist
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- In Werkstätten und -hallen bei Maschinenlärm
- Auf Montagebaustellen bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen
- Z.T. Schichtarbeit
- Längere Abwesenheit bei Montageeinsätzen
Mehr zum Alltag
Du liest technische Unterlagen wie Stücklisten und Anleitungen, prüfst Werkstücke mit Lehren und verbindest Teile durch Schrauben, Nieten oder Schweißen. Bleche und Profile aus Stahl und Aluminium trennst du, Oberflächen behandelst und schützt du.
Je nach Einsatz montierst du Fassaden, Dächer und Wände, fertigst Metallkonstruktionen oder baust Fahrzeugaufbauten. Du hältst Prüfergebnisse fest und sprichst Änderungswünsche mit Kunden ab. Gearbeitet wird in Werkstätten mit Maschinenlärm sowie auf Baustellen bei jedem Wetter.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- gern mit Metall arbeitest und Bauteile nach Zeichnungen herstellst.
- handwerklich sorgfältig arbeitest und räumlich denken kannst.
- auch auf Baustellen bei Wind und Wetter arbeiten willst.
Schwierig, wenn du …
- Lärm und körperliche Arbeit in der Werkstatt meiden möchtest.
- nicht für Montageeinsätze länger von zu Hause weg sein willst.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Das gehört dazu
Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Metallbauer/in unter anderem dazu:
- Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
- Wechselnde Arbeitsorte oder Baustellen
- Lärm
- Mit den Händen und mit Technik arbeiten
- Werkstatt, Halle oder Labor
- Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 7 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Sorgfaltz. B. beim Einpassen von Scharnieren, Schlössern und elektrischen Antrieben
- Technisches Verständnisz. B. beim Warten technischer Systeme
- Räumliches Vorstellungsvermögenz. B. Herstellen von Bauteilen nach technischen Zeichnungen
- Wichtige Schulfächer
-
- Werken/Technik, um Metallkonstruktionen zu bauen
- Mathematik, um Flächen zu berechnen
- Physik, um Schaltpläne zu erstellen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Metallbauer/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.086 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 968 € 1. Jahr
- 1.045 € 2. Jahr
- 1.142 € 3. Jahr
- 1.204 € 4. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 123 € unter dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
- Metallbauer/in (Tarif 2025) 1.086 €
- Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €
Platz 17 von 23 in Bau und Ausbau
- 15. Ausbaufacharbeiter/in 1.171 €
- 16. Baustoffprüfer/in 1.144 €
- 17. Metallbauer/in 1.086 €
- 18. Schlosser/in (Metallbauer/in) 1.086 €
- 19. Technische/r Modellbauer/in 1.085 €
- 20. Schornsteinfeger/in 995 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Die Ausbildungsvergütung liegt nach den tariflichen Durchschnittswerten des Bundesinstituts für Berufsbildung zwischen 968 € im ersten und 1.204 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto im Monat.
Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. Was du nach der Ausbildung verdienst, hängt von Branche, Region und Betriebsgröße ab.
Im Bereich Handwerk: 36,7 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge
36,7 % im Bereich
Das liegt über dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).
Uns liegt kein eigener Wert für diesen Beruf vor. Die Zahl gilt für den ganzen Zuständigkeitsbereich und sagt über diesen Beruf nur wenig.
Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen. Quelle: BIBB-Datenreport 2026.
Wie läuft die Ausbildung als Metallbauer/in ab?
Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Der Beruf ist staatlich anerkannt und gehört zum Handwerk. Es gibt drei Fachrichtungen: Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau. Du lernst abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule, im Betrieb die Arbeit deiner Fachrichtung an echten Aufträgen.
In der Berufsschule fertigst du Bauelemente mit Maschinen und stellst Blechbauteile her; dazu kommen allgemeine Fächer wie Deutsch sowie Wirtschaft und Soziales. Welchen Abschluss du mitbringen musst, regelt kein Gesetz, es zählt, was der Betrieb erwartet. Räumliches Vorstellungsvermögen brauchst du, weil du nach technischen Zeichnungen arbeitest.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
3.408 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Metallbauer/in?
Nach der Ausbildung kannst du dich in Metallbau oder spanender Metallverformung weiterbilden. Für den Aufstieg bietet sich die Prüfung zum Metallbauermeister oder zur Metallbauermeisterin an.
Mit Hochschulzugangsberechtigung kannst du etwa Konstruktionstechnik studieren. Schon in der Ausbildung sind Zusatzqualifikationen möglich, zum Beispiel als Elektrofachkraft mit eingeschränktem Aufgabenfeld oder im europäischen Wirtschaftsrecht (Europaassistent/in).
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Metallbauer/in?
Nach der Ausbildung arbeitest du in Betrieben des Metallbau-Handwerks oder bei Firmen, die Metall im Aus- und Hochbau verarbeiten, etwa bei Dachdeckern oder Fassadenbauern. Dort montierst du Bauteile und stellst Konstruktionen her.
Eine Selbstständigkeit ist möglich, zum Beispiel mit einem eigenen Metallbaubetrieb oder in verwandten Handwerken wie Feinwerkmechanik oder Landmaschinenmechanik. Dann führst du den Betrieb selbst und entscheidest über Aufträge.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeQuelle: BERUFENET, BIBB 2025. Der Betrag zeigt den Unterschied zu Metallbauer/in.
Häufige Fragen zum Beruf Metallbauer/in
Was verdient man in der Ausbildung als Metallbauer/in?
Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 968 € im ersten und 1.204 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.086 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 123 € unter dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
Für wen ist der Beruf Metallbauer/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du gern mit Metall arbeitest und Bauteile nach Zeichnungen herstellst; handwerklich sorgfältig arbeitest und räumlich denken kannst; auch auf Baustellen bei Wind und Wetter arbeiten willst.
Wann passt der Beruf Metallbauer/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du Lärm und körperliche Arbeit in der Werkstatt meiden möchtest; nicht für Montageeinsätze länger von zu Hause weg sein willst.
Welche Schulfächer sind für Metallbauer/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik, um Metallkonstruktionen zu bauen; Mathematik, um Flächen zu berechnen; Physik, um Schaltpläne zu erstellen.
Ist Metallbauer/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Metallbauer/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Ausbildungsvergütung
- Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Vorzeitig gelöste Verträge
- BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Für diesen Beruf einzeln veröffentlicht das BIBB keinen Wert, die Zahl gilt für den Zuständigkeitsbereich. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.