Berufsprofil · Bau und Ausbau
Bodenleger/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Untergründe auf Belegreife prüft und vorbereitet.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 950 €im Monat, Tarif 2025
Was macht man als Bodenleger/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie Bau- und Werkzeichnungen zur Einteilung von textilen und elastischen Bodenbelägen sowie Fertigparkett und Schichtwerkstoffen gelesen und angewendet werden
- Wie man Messungen des Raumklimas sowie der Zustände von Estrichen, Holz und Holzwerkstoffen durchführt
- Wie man Untergründe auf Belegreife prüft und vorbereitet
- Wie Holz, Holzwerkstoffe, Kunststoffe und Metalle auf Fehler und Einsetzbarkeit geprüft und Maße übertragen werden
- Wie Werkzeuge, Geräte, Werk- und Hilfsstoffe sowie technische Einrichtungen eingesetzt, gepflegt und vorbereitet werden
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Wechselnde Einsatzorte
Mehr zum Alltag
Bodenleger bzw. -legerin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Sorgfaltz. B. beim Zuschneiden und Einpassen von Teppichbodenbahnen oder Kunststoffplatten
- Räumliches Vorstellungsvermögenz. B. beim Erstellen von Verlegeplänen
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik, um Flächen oder Materialbedarf zu berechnen
- Werken/Technik, um Korkoberflächen zu schleifen und Maschinen zu bedienen
- Physik, um Kenntnisse in der Wärmelehre anzuwenden
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Bodenleger/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 950 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 885 € 1. Jahr
- 952 € 2. Jahr
- 1.032 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Diese Ausbildung zahlt 259 € weniger als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Nach der Ausbildung entscheidet die Branche, nicht die Ausbildungsvergütung.
- Bodenleger/in 950 €
- Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
- Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €
Platz 19 von 21 in Bau und Ausbau
- 16. Schlosser/in (Metallbauer/in) 1.086 €
- 17. Technische/r Modellbauer/in 1.085 €
- 18. Schornsteinfeger/in 995 €
- 19. Bodenleger/in 950 €
- 20. Parkettleger/in 943 €
- 21. Bauzeichner/in 942 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Für diesen Beruf liegt uns kein tariflicher Durchschnittswert vor. Es gilt mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz – im ersten Ausbildungsjahr 724 € brutto im Monat, Stand 2026. Tarifgebundene Betriebe zahlen in der Regel deutlich mehr; im Bundesdurchschnitt aller Ausbildungen sind es 1.209 €.
Wie läuft die Ausbildung als Bodenleger/in ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
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Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Bodenleger/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Bodenleger/in?
Eine gute Startposition können sich angehende Bodenleger/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in“.
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Bodenleger/innen im Ausbaugewerbe, z.B. in Betrieben, die Fußböden oder Parkett verlegen, bei Raumausstattern oder in Trockenbauunternehmen, aber auch in Fachgeschäften für Bodenbeläge oder im Messebau.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Bodenleger/in
Was verdient man in der Ausbildung als Bodenleger/in?
Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 885 € im ersten und 1.032 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 950 €. Diese Ausbildung zahlt 259 € weniger als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Nach der Ausbildung entscheidet die Branche, nicht die Ausbildungsvergütung.
Welche Schulfächer sind für Bodenleger/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Flächen oder Materialbedarf zu berechnen; Werken/Technik, um Korkoberflächen zu schleifen und Maschinen zu bedienen; Physik, um Kenntnisse in der Wärmelehre anzuwenden.
Ist Bodenleger/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Bodenleger/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.