KI-generiert Berufsprofil · Handwerk und Gestaltung
Uhrmacher/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie Uhrwerke nach Vorgaben manuell und mit Ultraschall gereinigt werden.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Kurz gesagt
Als Uhrmacher/in prüfst du Flächen auf Ebenheit und Winkligkeit, bearbeitest Teile mit Werkzeugmaschinen und reinigst Uhrwerke von Hand und mit Ultraschall. Du kontrollierst Rundlauf, Ganggenauigkeit und Wasserdichtheit, nimmst Uhren in Betrieb und machst die Endkontrolle. Uhrmacher/in: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.
Quelle: BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.
Was macht man als Uhrmacher/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Flächen auf Ebenheit, Winkligkeit und Formgenauigkeit zu prüfen
- Wie man numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen programmiert und handhabt oder wie man mit konventionellen Werkzeugmaschinen spant
- Wie man Schleif- und Poliermittel sowie Werkzeuge und Verfahren nach der herzustellenden Oberflächenqualität auswählt und anwendet
- Wie Uhrwerke nach Vorgaben manuell und mit Ultraschall gereinigt werden
- Wie Teile auf Rundlauf und Seitenschlag geprüft werden
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Werkstätten
- Z.T. Schichtarbeit
Mehr zum Alltag
Uhrmacher stellen Uhren handwerklich und industriell her. Neben der Produktion gehören auch Reparatur und Wartung zu den Aufgaben. Uhrmacher sind handwerklich äußerst geschickt und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Kleinste Teile werden passgenau montiert.
In der Massenproduktion müssen moderne Geräte bedient und gegebenenfalls programmiert werden. Der Arbeitsalltag eines Uhrmachers findet jedoch nicht nur in der Werkstatt statt, vielmehr können sie auch im Einzelhandel tätig werden. Dabei steht der Verkauf und die Kundenbetreuung an oberster Stelle. Der Aufgabenbereich ist vielfältig. So können ausgebildete Arbeitskräfte mit Kleinteilen gekonnt umgehen, Batterien wechseln, Uhren reinigen, mit feinsten Werkzeugen hantieren und mit Mikroskopen arbeiten. Fingerspitzengefühl hat höchste Priorität. Egal, ob Pendeluhr, Quarzuhr oder Chronograph – jede mögliche Variante einer Uhr ist bei dir bestens aufgehoben.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- eine Leidenschaft für feinmotorische Handwerkskunst hast.
- dich für Zeit und ihre Messung begeisterst.
- gerne komplexe Herausforderungen annimmst.
Schwierig, wenn du …
- schnelle Ergebnisse statt langer Feinarbeit willst.
- keine hohe Frustrationstoleranz besitzt.
- keine Affinität zu mathematischen Berechnungen hast.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Das gehört dazu
Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Uhrmacher/in unter anderem dazu:
- Kreativ gestalten
- Kontakt zu Kundschaft, Gästen oder Publikum
- Lärm
- Werkstatt, Halle oder Labor
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 5 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Kundenorientierung und Sinn für Ästhetikz. B. bei der Kundenberatung
- Wichtige Schulfächer
-
- Werken/Technik, um Uhrwerke reparieren zu können
- Physik, um Uhrpendel einstellen zu können
- Mathematik, um Material- und Arbeitszeitkosten zu berechnen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Uhrmacher/in?
Was mindestens gezahlt wird
Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
Mehr zum Gehalt
Wie so oft richtet sich die Höhe deines Verdienst nach mehreren Faktoren. Zu diesen Kriterien gehören Art des Anstellung, Berufserfahrung, Arbeitsstandort und Betriebsgröße. In der freien Marktwirtschaft wird das Gehalt verhandelt. Mit entsprechenden Weiterbildungen und zunehmender Berufserfahrung steigt das Einkommen natürlich an.
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 3.565 € brutto im Monat.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 2.910 € und 4.429 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025.
Wie läuft die Ausbildung als Uhrmacher/in ab?
Eine Ausbildung zum Uhrmacher dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das heißt für dich, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und alle paar Wochen die Theorie in der Berufsschule vermittelt bekommst. Vorausgesetzt wird meistens der mittlere Schulabschluss. Neben der herkömmlichen Lehre in einem Betrieb oder der Industrie haben Interessenten zudem die Möglichkeit, den Beruf in einer Fachschule zu erlernen. Bei dieser Variante erhältst du keine Vergütung.
Gut zu wissen: Mathematische Kenntnisse sind essenziell, um präzise Berechnungen für Einstellungen von Uhrwerken und die Herstellung von Bauteilen durchführen zu können.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Uhrmacher/in?
Mit speziellen Schulen kannst du dich auf bestimmte Technologien oder Arbeitsweisen konzentrieren. Vor allem die Handhabung von modernen Geräten und neuartigen Produkten könnte interessant sein.
Weiterlesen
Bestimmte Uhrenhersteller verlangen Zertifizierungen. Erst mit diesen kannst du für gewisse Unternehmen arbeiten und Uhren fachgerecht warten. Mit einer Weiterbildung zum Techniker kletterst du die Karriereleiter ein gutes Stück hinauf. Mit der Meister-Zusatzqualifikation leitest du andere Mitarbeiter an und bildest neue Azubis aus. Natürlich kommt dann auch eine Selbstständigkeit in Frage. Weitere Kenntnisse im Bereich Mitarbeiterführung erlernst du innerhalb eines Feinwerktechnik-Studiums. Dazu benötigst du allerdings mindestens die Fachhochschulreife.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Uhrmacher/in?
Die Chancen auf einen schnellen Berufseinstieg nach der Ausbildung stehen sehr gut. 1.000 Uhrmacher werden jedes Jahr aufs Neue gesucht. In letzter Zeit erlebte der Berufsstand eine Renaissance. Dieser Umstand ermöglicht den Fachkräften, die Höhe des Gehaltes positiv zu beeinflussen. Und mal ehrlich, es ist schon ziemlich cool, ein Uhrmacher zu sein.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeQuelle: BERUFENET, BIBB 2025.
Häufige Fragen zum Beruf Uhrmacher/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Uhrmacher/in?
Die Ausbildung als Uhrmacher/in dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Uhrmacher/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.
Für wen ist der Beruf Uhrmacher/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du eine Leidenschaft für feinmotorische Handwerkskunst hast; dich für Zeit und ihre Messung begeisterst; gerne komplexe Herausforderungen annimmst.
Wann passt der Beruf Uhrmacher/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du schnelle Ergebnisse statt langer Feinarbeit willst; keine hohe Frustrationstoleranz besitzt; keine Affinität zu mathematischen Berechnungen hast.
Welche Schulfächer sind für Uhrmacher/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik, um Uhrwerke reparieren zu können; Physik, um Uhrpendel einstellen zu können; Mathematik, um Material- und Arbeitszeitkosten zu berechnen.
Ist Uhrmacher/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Uhrmacher/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Uhrmacher/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.