- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Segelmacher/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Arten und Aufbau von Segeln unter Berücksichtigung von aerodynamischen Gesichtspunkten unterscheiden
- Maße aufzeichnen, aufschnüren und übertragen
- Materialbedarf berechnen und Bedarfslisten erstellen
- Zubehör, insbesondere Kauschen, Ringe und Beschläge, einarbeiten
- Ursachen von Störungen, Fehlern und Schäden ermitteln
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Witterungseinflüsse bei der Montage von Segeln
- Wechselnde Arbeitsorte
- Z.T. unregelmäßige Arbeitszeiten bei Montagearbeiten
Mehr zum Alltag
Segelmacher bzw. Segelmacherin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordinationz. B. Zuschneiden und Zusammennähen von Segelbahnen
- Sorgfaltz. B. beim Berechnen von Segelflächen und -formen
- Handwerkliches Geschick und technisches Verständnisz. B. beim Montieren von Segeln und Takelagen
- Kundenorientierungz. B. beim Beraten von Kunden/Kundinnen über Segelformen und -materialien
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik, um Flächenberechnungen durchzuführen
- Physik, um den Winddruck zu ermitteln
- Werken/Technik, um Segel mit Spezialnähmaschinen zusammenzunähen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Segelmacher/in?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
Wie läuft die Ausbildung als Segelmacher/in ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
21 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Segelmacher/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Segelmacher/in?
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Segelmacher/innen in Segelmachereien oder in Bootsbaubetrieben.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Segelmacher/in
Was verdient man in der Ausbildung als Segelmacher/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Welche Schulfächer sind für Segelmacher/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Flächenberechnungen durchzuführen; Physik, um den Winddruck zu ermitteln; Werken/Technik, um Segel mit Spezialnähmaschinen zusammenzunähen.
Ist Segelmacher/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Segelmacher/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.