- Weg
- Schulische Ausbildung
- Dauer
- 1-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
Was macht man als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Berufliches Selbstverständnis entwickeln und berufliche Anforderungen bewältigen
- Pflegesituationen wahrnehmen und bei Pflegemaßnahmen mitwirken
- Eigene Arbeit strukturieren und organisieren
- Pflegehandeln an Qualitätskriterien, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausrichten
- Situationsgerecht kommunizieren
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Z.B. wechselnde Krankenstationen
- Wechselnde Teams
- Schichtdienst
Mehr zum Alltag
Ausbildung wird zum 1. Januar 2027 durch die bundesweite Ausbildung Pflegefachassistent/Pflegefachassistentin bzw. Pflegefachassistenzperson abgelöst. Bis dahin begonnene Ausbildungen können bis zum 31. Dezember 2029 abgeschlossen werden. Abhängig von den landesrechtlichen Vorschriften, können Ausbildungen zudem bis 31. Dezember 2027 neu begonnen und bis 31. Dezember 2030 abgeschlossen werden.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Was Betriebe erwarten
-
- Einfühlungsvermögenz. B. im Umgang mit Patienten/Patientinnen und Angehörigen
- Psychische Stabilitätz. B. im Umgang mit schwer kranken oder sterbenden Patienten/Patientinnen
- Gute körperliche Konstitutionz. B. beim Umbetten von Patienten/Patientinnen
- Verschwiegenheitz. B. im Umgang mit Patientendaten
- Wichtige Schulfächer
-
- Ethik, um ethische Fragestellungen in der Pflege zu erkennen
- Biologie, um Vitalwerte zu verstehen
- Deutsch, um Patienten/Patientinnen Pflegemaßnahmen zu erklären
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in?
Schulische Ausbildung: meist ohne Vergütung, teils mit Schulgeld (Ausnahme Pflegeberufe). Infrage kommen BAföG und Berufsausbildungsbeihilfe.
Ausbildungen werden in der Regel nicht vergütet – anders als die duale Ausbildung im Betrieb. An privaten Schulen kann zusätzlich Schulgeld anfallen; mehrere Bundesländer haben es für Gesundheitsberufe inzwischen abgeschafft.
Auszubildenden die Ausbildung an öffentlichen Schulen fallen i.d.R. kein Schulgeld und keine Kosten für Ausbildungsmittel an. An privaten Schulen können Kosten für die Ausbildung entstehen.
Wie läuft die Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in ab?
Ausbildung dauert Vollzeit: 1-2 Jahre Teilzeit: 2-4 Jahre und ist eine landesrechtlich geregelte Ausbildung.
Regel ist ein Hauptschulabschluss erforderlich. Auch ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung ist notwendig.
Steckbrief
- Berufstyp
- Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt)
- Lernorte
- Berufsfachschule und Praktikumsbetrieb
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen z.B. in Krankenhäusern, Facharztpraxen, Gesundheitszentren oder bei ambulanten Alten- und Krankenpflegediensten.
Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Krankenpflege bis hin zu Hygiene im Gesundheitsbereich.
Häufige Fragen zum Beruf Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in
Welche Schulfächer sind für Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Ethik, um ethische Fragestellungen in der Pflege zu erkennen; Biologie, um Vitalwerte zu verstehen; Deutsch, um Patienten/Patientinnen Pflegemaßnahmen zu erklären.
Ist Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in ist eine schulische Ausbildung. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt). Lernorte: Berufsfachschule und Praktikumsbetrieb.
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.