Berufsprofil · Gesundheit und Pflege
Chirurgiemechaniker/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man manuell spant und umformt.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3,5 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Chirurgiemechaniker/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man manuell spant und umformt
- Wie man Werkstücke maschinell bearbeitet und dazu die richtigen Werkzeuge wählt
- Wie man unter Beachtung von Vorschub oder Schnitttiefe dreht und fräst
- Wie Bauteile zu Baugruppen funktionsgerecht verbunden werden
- Wie Werkstoffe gehärtet, geglüht und vergütet werden
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Lärm in Werkstätten
- Z.T. Schichtarbeit
Mehr zum Alltag
Chirurgiemechaniker bzw. -mechanikerin ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Sorgfaltz. B. für präzises, maßgenaues Arbeiten
- Handwerkliches Geschick und technisches Verständnisz. B. bei Wartungs- und Reparaturarbeiten
- Wichtige Schulfächer
-
- Werken/Technik, um Bohr-, Dreh- und Fräsmaschinen zu bedienen
- Mathematik, um Montageteile zu berechnen
- Physik, um die Funktionsweise von Arbeitsgeräten zu verstehen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Chirurgiemechaniker/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
- mind. 1.014 € 4. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Chirurgiemechaniker/in ab?
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
36 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Chirurgiemechaniker/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Chirurgiemechaniker/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Chirurgiemechaniker/innen in Handwerksbetrieben der Medizintechnik sowie in Industriebetrieben, die medizinische Instrumente herstellen.
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Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Chirurgiemechaniker/in
Was verdient man in der Ausbildung als Chirurgiemechaniker/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Chirurgiemechaniker/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik, um Bohr-, Dreh- und Fräsmaschinen zu bedienen; Mathematik, um Montageteile zu berechnen; Physik, um die Funktionsweise von Arbeitsgeräten zu verstehen.
Ist Chirurgiemechaniker/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Chirurgiemechaniker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.