- Wege
- Studium · Beamtenlaufbahn
- Dauer
- 6–7 Semester Bachelor
Was macht man als Revierförster/in?
Du hast ein Waldstück, für das du verantwortlich bist und um das du dich kümmern musst. Dazu gehören die Pflege der Bestände und auch die Neuzucht von Bäumen in einer Baumschule. Diese pflanzt du dann ein, um den Erhalt deines Waldes zu sichern.
Mehr zum Alltag
Wichtig dazu sind auch die ständige Kontrolle der Böden, die Auswahl der Bäume die gefördert oder gefällt werden sollen und die Kontrolle der Jagd in deinem Gebiet. Du entscheidest sozusagen welche Bäume und Lebewesen in deinen Wald gehören und welche nicht. In manchen Fällen bist du selbst dafür verantwortlich und hilfst mit bei der Holzverarbeitung und der Jagd. Was auch zu deiner Arbeit gehört ist die Beratung anderer Waldbesitzer. Sie holen sich deinen Rat im Bezug auf Schädlingsbekämpfung oder Holzverarbeitung. Ein anderer wichtiger Teil ist die Waldpädagogik.
Du zeigst anderen warum der Wald so wichtig ist und wie er behandelt werden sollte. Dazu bietest du Führungen und Kurse an.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- gern draußen bei jedem Wetter arbeitest.
- in langen Zeiträumen denkst.
- Betrieb, Naturschutz und Öffentlichkeit zusammenbringst.
Schwierig, wenn du …
- reine Büroarbeit suchst.
- Jagd und Wildbewirtschaftung ablehnst.
- in einer Stadt leben und arbeiten willst.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Wie finanzierst du das Studium?
BAföG
Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt vor allem vom Einkommen deiner Eltern ab. Die Hälfte ist geschenkt, die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen. Das zahlst du später zurück, aber nur bis zu einer festen Obergrenze.
Alles zum BAföGNebenjob
Viele Studierende jobben nebenbei: als Minijob bis 603 € im Monat oder als Werkstudent:in mit bis zu 20 Stunden pro Woche im Semester. Plan das ein – in Fächern mit vielen Pflichtterminen bleibt dafür wenig Zeit.
Minijob-Grenze Stand 2026. Was du nach dem Studium verdienst, hängt stark von Branche und Stelle ab – belastbare Zahlen dazu haben wir für dieses Profil nicht.
Im Vorbereitungsdienst bekommst du als Beamtenanwärter:in Anwärterbezüge nach dem Besoldungsrecht. Wie hoch sie sind, hängt vom Dienstherrn ab – Bund oder Bundesland.
Wie läuft die Ausbildung als Revierförster/in ab?
Um als Förster arbeiten zu können brauchst du ein abgeschlossenes Studium der Fortwirtschaft, -wissenschaft. Dazu benötigst du einen Jagdschein und ab und zu auch einen Sachkundenachweis.
Gut zu wissen: Für den gehobenen Forstdienst folgt nach dem Studium ein Anwärterdienst mit Staatsprüfung.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Revierförster/in?
Du kannst entweder Kurse belegen oder weiter studieren um dich weiterzubilden. An Kursen gibt es eine große Auswahl. Beispiele für Kursinhalte sind Naturschutz oder Arbeitssicherheit.
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Masterstudiengänge, die du nach deinem Bachelor belegen kannst sind Ressourcenmanagement, Erneuerbare Energien, Forstwirtschaft, Landschaftsökologe, Regionalmanagement und Umweltwissenschaft. Du kannst auch noch promovieren um in der Forschung arbeiten zu können. Oder eine Habilitation erwerben um an Hochschulen unterrichten zu können.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Revierförster/in?
Die Arbeit der Förster hat sich zwar zum negativen hin verändert, aber trotzdem gibt es immer wieder freie Stellen.
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Die negative Veränderung betrifft die Waldstücke für die du verantwortlich sein wirst. Sie werden immer größer gestaltet um weniger Personal einstellen zu müssen. Das bedeutet für dich weniger Stellen und für jede Stelle mehr Arbeit. Die Jobaussichten sind trotzdem nicht schlecht. Solltest du aber keinen Job finden kannst du mit deiner Ausbildung in Bereichen wie Entwicklungshilfe, Baumzucht oder ähnlichem arbeiten.
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Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Revierförster/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Revierförster/in?
Die Ausbildung als Revierförster/in dauert 6–7 Semester Bachelor.
Für wen ist der Beruf Revierförster/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du gern draußen bei jedem Wetter arbeitest; in langen Zeiträumen denkst; Betrieb, Naturschutz und Öffentlichkeit zusammenbringst.
Wann passt der Beruf Revierförster/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du reine Büroarbeit suchst; Jagd und Wildbewirtschaftung ablehnst; in einer Stadt leben und arbeiten willst.
Ist Revierförster/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Zu Revierförster/in führen mehrere Wege: ein Studium oder die Beamtenlaufbahn.
Quellen: Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.