Anzeige
Bauwerksabdichter/in: wie man Bau- und Hilfsstoffe prüft und bereitstellt

Berufsprofil · Bau und Ausbau

Bauwerksabdichter/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Bau- und Hilfsstoffe prüft und bereitstellt.

Vergleichen
Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
Anzeige
Anzeige
Ein typischer Tag

Was macht man als Bauwerksabdichter/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Bau- und Hilfsstoffe prüft und bereitstellt
  • Wie man Holz-, Mauer-, Putz-, Beton- und Stemmarbeiten ausführt
  • Arbeitsabläufe zu planen sowie Arbeitsunterlagen anzuwenden und zu erstellen
  • Nahtverbindungen festzulegen und herzustellen durch Quellschweißen, Warmgasschweißen, Heizkeilschweißen oder Kleben
  • Wie man Abdichtungsarbeiten auf der Baustelle vorbereitet und die Baustelle gegen Bodenfeuchtigkeit sowie drückendes bzw. nichtdrückendes Wasser abdichtet

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Anzeige

Wo und wann du arbeitest

  • Wechselnde Baustellen
  • Z.T. im Freien bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen
  • Baustaub
  • Bauchemikalien
Mehr zum Alltag

Bauwerksabdichter bzw. -abdichterin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.

Mach den Test (5 Min.)
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Sorgfaltz. B. beim Prüfen von Konstruktionen zur Absicherung gegen drückendes Wasser
  • Handwerkliches Geschickz. B. beim Montieren von Kuppeln und Regenrinnen
  • Schwindelfreiheitz. B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen
  • Gute körperliche Konstitutionz. B. bei Arbeiten im Freien oder beim Tragen schwerer Bauteile
Wichtige Schulfächer
  • Werken/Technik, um Abdichtungsstoffe zu verarbeiten
  • Mathematik, um Flächen auszumessen und den Materialbedarf zu berechnen
  • Physik, um Bewegungsfugen und Hilfskonstruktionen für Wandanschlüsse herzustellen
  • Chemie, um Temperatur und Feuchte von Abdichtungsunterlagen zu prüfen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Anzeige
Gehalt

Wie viel verdient man als Bauwerksabdichter/in?

Was mindestens gezahlt wird

Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Bauwerksabdichter/in ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Anzeige

Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Bauwerksabdichter/in?

Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.

Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Bauwerksabdichter/in?

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Bauwerksabdichter/innen in Spezialbetrieben für Abdichtungstechnik oder Flachdachisolierung sowie im Brücken- und Tunnelbau.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Bauwerksabdichter/in

Was verdient man in der Ausbildung als Bauwerksabdichter/in?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Welche Schulfächer sind für Bauwerksabdichter/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik, um Abdichtungsstoffe zu verarbeiten; Mathematik, um Flächen auszumessen und den Materialbedarf zu berechnen; Physik, um Bewegungsfugen und Hilfskonstruktionen für Wandanschlüsse herzustellen; Chemie, um Temperatur und Feuchte von Abdichtungsunterlagen zu prüfen.

Ist Bauwerksabdichter/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Bauwerksabdichter/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

Anzeige

Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

Anzeige