Berufsprofil
Holz- und Bautenschützer/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie durchfeuchtete Bauwerke ausgetrocknet werden können.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Holz- und Bautenschützer/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Welche Holzarten und Holzschädlinge es gibt und wie man die Bauteile für die Bearbeitung vorbereitet
- Wie die zu behandelnden Untergründe vorbereitet und die entsprechenden Außenabdichtungsarbeiten durchgeführt werden
- Wie durchfeuchtete Bauwerke ausgetrocknet werden können
- Wie man holzzerstörende Insekten durch verschiedene Verfahren bekämpft und dabei die passenden Holzschutzmittel einsetzt
- Wie man Untergründe für das Aufbringen von Sanierputz vorbereitet und die Sanierung durchführt
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Wechselnde Baustellen
- Z.T. im Freien bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen
Mehr zum Alltag
Holz- und Bautenschützer bzw. -schützerin der Fachrichtung Bautenschutz ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Sorgfalt und Verantwortungsbewusstseinz. B. beim Einsatz von Insektiziden oder Holzschutzmitteln
- Umsicht und Schwindelfreiheitz. B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen
- Gute körperliche Konstitutionz. B. bei Arbeiten im Freien oder beim Tragen schwerer Bauteile
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik, um die Dosierung von Schutzanstrichen zu kalkulieren
- Werken/Technik, um Mauerwerk abzudichten
- Biologie, um pflanzliche und tierische Schädlinge zu bekämpfen
- Chemie, um Chemikalien einzusetzen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Holz- und Bautenschützer/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Holz- und Bautenschützer/in ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Holz- und Bautenschützer/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Holz- und Bautenschützer/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz im Ausbaugewerbe, z.B. in Zimmereibetrieben.
Häufige Fragen zum Beruf Holz- und Bautenschützer/in
Was verdient man in der Ausbildung als Holz- und Bautenschützer/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Holz- und Bautenschützer/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um die Dosierung von Schutzanstrichen zu kalkulieren; Werken/Technik, um Mauerwerk abzudichten; Biologie, um pflanzliche und tierische Schädlinge zu bekämpfen; Chemie, um Chemikalien einzusetzen.
Ist Holz- und Bautenschützer/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Holz- und Bautenschützer/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.