Studienprofil
Entrepreneurship
Entrepreneurship beschäftigt sich damit, wie aus einer Idee ein tragfähiges Unternehmen wird.
- Weg
- Studium
- Dauer
- 6 Semester Bachelor, 3–4 Semester Master
Was lernt man im Studium Entrepreneurship?
Themen sind Geschäftsmodellentwicklung, Finanzierung, Gründungsrecht, Marktvalidierung und Wachstum. Der Unterschied zur klassischen BWL: Es geht um Entscheidungen unter Unsicherheit, nicht um die Steuerung eines bestehenden Betriebs.
Das Fach wird fast immer projektbasiert unterrichtet. Du entwickelst eigene Ideen, sprichst mit potenziellen Kunden, baust Prototypen und stellst vor Jurys vor. Viele Hochschulen haben eigene Gründungszentren, die dabei begleiten.
Passt das Fach zu dir?
Passt, wenn du …
- eigene Ideen umsetzen willst.
- Unsicherheit aushältst und schnell dazulernst.
- gern mit Menschen sprichst und verkaufst.
Schwierig, wenn du …
- einen planbaren Karriereweg suchst.
- Sicherheit über Gestaltungsspielraum stellst.
- Rückschläge schwer wegsteckst.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Fach?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Wie finanzierst du das Studium Entrepreneurship?
BAföG
Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt vor allem vom Einkommen deiner Eltern ab. Die Hälfte ist geschenkt, die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen. Das zahlst du später zurück, aber nur bis zu einer festen Obergrenze.
Alles zum BAföGNebenjob
Viele Studierende jobben nebenbei: als Minijob bis 603 € im Monat oder als Werkstudent:in mit bis zu 20 Stunden pro Woche im Semester. Plan das ein – in Fächern mit vielen Pflichtterminen bleibt dafür wenig Zeit.
Minijob-Grenze Stand 2026. Was du nach dem Studium verdienst, hängt stark von Branche und Stelle ab – belastbare Zahlen dazu haben wir für dieses Profil nicht.
Wie kommst du an einen Studienplatz in Entrepreneurship?
Als eigener Bachelor ist Entrepreneurship selten; häufiger ist es ein Schwerpunkt in BWL oder ein Masterstudiengang. Angeboten wird es an staatlichen wie an privaten Hochschulen.
Für einen Master brauchst du einen ersten Abschluss, nicht zwingend einen wirtschaftlichen. Gerade Kombinationen mit Technik oder Design sind in Gründungsteams wertvoll.
Gut zu wissen: Viele Hochschulen haben Gründungszentren mit Beratung, Räumen und Stipendien – nutze sie früh.
Erst reinschnuppern, dann einschreiben
Ob dir das Fach liegt, merkst du am ehesten in einer offenen Vorlesung, beim Studieninfotag oder in einem Praktikum im Berufsfeld.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Berufe kannst du mit Entrepreneurship ergreifen?
Der offensichtliche Weg ist die eigene Gründung. Realistisch ist das für einen Teil der Absolventinnen – die meisten steigen zunächst bei jungen Unternehmen ein, wo sie Aufbauarbeit aus der Nähe erleben.
Weitere Felder sind Innovationsmanagement in etablierten Unternehmen, Wagniskapital und Gründungsberatung, Inkubatoren und Wirtschaftsförderung.
Welche Zukunftsaussichten hat Entrepreneurship?
Unternehmerisches Denken wird auch in Konzernen gesucht, weil neue Geschäftsfelder anders entstehen als das Kerngeschäft. Der Abschluss ist also nicht nur für Gründungen nützlich.
Ein Studium ersetzt keine Gründungserfahrung. Wer während des Studiums ein echtes Projekt startet – auch ein gescheitertes – lernt mehr als in jeder Vorlesung.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeHäufige Fragen zum Studium Entrepreneurship
Wie lange dauert das Studium Entrepreneurship?
Das Studium Entrepreneurship dauert 6 Semester Bachelor, 3–4 Semester Master.
Für wen ist das Studium Entrepreneurship geeignet?
Das Fach passt zu dir, wenn du eigene Ideen umsetzen willst; Unsicherheit aushältst und schnell dazulernst; gern mit Menschen sprichst und verkaufst.
Wann passt das Studium Entrepreneurship eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du einen planbaren Karriereweg suchst; Sicherheit über Gestaltungsspielraum stellst; Rückschläge schwer wegsteckst.
Ist Entrepreneurship eine Ausbildung oder ein Studium?
Entrepreneurship ist ein Studienfach.
Wusstest du schon?
- dass es an vielen Hochschulen Gründungsstipendien gibt, die während der Gründungsphase den Lebensunterhalt sichern?
- dass die meisten erfolgreichen Gründungsteams aus mehreren Personen mit unterschiedlichen Fachrichtungen bestehen?
- dass ein gescheitertes Projekt in Bewerbungen bei jungen Unternehmen oft als Pluspunkt gilt?
Quellen: Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.